Beiträge von Arminius

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Bei der gesetzlichen RV kann ich das auch noch nachvollziehen. Bei der freiwilligen betrieblichen Altersvorsorge in Form von normalen LVs aber nicht mehr. Das sind alles Einzelentscheidungen, die entweder gut oder schlecht ausgehen können. In diesem Fall wohl leider schlecht. Jetzt andere für seine Fehlentscheidungen verantwortlich machen zu wollen, finde ich etwas schwach.


    Das ist, sorry, Blödsinn.
    Es gibt z.B. einen großen deutschen Staatskonzern, bei dem ich nicht arbeite, bei dem die Mitarbeiter durch DGB-Gewerkschaft und Arbeitgeber durch die Art der Tarifabschlüsse quasi genötigt wurden dem betrieblichen Rentenfonds bzw. Altersvorsorge, der von einer großen deutschen Versicherung mit vier Buchstaben bereitgestellt wird, beizutreten. Große Teile der Lohnsteigerung waren ausschließlich für Einzahlungen in diese betriebliche Altersversorgung vorgesehen. Will man als Mitarbeiter also von Lohnsteigerungen partizipieren, war und ist man gezwungen das abzuschliessen.


    Für Dich weiterhin zur Info:


    Eine LV habe und werde ich nie abschliessen. Alleine die Höhe der üblichen Abschlußkosten hält mich von diesen Produkten fern.


    Aber schon interessant, wie Du vorher nie da gewesene massive Eingriffe in den Markt durch die EU-Bürokratie dadurch relativierst, dass die finanziellen Nachteile für die Bürger alle selbst verschuldet sind.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Nicht jammern, sondern die Konsequenzen ziehen!


    Du bist lustig. Es gibt Anlageprodukte, z.B. betriebliche Altersvorsorgeprodukte, die vom Arbeitgeber gefördert werden, wo man nicht einfach "mal so" Konsequenzen ziehen kann. Ist man da einmal drin, ist man drin.
    Lebensversicherungen z.B. kann man zwar beitragsfrei stellen, aber das bereits eingezahlte ist gnadenlos der "Südländer-wir lassen es uns weiter gut gehen auf Kosten anderer-Steuer" ausgeliefert.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Naja, was du jetzt bereits Inflation nennst, nenne ich eine vollkommen normale Entwicklung. In Deutschland gab es seit den Fünfzigern bereits mehrfach Phasen mit Inflationsraten von 4-8%, auch ohne die Panik, die momentan verbreitet wird. Wenn ich überlege, ob es zu Inflation kommt, meine ich wesentlich höhere Raten, also etwas in Richtung 10-12%.


    Gut, das sehe ich erwartungsgemäß anders. Natürlich gab es Phasen mit 4-8%. Und? Was war die Begründung? Jedenfalls keine Gründe, die durch die Zentralbanken verursacht wurden.

    Zitat

    Original geschrieben von skater

    Schließlich kann jeder in eine Notsituation geraten. Wenn dann alle paranoid reagieren, muß man bezweifeln, ob wir in einer humanen und sozialen Gesellschaft leben.


    Gruß,
    skater.


    Von mir bekommt kein Bettler oder sonst wer auch nur einen Cent.
    Ebenfalls keinen Cent bekommen Behindertenhilfsorganisationen wie Aktion Mensch oder NGO-Konzerne wie Greenpeace, WWF oder auch Unicef.


    Der Staat verteilt auf Kosten der Steuerzahler Wohlstand um. Das ist in Deutschland so gewollt.
    Daher hält sich meine Spendenbereitschaft in engen Grenzen.
    Wer Insiderwissen über deutsche Sozialgesetze hat, z.B. weil Bekannte Mitarbeiter in Sozialbehörden sind, der hat keinerlei Interesse mehr zu spenden, vor allem beim Blick auf die eigene Lohnabrechnung.