Beiträge von iStephan

    Zitat

    Original geschrieben von 0151
    Was passiert eigentlich, wenn ich bei einer NettoKOM SIM 1 Tag vor dem Ablauf des Guthabenzeitfensters das vorhandene Restguthaben für die Buchung des Smart S (..) nutze: kann ich dann – obwohl ich schon am nächsten Tag eigentlich in der MessageTime bin, die Option trotzdem noch ‚abwohnen‘, also uneingeschränkt noch die 30 Tage lang telefonieren und surfen?
    (..)(oder davon gehört)?


    Die Formulierung "abwohnen" ist unglaublich plastisch und präzise, danke, gefällt mir, da sprachlich sehr anschaulich und konkret :top:


    Eine vergleichbare Konstellation ist mir bei Simyo - ähnlich zu blau - in Erinnerung; es wurde auf TT thematisiert.


    IIRC, hat der betreffende Nutzer eine sehr frustrierende Erfahrung gemacht und der Anbieter hat sich bedeckt gegeben, bzw. 'wollte kein Faß aufmachen'.


    In dem Fall damals war die restliche Optionslaufzeit für die Katz bzw. vergebens bezahlt, die Karte war nicht mehr nutzbar. Der Anbieter stellte sich wohl auf den Standpunkt "So was muss man sich vorher überlegen als Kunde, bevor man so eine Option auf den letzten Drücker bestellt". :confused: :o


    D.h. es wurde das Problem nicht erkannt und schon gar nicht gebannt. :(


    Vielmehr besteht im Prepaid-Verwaltungssystem anscheinend eine "Hierarchie" der Funktionalitäten und das Guthabenzeitfenster ist sehr basal und die Optionen kommen sehr spät on top oben drauf und wirken nicht "durch" bis an die Basis. Das wäre wohl programmtechnisch sehr aufwendig und fehleranfällig, sonst hätten sie es vielleicht implementiert.

    Xtra-Call SIM noch aktivierbar im Originalen 9-Cent -Tarif?


    Wie der Threadtitel sagt, sind "Normale" 9-Cent-Prepaid-Tarife ohne Grundgebühr bei der Telekom (original) anscheinend nicht mehr erhältlich. (?)


    Nun habe ich hier eine nicht aktivierte Xtra-Call-Karte aus der Zeit, wo diese noch vermarktet wurden. Damals gab es eine Aktion von Payback in Kooperation mit der Telekom.


    Die Karte liegt hier sinnbildlich, in der Tiefkühltruhe und wartet auf ihren Einsatz. Ich würde sie ggf. an jemand im Bekanntenkreis mit Bedarf nach einem echten 9-Cent-Tarif - ohne maliziöse Grundgebühr von z.b. 2,95 Euro/Monat - verschenken.


    Frage ist nun:


    Geht das so wie angedacht?
    Bekommt man auf diese Weise jetzt noch den Tarif Xtra-Call ?
    Meine Vermutung ist, es müsste klappen solange die Telekom nicht insolvent ist ;)


    Was denkt ihr?

    Sind 0,60 Euro für dich und deine Bank wirklich "viel Geld" ?


    Viele "Banken" * verlangen für Barabhebungen 5,95 Euro Minimum pro Vorgang.


    Ist es mit der Kaufmannsehre noch vereinbar, das Zehnfache dessen zu verlangen, was die Bank Kosten** hat?


    Was mich sehr wundert ist diese seltsame Struktur bzw. Aufteilung auf dem Markt:


    einerseits eine Minderheit die überall kostenlos Bargeld beziehen kann,
    andererseits happige Fremdabhebegebühren um die 5 Euro.


    Und dazwischen gibt es anscheinend - fast nichts!
    --> Nicht funktionierender Wettbewerb!



    ___
    * nennen sich manchmal selber nicht "Bank"
    ** soll verschiedentlich Streitgegenstand gewesen und dann 60 Cent als tatsächliche Kosten durch Gutachter o.ä. ermittelt bzw. eingebracht worden sein

    wenn man bedenkt, wie skeptisch viele zu Beginn waren:


    - da war man nicht einverstanden, wie die Karte gegen die PB Plus "eingewechselt" wurde, manch eine/r empfand das als Zwang;
    - da wurde der geringe Payback-Rabatt beklagt;
    - Überflüssigkeit wurde kritisiert;
    - Stiftung Warentest schrieb einen Verriss;
    - rmol konnte sich so etwas simples wie Paypass anfangs gar nicht vorstellen und dachte, da muss man eine elektr. Geldbörse aufladen wie bei Geldkarte und Girogo ;) ;


    ist es doch erstaunlich, dass sie sich einen festen Platz erobern konnte.


    früh gab es andere Stimmen , positivere:
    - die sahen Auslandseinsatzmöglichkeiten;
    - die Möglichkeiten, ein Ziraat - oder sonstiges Verrechnungskonto um eine Karte aufzuwerten;
    - weniger Karten im Portemonnaie;
    - die paypass-Möglichkeiten im Bereich Fussball und Ausland.


    Edit:
    Noch weitere Wortmeldungen , Danksagungen etc. zum Abschied der Payback maestro?

    Adé - der Abgesang - das Ende von Payback maestro - und Kurioses dabei!! ;-)


    hier noch ein kleiner Erfahrungsbericht vom "Abgesang":


    Habe gestern und heute noch ein paar mal die Payback-maestro-Karte eingesetzt.



    Offiziell wurde die Karte mit Ablauf des 30.6.2016 ungültig, da gekündigt.


    An anderer Stelle hatte ich die Vermutung geäussert, dass die Karte zwar bis 24 Uhr noch einsetzbar sein würde, aber die geltende Zeitzone ungewiss ist;
    ausserdem vermutete ich, dass - wie im Internet öfters anzutreffen - die Universal Time (UTC) gelten könnte.


    Diese geht 1 Stunde "nach" verglichen mit unserer MESZ.
    Somit habe ich erwartet, dass auch noch am 1.7. von 0 bis 1 Uhr morgens die Payback maestro noch funktionieren würde.


    Daher habe ich um kurz vor Mitternacht am DB-Fahrkartenautomaten in einer Art "Aktion Abendsonne" noch einen Fahrkartenkauf gestartet und durch mehrmaliges "Korrigieren" am PIN-Pad das Timing so gestaltet, dass als Kaufdatum "1.7. 2016 0:00 Uhr" auf der Fahrkarte aufgedruckt wurde.


    Die PIN wurde anstandslos akzeptiert , Zahlung ging durch :D :top:


    Wenig später habe ich mir ca. 0:30 noch eine Fahrkarte auf Vorrat gekauft, auch dies hat anstandslos geklappt :cool:
    Als Erinnerungsstück werde ich einen Kontoauszug haben wo diese paar Buchungen mit Datum 1.7. drin stehen werden. Nun ja, andere Leute sammeln Briefmarken ......


    Erst heute mittag um ca. 12 Uhr bei Netto, die Kassendame war von mir eingeweiht dass es wohl nicht mehr klappen würde mit Kartenzahlung, war "Schicht im Schacht" :rolleyes:


    7 Jahre ein nützliches Produkt - der Mops unter den Zahlkarten, das "solomo" unter den "EC-Karten" ist von uns gegangen :( :o ;)

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    Original geschrieben von tmmd
    Oh, da gibt es glaube plausiblere Erklärungen für.


    1. Die Kosten für die Zusammenarbeit mit mehreren verschiedenen Banken sind zu hoch.


    Das trifft aus zweierlei Gründen eher nicht zu: erstens, da American Express gar keine Bank ist ;) und zweitens, die Payback VISA und die Payback Maestro wurden zuletzt beide von der BW-Bank betrieben. WestLB wurde ja abgewickelt, ebenso Portigon.


    Zitat


    2. Die Zahl der tatsächlichen Nutzer der Maestro ging zu stark zurück. Bitte nicht von sich selbst auf andere schließen bezüglich der Nutzung!


    Da sind wir auf Vermutungen angewiesen, ich hab gleich noch eine: die Anzahl bzw. der Prozent-Anteil derjenigen, die den Dispo-Kreditrahmen (für die Bank) gewinnbringend genutzt haben, war zu gering ..


    Zitat


    3. In der Regel werden Maestro / Girocards eher für kleinere, Visa & Mastercards für größere Umsätze genutzt. Durch die stärkere Verbreitung der Akzeptanz von Visa / Mastercard in letzter Zeit dürfte es auch zu Verschiebungen bei letzteren gekommen sein.


    Eine im anderen Forum gepostete Werbebroschüre von Intercard zitiert eine Untersuchung, wonach Kreditkartenkäufe um 40% höhere Umsätze generieren als solche mit Debitkarten. Von daher dürfte diese dritte Aussage sehr zutreffen.


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    In Kombination mit 1. ist die Festlegung auf 2 statt 3 Karten dann nachvollziehbar, zumal selbst die Payback Visa dann immer noch bessere Cashback-Konditionen im Vergleich zur Payback Maestro hat.


    Hat auch mit Marketinggründen bzw. "Segmentierung des Angebots" zu tun: es war von Anfang an eine Dreistufigkeit gegeben aus "Standard-Paybackkarte", "advanced" und "Premium". Advanced bietet mehr als Standard, ist aber noch preissensitiv -> daher die Konzeption der maestro als kostenloser (ohne Jahrespreis) "Einstieg" für Clevere; für Premium dann ein Jahrespreis ab dem 2. Jahr.


    Von daher ist das Rundschreiben gar nicht falsch gewesen, das die PB Amex als "Nachfolgeprodukt" der Maestro anpries. Es müssen anscheinend immer "drei Karten-Qualitäts-Stufen" sein.