Beiträge von iStephan

    Quentin Tarantinos neuer Blockbuster: "Der Graf von Monte Gustl"


    Nach den bisher bekannt gewordenen Informationen soll Sandra Bullock sich für eine Verfilmung des Stoffs "Mollath" einsetzen.


    Doch nun hat einer der Großen der Filmbranche Interesse bekundet:
    Quentin Tarantino ...


    Zitat

    Allerdings könne man sich sicher sein, dass Tarantino keine x-te Neuverfilmung des Werks von Alexandre Dumas plane. Es werde eher eine Art „Bayernpistole“. Darauf verweise schon der Arbeitstitel, den seine Produktionsfirma A Band Apart dem neuen Streifen gegeben habe: „Der Graf von Monte Gustl“.


    Tarantino verlegt die Story in ein Fantasie-Bayern des 18. Jahrhunderts, das von einem bräsigen König beherrscht wird, den der legendäre Musketier-Darsteller der Siebzigerjahre Michael York als eine Mischung aus Ludwig II. und Horst Seehofer spielen soll. Am Münchner Hof herrscht alles, was das Herz des Tyrannen begehrt: Korruption, Nepotismus, Misswirtschaft. In diesen Sumpf gerät der brave Kutschenbauer Edmond Mollath (Christoph Waltz) durch eine Intrige seiner Frau Mercédès (Uma Thurman). Edmond entdeckt, dass seine Frau die Mätresse des Königs ist und sich am Wegezoll für fremdländische Personenkutschwagen bereichert, den der König unrechtmäßig erhebt. Als der gehörnte Ehemann den Betrug öffentlich machen will, wird er verhaftet. Sieben Jahre verbringt Edmond in Einzelhaft bei Wasser und Brot, bis ihm durch die Hilfe des Abbé Strate (Bruce Willis) die Flucht gelingt und er bittere Rache nimmt – an seiner Frau, am König, an Bayern



    http://www.taz.de/!121733/

    Zitat

    Original geschrieben von 7650w
    Ich möchte ungern die verantwortlichen bei der Bahn verteidigen, aber ein Krankenstand von größer 25% würde in jedem Betrieb zu Problemen führen.
    Hier sind flexible Lösungen gefragt, die anscheinend die verkrustete Bahnbelegschaft nicht leisten kann.


    das hat nix mit verkrustet zu tun:
    Jedes Stellwerk hat , trotz technischer Übereinstimmungen, zahlreiche örtliche Besonderheiten, die sich in einem von Standort zu Standort sehr differierenden Betriebshandbuch ("Örtliche Richtlinien" ) widerspiegelt. Und diese Besonderheiten sind dermaßen sicherheitsrelevant, dass die Einarbeitung 3 Monate dauert.


    Zum Vergleich um es zu verdeutlichen:
    Die Leitstellen-Mitarbeiter im Kernkraftwerk Krümmel können vermutlich nicht als Springer in Wechselschicht in Grohnde arbeiten und umgekehrt ..

    CHAOS IN MAINZ: HAUPTBAHNHOF NACHTS AUSSER BETRIEB!


    Problematisch ist , dass im Blick auf den zeitweilig (?) verfolgten Börsengang viel "wissendes" Personal vergrault / freigestellt wurde.


    Nun ist die Personaldecke zu dünn.
    Man sieht es z.b. in München, wo seit Jahr und Tag bei der S-Bahn in der Hauptverkehrszeit Fahrten ausfallen "aus betrieblichen Gründen" - dahinter verbirgt sich wohl zumeist Fahrermangel.


    Und nun ist es so krass, dass in Mainz Hauptbahnhof das Stellwerk (= die Betriebsleitstelle) von 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens nicht mehr besetzt werden kann und massenhaft Züge diesen Bahnhof nicht mehr anfahren können. Z.t. müssen Diesel-Busse im Zubringerverkehr zu den Vorortbahnhöfen die elektrisch betriebene Bahn ersetzen, weil niemand da ist, der die Signale stellen kann :gpaul:


    Von 15 Fahrdienstleitern soll die Hälfte krank (Gratifikationskrise?) oder im Urlaub sein...
    Siehe FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/wir…-raeumt-auf-12495627.html


    Sind hier Eisenbahn-Fans?
    Kann man den Betrieb nicht temporär so vereinfacht umorganisieren, dass man, so lange die Knappheit herrscht, abends die Weichen manuell alle auf "Durchzug/ Durchfahrt" stellt und auf Zugmeldebetrieb und Langsamfahrt bzw. Fahren auf Sicht oder sowas umstellt?
    Das gäbe vielleicht Verspätungen, was aber abends nicht mehr so tragisch wär...


    Anstatt gleich den ganzen Hauptbahnhof abzuknipsen - und das in der belebten Rhein-Main-Region :confused:

    weißte was, nach vielen Jahren ist auch "o-tel-o" wiedergekommen, ganz ohne dass es das gebraucht hätte -


    Sogar die traditionsreiche Büromaschinenmarke "Commodore" , bekannt vom C64, ist als Aktenvernichter wieder aufgetaucht (wie passend :rolleyes: )


    Warum soll das mit dem scheinbar in der Versenkung verschwundenen E-Plus nicht auch möglich sein?


    Vielleicht sogar aufgemöbelt,

    • als E++ (sprich: E-plus-plus, wie die Programmiersprache C++ )
    • oder als E 2.0
    • oder, kaum 604 relaunches später, als E605




    ;)




    Ich warte :o nur, bis "Arcor Prepaid" kommt ..

    Jedes Mal, wenn ein Thread wie dieser einen neuen Eintrag aufweist bekomme ich - erwünscht - eine E-Mail :)


    Aber jedesmal erschrecke ich auch ein bisschen. Liegt aber nicht nur daran dass ich ein bisschen schreckhaft bin:


    Gab doch schon genug Anlässe / Threads in dieser Richtung, dass o2 an irgendwas was gut lief herumschraubte:
    - Mailbox plötzlich nicht mehr kostenlos bei Tarifen wo das kostenlos ist;
    - Genion-Tarife die plötzlich zwangsumgestellt werden
    - Communication Center wird "zurückgefahren"; scilicet.

    Zitat

    Original geschrieben von flensi
    ......die "ER" sich wie und wo wieder reinholt? -ralf-


    Zitat

    Original geschrieben von Kallenpeter
    keine ahnung, ich bin doch kein kein Wirtschaftswissenschaftler :D


    Ich bin für folgende innovative Lösung:


    Die Marterpfahl-Basisstation (TM) by Alcatel Lucent **
    nach dem Vorbild der Freiluft- Telefonzellen der Telekom. Vom Basistelefon zur Basisstation - und zurück :D


    Bedienungsanleitung:
    1. Du benötigst ein Handy mit GPS und Datenbank.
    2. Ermittle mithilfe von GPS und der Datenbank, wo die nächste E-Plus-Basisstation ist. Falls sie etwas weiter weg steht, ist ein Navi für die Autobahn ganz hilfreich. :cool:
    3. Suche den Schaltschrank an der Basisstation. Ist diese Station an der Spitze eines mehrstöckigen Wohnhauses, klingele zuvor beim Hausmeister.
    4. Halte genug Münzen bereit. Pro Gesprächsminute 20 cent.
    5. Am Schaltschrank befindet sich ein Münzschlitz und eine Paprika-Uhr die die Gesprächszeit anzeigt.

    6. Wirf genug Münzen ein. Die Stromversorgung startet, die Lichter gehen an, du hörst ein leichtes Summen am Schaltschrank, die BTS fängt an zu arbeiten.
    7. Jetzt baue dein Gespräch an deinem Handy auf.


    ___________________
    ** Betreiber der outgesourcten E-Plus-Basisstationen

    Ich möchte an dieser Stelle auf den anderen TT-Thread
    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5119134#post5119134


    aufmerksam machen.
    Dort geht es letztlich darum, dass der Sichere-E-Mail-Anbieter Lavabit,


    bei dem laut schweizer "Tagesspiegel" Edward Snowden seinen Account hatte, sich selbst abgeschafft bzw. den Geschäftsbetrieb eingestellt hat, vermutlich, um sein Versprechen gegenüber den Kunden nicht brechen zu müssen und Daten herauszugeben.

    Zitat

    Es handle sich um einen seltenen und vielleicht sogar einzigartigen Fall, dass ein US-Unternehmen lieber seine Tätigkeit einstelle, als einer Bitte von US-Behörden zur Herausgabe von Informationen nachzugeben, sagte Kurt Opsahl, ein Anwalt der Bürgerrechtsgruppe Electronic Frontier Foundation in San Francisco. Ihm sei kein Fall bekannt, in dem ein Anbieter sich entschlossen habe, unter diesen Umständen seinen Dienst einzustellen


    Da geraten verschlüsselt-Emailer jetzt in der Zwickmühle:
    Ladar Levison empfiehlt, nicht bei Anbietern Leistungen in Anspruch zu nehmen die "Kontakt" zu den USA haben.


    Früher war es doch genau andersherum: Anbieter, denen die deutschen (Steuer/Abmahn-)Gesetze zu streng waren , stellten ihre Server im Ausland auf und die Kundschaft akzeptierte es, manche meinten auch von free speach und First amendment zu profitieren.


    Beim Ende von Lavabit denkt man unwillkürlich an Asterix, Obelix und die Piraten: immer wenn die Piraten Asterix und Obelix entdecken, versenken sie selber ihr Schiff - vorbeugend :D


    Frage: Hat Vodafone eigentlich Kontakte in die USA? :p

    Zitat

    Original geschrieben von malinfo
    Frage: kann ein wiederaufnahmeverfahren eigentlich auch wie ein "normales" verfahren einfach eingestellt werden ? Wäre für die justiz ja möglicherweise die geräuschloseste lösung....


    Und allgemeine frage dazu: müssen bei einer einstellung eigentlich immer alle beteiligten (richter, staatsanwaltschaft/kläger, beschuldigter/beklagter) zustimmen ?


    Von der Logik her erscheint es bestechend einfach , genau wie bei einer normale Hauptverhandlung.


    Da die Anklage im Zustand "zur (neuen) Hauptverhandlung zugelassen" ist, kann die Staatsanwaltschaft selbst aber nicht mehr in eigener Kompetenz einstellen.


    Das Gericht kann m.E. auch nach Eröffnung der Hauptverhandlung einstellen ohne die Beteiligten um Erlaubnis bitten zu müssen. (würde Herrn Mollath damit keinen Gefallen tun).


    Die Staatsanwaltschaft könnte vermutlich Rechtsmittel einlegen.


    Wenn ich deine Frage pointiert auf den Aspekt "Fall geräuschlos erledigen" auffasse, dann besteht aber eine noch elegantere Möglichkeit:


    Da die Argumente der Verteidigung bereits das OLG Nürnberg noch vor Vorlage der Beschwerdebegründung überzeugt haben, könnte das Wiederaufnahme-Landgericht jetzt statt einen Eröffnungsbeschluss über eine neue Hauptverhandlung und Terminierung derselben auch einfach "im stillen (Straf-)Kämmerlein" einen simplen "Beschluss" fassen, der das Urteil vom 8.8.2006 aufhebt / beseitigt.


    Dieser Beschluss müsste dann allerdings im Bundesanzeiger bekanntgemacht werden, da die Öffentlichkeit mangels Hauptverhandlung sonst nicht angemessen über Herrn Mollaths Unschuld informiert würde.


    M.E. könnte Herr Mollath auch mit so einem Beschluss für Haftentschädigung und weitere Rehabilitierung etwas anfangen.