Das wird wahrscheinlich nix, weil Irgendwann merkt einer, dass es vielleicht nicht so gut als alleiniger Warnkanal reicht. Es ist nicht zu 100,00% sichergestellt, das jeder die Warungen bekommt. Leute ohne Handy, beispielsweise die "Festnetz reicht aus" Fraktion und die Strahlenphobiker merken dann nix.
Aber mein Vertrauen in Willen und Sachkompetenz, dass man eine auch in der Lebenspraxis funktionierende Lösung findet, geht so gegen exakt Null.
Wenn ich an die eher verwirrten, verirrten Stadtoberen von Duisburg denke.... Sirenen, recht leise, weil man die halt im wesentlichen (nur) draussen hören soll! Weil die ja nur vor Gefahren draussen warnen sollen, und dann nur Leute die gerade im Moment draussen sind.
Weil drinnen hört man ja Radio oder guckt im Internet nach bevor man Tür/Fenster öffnet oder gar rausgeht? Klaro, 24/7 Lokal-Radio und Internet (FB, Twitter und Web der Stadt) für den Fall das was sein könnte...
So wie bei den häufigeren Bombenentschärfungen (wo die Sirenchen dann aber oft nicht mal eingesetzt werden), wo ich (und auch andere) schon öfters im Sperrgebiet unterwegs waren, und dann unerwartet unfreundlich 'herausbegleitet' wurden. Dann gibts noch pauschale Anschuldigungen, es wäre doch im Web, auf Facebook, Twitter und im Lokalradio informiert worden, wie man denn das nicht mitbekommen könne!?
Die Webseite der Stadt/Feuerwehr ist beim Sirenchen-Probealarm aber regelmäßig schon kaum noch erreichbar gewesen.
Zu den Sirenchen... klar, man hat schon eine Chance, wenn man weder schwerhörig ist, noch gerade Kopf-/Ohrhörer benutzt, oder gar Anlieger an einer verkehrsreichen Strasse mit dort nötigen Schallschutzfenstern ist und auch keinen zu guten Schlaf hat, die Sirenen dann trotzdem zu hören.
Im Falle eines Falles bekommt einen aber auch ein SMS CB Alarm nicht wach. Außer das wird, vom Nutzer unbeinflussbar, auf höchster Lautstärke signalisiert. Wäre sinnvoll. - Wie ist das eigentlich in fortschrittlichen moderneren Ländern gehandhabt?