Beiträge von tobmobile

    In dem Moment, in dem ich, aus welchem Grund auch immer, von A nach B will, dies aber nicht, oder nur unter Zuhilfenahme anderer bewerkstelligen kann, lebe ich nicht mehr selbstbestimmt, sondern fremdbestimmt, da dann andere über die Möglichkeiten mein Leben nach meinem Willen zu führen, wie es mir nach Artikel 2 GG zusteht, entscheiden.

    Kannst du mir das etwas genauer erläutern? Auf welchen Teil von Art. 2 beziehst du dich überhaupt?

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

    Art 2

    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    Ich will von A nach B,

    nehmen wir an A ist Duisburg (oder jede andere deutsche Festlandsort), B ist die schöne ostfriesische Insel Langeoog.

    Das Auto müsste ich auf dem Festland, z.B. in Bensersiel stehen lassen, dann wird eine Fährüberfahrt nötig. Ab da wäre ich also trotz Automobilbesitz auf andere angewiesen.


    Verstößt die Existenz der Insel also schon gegen GG Art. 2? Wohl kaum.


    Aber vielleicht ja das Autoverbot auf der Insel? Und die Nichterreichbarkeit auf dem Landweg mit beliebigen Fahrzeug und ohne fremde Hilfe durch den Fährdienst?


    Müsste man daher eine Brücke bauen und Autos erlauben?


    Oder kommt das Problem eher daher, dass ich mir keinen eigenen Helikopter leisten kann? (Ganz ehrlich, für irgendeine gebrauchte Mühle wird es vielleicht doch reichen, aber mir fehlt eh der wohnungsnahe Landeplatz dafür. Aber ein Problem nach dem anderen.)


    Die Lösung, endlich Art 2 GG für alle zu erfüllen, wäre

    Helikopter für alle!

    Wer sich keinen leisten kann, bekommt ihn vom Staat finanziert, und die Fluglizenz natürlich auch. Danke Frank73 ohne dich wäre ich nie darauf gekommen. ^^

    Zudem hilft es ja auch schon, wenn die Netzbetreiber mit den Wallboxen dahingehend kommunizieren können, dass z.B. signalisiert wird, dass Ladevorgänge heute erst ab 23 oder 24 Uhr erfolgen sollen und Wallboxen darauf ggf. auch anworten können. Wenn dann auch nur ein Teil den Wünschen des Netzbetreibers folgt, hilft es trotzdem Lastspitzen zu glätten. Und bei den meisten E-Autos, die daheim an einer Wallbox hängen, wird es in der Regel egal sein, wann der Ladevorgang beginnt- ob nun um 18, 22 oder 2 Uhr.

    Könnte man sowas nicht auch über den Preis regeln?

    Wenn ich die Beliebtheit von Spritpreisvergleichs-Apps anschaue, dann würden sicher auch viele gerne nur den billigen Strom ab z.B. 3 Uhr tanken. Das lässt sich auch automatisieren, man muss nicht um 3 den Wecker stellen. (Hab nur den Link mit der Anleitung dazu nicht gesichtert, da ich in absehbarer Zukunft leider eh keine Wallbox haben werde.)

    Ich denke das Flex-Tarife sowieso vermehrt aufkommen werden. Wer seinen Stromverbrauch dann so steuert, das er Überschüsse abnimmt und zu Lastspitzen weniger aus dem Netz zieht, wird bares Geld sparen können.

    Anbieter mit solchen Tarife gibts längst genug.

    Sind nur nicht so beliebt, weil man auch mal eine Zeit lang etwas über dem Arbeitspreis des Grundversorgung liegen könnte. German Angst vor hohem Strompreis - da zahlt man bei knappen Budget lieber mit langfristiger Preisgarantie sichere 40 Ct. je kWh. So, oder so ähnlich liest sich die Warnung des MDR.

    https://www.mdr.de/nachrichten…aren-hohe-kosten-100.html


    Innerhalb der letzten 4 Wochen (mehr hab ich nicht geguckt) wäre ich aber nur wenige Stunden mal minimal teurer gefahren als im Grundversorgertarif. Demgegenüber war der Strom teils sogar kostenlos (negative Preise), und mit Abgaben, Durchleitungsentgelten usw. käme man hin und wieder auf einstellige Centbeträge je kWh.


    https://www.awattar.de/tariffs/hourly

    Heute ist es aber ausgeglichen und langweilig, gerade mal von 8 - 9 Uhr würde ich ein Centbruchteil mehr als im lokalen Grundversorgungstarif zahlen und nachts und nachmittags um die 4 - 5 Cent je kWh sparen. Die Rechnung ist aber individuell, da ich den höheren Grundpreis mit dem kWh Preis verrechnet habe. (Es kommt am Ende ja auf den absoluten Rechnungbetrag an.)


    Ob es sich lohnt, hängt also vom individuellen Verbrauch und Lastprofil, dem vorh. Tarif, und der eigenen Flexililität ab.


    Kann man den Wächetrockner auch mal Nachts laufen lassen? Oder das Wäschewaschen auch mal um ein Paar Tage aufschieben? Meist wären aber nur wenige Stunden nötig um zumindest unter den starren Arbeitspreis zu kommen.


    Ein halbwegs regelmäßig genutzes E-Auto wäre mit den geringsten Komfortverlust flexibel ladbar und als Verbaucher groß genug für eine nennenswerte Ersparnis!


    Und wenn man nicht täglich 40% oder mehr nachladen muss, ließe sich sogar auch noch ein hochpreisiger Tag überbrücken.


    Aber mal gegen die German Angst argumentiert: Wäre es so ein Drama hin und wieder mal für um die 35 Ct./kWh zu laden? Meist könnte ich hier jedenfalls unter 25 Ct./kWh kommen, hin und wieder sogar noch deutlich weniger. Das würde es doch wett machen, oder nicht? (Die Preise inkl. aller Steuern, Abgaben, Netznutzung usw..)


    Na ja, aber so wie ich die deutsche Mentalität verstehe, wollen die meisten sicher kalkulierbare Preise und feste Ladezeiten um dann mit 100%iger Garantie ab 2 Uhr im staatlich zugeteilen Ladezeitfenster für 45 Ct./kWh (bei 2-jähriger Preisgarantie) laden zu können.

    Bei Sprittankstellen sind die Preisschwankungen ja auch das größte Ärgernis, sind prozentual gesehen aber absolut nichts gegen die Volatilität des Strompreises.

    Die Deutschen sind halt immer im Panikmodus!

    Warum wohl?

    Die wachsende Elektroauto-Flotte kann zum Problem fürs Stromnetz werden, wie jetzt zum Beispiel in der Schweiz: Wenn Strom knapp wird, müssen sich Fahrer auf Einschränkungen einstellen. Die Branche sucht nach Auswegen.

    und

    Wallboxen und Wärmepumpen strapazieren das Verteilnetz. Die Politik arbeitet an Lösungen für den Ernstfall.

    Probleme fürs Stromnetz und Einschränkungen E-Auto Fahrer also, und man sucht nach Auswegen (d.h. man hat noch keinen!), und es droht auch ein "Ernstfall" fürs Verteilnetz.

    Die Realität ist jedoch, entweder gibt es gar keinen Lader

    Dieser Punkt verhindert bei vielen (und auch bei mir) zuverlässig die Anschaffung eines E-Autos. - Und das könnte auch so gewollt sein. Oder es ist zumindest ein günstiger Umstand, der sol beliben sollte, weil so eine schnelle Verschärfung von Problemen verhindert wird.


    Die Politik sucht Lösungen? Die Problemlösungskompetenz der Politik hat man bei Covid-19 gesehen. Manchen fiel nix besseres ein, als Lockdown und 24/7 Ausgangsperre. Als Ultima Ratio dürfen wir wohl mit (wahrscheinlich lokal begrenzten) E-Auto Fahrverboten zur Stabilisierung des Stromnetzes rechnen.


    Das E-Auto-Laden zu steuern wäre wohl deutlich eleganter, aber auch unendlich schwieriger. Zumal viele Anlagen gleich komplett illegal betrieben werden und wohl auch jeglichem Steuerungsversuch entzogen würden.

    Längst nicht jeder Autofahrer meldet die neue Wallbox auch an. Manche Mitgliedsunternehmen berichten von einer Dunkelziffer von bis zu 50 Prozent, die ohne Anschlussgenehmigung ans Netz gehen

    Kenne niemanden der eine Settop-Box nutzen würde, denn DVB-C2/S2/T2 Triple-Tuner ist bei heutigen Smart-TV ja Standard.

    Es ging dabei doch nicht um heute, sondern um den Zeitpunkt der Umstellung von DVB-T auf DVB-T2, und warum DVB-T2 kein (allzu großer) Erfolg wurde.


    Meine letzte DVB-T Settopbox habe ich kurz nach der Bekanntgabe des DVB-T Endes in Deutschland sogar noch problemlos verkauft bekommen. Ein Paar Nutzer muss es wohl doch noch gegeben haben.

    Ich will nicht abstreiten das man den Unterschied nicht sehen würde, aber er ist nicht so gross das es sich lohnen würde für die Privaten Free-TV Sender Geld auszugeben.

    Vielleicht ist der Empfang von Free-TV Sendern generell nicht so interessant um dafür Aufwand zu betreiben und Geld ausgeben zu wollen? Ich kann da jedenfalls gut drauf verzichten.

    Interessante Serien finden sich meist auch noch wo anders, dann aber ohne Werbung. Genau so Filme, ungekürzt. Und wenns nicht grade ein alter Schinken ist, auch in besserer Qualität als HD.


    Und eine nicht durchgängig deutschprachige Gruppe will gemeinsam einen Film oder Serie schauen? Da ist lineares TV auch direkt raus und man kommt an Netflix kaum noch vorbei.

    Ein 3310 wäre vor 15 Jahren ja total unauffällig gewesen, aber heute?


    Warte jetzt nur noch darauf, dass SMS schreibende Retrohandybesitzer fälschlicherweise für Autodiebe gehalten werden und überaufmerksame Bürger unnötige Polizeieinsätze auslösen. Oder schlimmeres.

    wenn es 40 euro erwartet waren ( ohne zweite Freundschaftswerbung ) dann war das noch bevor die Bonuszahlung für eingehende Portierungen von 25 auf 10 Euro reduziert wurde ?

    Ja, war es.


    Und ich hab eben mal die Buchungen angeschaut.


    10 Euro waren auf der neuen Karte am Portierungstag schon drauf. (Erscheint in der Buchungshistorie nirgends. Ist aber wohl schon immer so gewesen und normal.)

    Unter "Aufladungen und Gutschriften" findet sich dann noch:

    15 Euro kamen 1 Tag nach der Portierung als "Extra-Guthaben" (Damit wäre der 25€ Bonus voll.)

    10 Euro kamen 3 Tage nach der Portierung als "Extra-Guthaben" (Keine Ahnung, was die 10€ sein sollen.)


    Die Rechnung: 10 + 15 + 10 = 35€

    Guthaben ist aber 40€! (25€ Portierungsbonus plus 15€ von der vorl. SIM, also sind 40€ auch korrekt)


    Die Differenz von 5€ wurden unsichtbar per Geisterhand gebucht.


    Wundert mich daher auch nicht, dass da keiner mehr richtig durchblickt und Fehler auftauchen.

    Dafür gibts den DUStel Starter wahlweise mit Minutentaktung.

    Zitat

    Verbindungspreise: Deutschland Festnetz EUR 0,0099/Minute, sonst wie DUStel business flex

    Also wie beim "60", oder? Und in der Verbindungspreisliste ist der "business" ansonsten eh mit dem "60" identisch:

    Zitat

    60/complete/business

    Also Raider heißt jetzt Twix...

    hat jemand hier in letzter zeit mal inkl. Rufnummernportierung eine neue Lidl sim angemeldet ?

    Ja. Und es hat fast alles geklappt.


    Die 15 € der SIM mit "vorläufiger Nummer" wurden komplett umgebucht. (Die einzelnen Buchungen im Portal hab ich aber nicht nachgeschaut. Das ist meiner Erfahrung nach aber eh oft unvollständig dokumentiert und kaum nachvollziehbar. Solange die Endsumme stimmt, gibts für mich keinen Grund mir das Buchungschaos anzusehen.)


    Nur die 2. Freundschaftwerbung der reinportierten Nr. war lt. Anzeige im Kundenportal angeblich schon zu spät und wurde daher erst gar nicht angenommen. Weshalb ich diese 5€ auch nicht wirklich vermissen darf und tue.


    Evtl. fängt die 30 Tage Frist am Tag der Dateneingabe zu zählen, und nicht erst dann, wenn dem man das Postident erfolgreich durchlaufen hat?


    Am Ende waren es 40€ Guthaben. Genau wie unter diesen Umständen erwartet.


    Aus deiner weiteren Schilderung werde ich allerdings nicht ganz schlau. Nur soviel, es fehlen am Ende 5€ GH.

    Danke @all für die Denkanstöße, Links, Tipps usw.

    Und auch an den Forenmod, der einen eigenen Thread draus gemacht hat.


    Die Option einer Luft-Luft Wärmepumpe werd ich mir mal genauer anschauen. Die wäre ja unabhängig von der mittel- oder langfristigen (hausweiten) Lösung für Wärme auch im Sommer zum Kühlen ganz nützlich.

    Balkon gibts war keinen, da müsste die Fassade wohl als Installationsort herhalten und die WEG müsste zustimmen. Ich denke aber, die Zustimmung scheitert dennoch eher am Punkt Lärm. Und der Punkt Lärm wäre auch bei Installation auf dem Balkon ein Streitpunkt. Keine Balkone könnte da sogar von Vorteil sein. Denn heißt auch, es kann sich keiner auf seinem Balkon durch die WP auf meinen gestört und in der Nutzung beeinträchtigt fühlen.


    Obwohl an der Hauptverkehrsstraße man hat entweder gute Schallschutzfenster nachgerüstet (wie ich/wir), oder ist diesbezüglich eh schmerzfrei (oder schwersthörig).