Der Richter sagte er sei in einer menschlichen Ausnahmesituation gewesen, da seine Frau an jenem Tag krank gewesen sei.
Ausserdem sei er (laut Telepolis-Bericht, der sich auf die Anwältin Lorenz-Löblein stützt) eigentlich gar nicht der Haupt-Richter gewesen sondern eine andere Richterin (die aber wohl selber krank war.) Es menschelt also sehr, nur Herr Mollath durfte nicht menscheln sondern wurde inhaftiert.
Der Abgeordnete Florian Streibl weist richtig darauf hin, dass das ungenügende Aktenstudium und diese menschlichen Ausnahmezustände nicht zu einem besonders drastischen Urteil führen dürften.
Auch Strate musste bei soviel Leid in der Justiz darauf hinweisen ,dass Herr Mollath der eigentlich Leidtragende ist.
Das geht sonst bei soviel (Selbstmit)leid (Schreibkräfte im Gericht weigerten sich 3 Jahre lang die Schreibmaschine zu bedienen...)
leicht unter ... :o
Kurzbericht des Bayer. Rundfunks
Übrigens, was sagt ihr zu der kurzen Szene wo der Reporter den Richter Brixner zu einem kurzen Statement auffordert und dieser zurückruft (?), er habe keine Aussagegenehmigung für die Presse,
Zitat
"wenden Sie sich da an meinen Gerichtspräsidenten!"
?
Der Tonfall von dem Richter, man denkt - zum Vergleich die ganzen Berichte über die damaligen Vorgänge vor dem geistigen Auge - unwillkürlich "Ganz der alte! wie damals! Laut, bestimmend, fast cholerisch ..." - oder was denkt ihr?
EDIT:
Zitat
Mit so einem Eheweib braucht man keine Feinde mehr ...
Allerdings, volle Zustimmung! :top: und man kann sich nur wundern, wie gut es ihr gelingt, von der Medienaufmerksamkeit unberührt zu bleiben, sich abzuschotten. Immerhin ist sie als (selbständige) Geistheilerin (oder Medium) durchaus eine Person die sich ans öffentliche Publikum wendet ..........