ZitatOriginal geschrieben von tom27
Auch im Handel gekauft?
(..)
Ich persönlich finde das ungerecht.
Ist der Online-Handel nicht auch 'Handel' ?
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ZitatOriginal geschrieben von tom27
Auch im Handel gekauft?
(..)
Ich persönlich finde das ungerecht.
Ist der Online-Handel nicht auch 'Handel' ?
Die persönliche Haftung des Geschäftsführers ist ohne Zweifel ein interessantes Szenario - gibt es eigentlich ein Rechtshilfeabkommen mit Kanada? Der Herr Karl-Heinz Schreiber hat sich doch 10 Jahre lang widersetzt ![]()
Wenn man "Telogic" in die Datenbankabfrage der GENIOS-Datenbank eingibt
(leider ist der Abruf der Ergebnisse kostenpflichtig), so fällt doch eine gewisse zeitliche Abfolge auf.
Am 11., 12., 13.Oktober, also gerade mal 10 Tage nachdem Schulte-Kaubrüggers Honorar aus der ersten Insolvenz festgesetzt worden war, tauchen in der Liste aktuelle Bonitätsbeurteilungen durch Bürgel, Hoppenstedt (nicht Opa Hoppenstedt) und Creditreform auf.
Dann tut sich 16 Tage lang nix und auf den allerletzten Drücker kommt der Insolvenzantrag im Bundesanzeiger.
Und am heutigen Feiertag 1.11. erscheinen 2 Genios-Firmendossiers zu Telogic (24 bzw. 44 Euro teuer)...
MaRoediger: Ich sehe die dann folgende Kostentragungspflicht durch den Kunden durchaus als Schaden an ![]()
- -
Kann denn ein Kunde daran (MNP) wegen der 30-Tage-Einrede gehindert werden, deiner geschätzten Ansicht nach, oder kann er nicht?
[small].. das ist hier die Frage - [/small]
Eventuell kann man auch einfach verlangen, für den Fall der Deaktivierung mit Kündigungswirkung die Nummer unbefristet bereitzuhalten und nicht an E-Plus zu übertragen wenn das nicht vom Kunden erlaubt ist. Immerhin ist es eine Sondersituation.
Telogic hütet sich, obwohl zu redlicher Kommunikation verpflichtet, das Wort "wir kündigen den Vertrag" in den Mund zu nehmen.
Bei Vzmobil oder Lokalisten - Tarifeinstellung etc. gab es doch von o2 Kündigungsbriefe. o2, anderweitig vielgescholten, hat sich hier getraut, die Kündigung offen zu kommunizieren und es war sonnenklar, dass die Portierung zu einem "nahestehenden " Anbieter kostenlos sein sollte.
Das wird doch sicher monetäre Gründe haben wenn Telogic es gerade nicht so macht wie o2 .. ![]()
EDIT jdf:
Keine Sorge du bist mit dem Problem nicht allein .. auch meine Solomo-SIM-Karte kann online nicht mehr administriert werden. Meine Vermutung ist: das Telogic-Konglomerat will im Zuge der anstehenden Operette nochmals kniefällig angefleht werden zu ermöglichen die Portierungszölle nochmals auf einem Anderkonto überweisen zu dürfen :mad:
ZitatOriginal geschrieben von MaRoediger
Dieser "Jemand" war ich.
:o :o :o
Zitat
Ich hätte in einem solchen Fall jedenfalls den Insolvenzverwalter unverzüglich angeschrieben!
Zum Thema Vertragsende...:
Punkt 6.3. der Teunlogic-AGB
Musste mir erst die Augen reiben, aber klar, hier wird es deutlich: Te-Unlogic! :top:
Zitatlautet wörtlich:
Nun stellt sich die Frage, wann genau das Aktivitätszeitfenster anfängt - und wann es endet!
ich gebe ja zu, dass die von mir zitierten Passagen gezielt auf den Fall zugeschnitten sind, dass der Kunde dies und jenes macht & oder auch nicht macht (z.b. Guthaben aufladen) und dass dann dies & jenes die Folgen daraus sind (z.b. halbe und ganze Deaktivierung).
Würde man das eng fassen und sagen, das gilt eben nur für Aktivitätszeitfenster die der Kunde anleiert bzw. versäumt, stellt sich für mich aber sofort die nächste Frage:
" Sind AGB überhaupt zulässig, die so gelesen werden wollen, dass feinmaschige, enge, engste und rigide Vorschriften mit Terminplan und Mindestzahlungen etc. für das Verhalten des Kunden erlassen und eine Kündigung fingieren für den Fall dass er keine Vorleistungen mehr erbringt, während gleichzeitig solche analogen Vorschriften / Sanktionen für Pflichtverletzungen und Nicht-Handlungen des Mobilfunkanbieters völlig fehlen?
Wäre es nicht eine grobe und daher im AGB - Recht unzulässige Benachteiligung die obendrein nicht gerade offensichtlich ist, wenn die AGB für den Fall der permanenten Leistungsunfähigkeit von Telogic keine Vertragsbeendigung vorsehen und dem Kunden somit zumuten, an einen Vertrag gebunden zu sein, der ihm nichts bringt, aber als Schaden den selbst zu tragenden Portierungsaufwand zumutet?
Nicht nur das Fehlen gleichartiger (symmetrischer) Regelungen zulasten Telogic an sich, sondern auch die Unausgewogenheit derselben könnte kassiert werden ..
http://inso.whitecase.com/ansp…tail.aspx?newsletter=2735
auf die Schnelle gegoogelt ..
sorry, ist noch nicht ganz das gewünschte.. der Dr. Sch.-K. hat in Dortmund auch ein Büro..
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von MaRoediger
@ iStephan:
Wenn Deine Theorie zuträfe, daß der Vertrag mit Telogic bei kompletter Einstellung der Leistungen "beendet" wäre, weil das einer Kündigung seitens Telogic gleichkäme, würde damit auch der Zeitraum einer noch möglichen Portierung anfangen zu laufen.
Rufnummernmitnahmen sind nur während 123 Tagen vor und 30 Tagen nach Vertragsbeendigung möglich!
Das wäre für noch Portierungswillige sehr unschön!
(..)
So würde ich das jedenfalls sehen.
Hey, maRoediger!
ich denke das durchaus.. und auch wenns mir zwischendrin entfallen sein sollte, so gewiss weiss ich es jetzt auch wieder, warum!
Grund sind die Telogic-eigenen AGB! Da steht nämlich in Abschnitt
Zitat2.4 Der Prepaid-Mobilfunkvertrag endet durch Kündigung oder mit endgültiger Deaktivierung gemäß Ziffer 6.3.
und in Abschnitt 6.3. steht:
ZitatMit dem Ende der zwei monatigen Phase der passiven Erreichbarkeit wird die Prepaid Card endgültig deaktiviert und das Vertragsverhältnis zwischen TELOGIC und dem Kunden endet
Nun ist die passive Erreichbarkeit deutlich kürzer ausgefallen und die Reihenfolge der Ereignisse ist etwas hoppla-hopp, aber unstreitig kann niemand mehr Anrufe empfangen und die SIM-Karten sind definitiv deaktiviert.
Somit ist der Vertrag durch Telogic qua Automatismus beendet auch ohne dass der Kunde durch Nichtaufladung dazu Anlaß bot.
So würde ich es sehen, würde aber natürlich eine qualifizierte Gegenmeinung gern hören!
EDIT: der Aspekt mit den 123 Tagen vor und 30 Tagen danach den du anführst macht mir Kummer; eine Lösung des Dilemmas habe ich nur schemenhaft in Sichtweite ![]()
kevin
Das mit den SMSen stimmt, hab ich auch beobachtet. Manchmal brauchten SMS sogar bis zum St. Nimmerleinstag ![]()
Nochwas zu deinen obigen Erwägungen und Zitaten:
Wegen der Prepaid-Konstruktion (im AGB-Deutsch: 'Vorleistungspflicht des Kunden') schuldet man die Gegenleistung fürs Mobiltelefonieren aber auch alles übrige im Zusammenhang mit dem Prepaid-Vertrag, also z.b. auch Portierungsentgelt, im Vorhinein.
So gesehen, ist man als Kunde der Schuldner von Telogic hinsichtlich der Bezahlung für deren (Nicht-)Leistungen ![]()
Und eben diesen Schuldnern = uns Kunden, hat das Insolvenzgericht am 29.10. verboten an die Insolvenzschuldnerin Telogic zu leisten = zu zahlen. So ein gerichtliches Verbot hat Vorrang vor dem was Telogic sagt und auf speach-Webseiten meint.
Überweisungen zwischen Institutsgruppen dauern seit 1.1.2012 max. 2 Bankarbeitstage. (Werktage ausser Samstag).
Das heisst deine am Donnerstag den 25.10. abgeschickte Überweisung müsste regulär am Montag den 29.10. gutgeschrieben worden sein.
Warum das online nun nicht mehr erscheint, liegt allerhöchstwahrscheinlich daran, dass der PC bei Telogic, auf dem ein Skript zur Überwachung eingehender Buchungen lief und fortlaufend in die Prepaid-Verwaltung übertrug, nun nicht mehr läuft. Ein Stück lebendige Funktionalität ist also im Eimer. Und wegen oben erwähntem Verbot, ist das Geld halt nun in der Insolvenzmasse, das heisst es liegt auf dem Zielkonto herum..
Offenbar besteht kein Bedarf und kein Interesse daran, den Kunden die jetzt noch überweisen, einen realen Gegenwert zu versprechen.
Jemand riet in diesem Forum, man solle in so einem Fall unter Berufung auf die gesetzliche Privilegierung von Rufnummern (die dem Kunden gehören) und weil man z.b. am 25.10. noch nichts von der neuerlichen Insolvenz wissen konnte, dem Inso-Verwalter ein Fax schicken und darauf hinweisen dass die aufgebuchte Summe ausschliesslich für die Portierung gedacht war.
Der Lerneffekt wird nur im Nirvana verpuffen bzw. in die Enzyklopädie des Nutzlosen Wissens eingehen, da es mit dem Verscheiden bzw. Krepieren von Telogic keine echten virtuellen Netzbetreiber in D mehr geben wird und es also keinen realen Anwendungsbereich für das so frisch erworbene Wissen geben wird.
Aber dein Posting bringt mich auf eine andere (OT) Idee:
Wann wird der erste virtuelle Stromnetzbetreiber gegründet? Der könnte ja Schattenkraftwerke bereitstellen und mit einem perpetuum mobile erzeugten Strom paketweise als Gutscheincode per E-Mail an seine Kunden verschicken
:p :o
ZitatOriginal geschrieben von FiST
Hey Leute,
ich mache mir Sorgen, dass ich meine Nummern nicht mehr wegportiert bekomme. Ich habe am 15.10. die Verzichtserklärung rausgeschickt, Guthaben aufgefüllt und bei blau Rufnummermitnahme beantragt. Am 24.10. kam von blau die übliche Mail "Wir haben uns mit Ihrem bisherigen Mobilfunkanbieter Solomo in Verbindung gesetzt, um die Mitnahme Ihrer Rufnummer zu blau.de zu veranlassen." Seitdem ist nichts mehr passiert. Kann ich noch hoffen? Oder muss ich jetzt wieder Kohle auf irgendein Insolvenzkonto überweisen?
Nein! Den Gefallen tue ich denen nicht!
Die Portierungszölle sind sowieso illegitim, da der Netzbetreiber seine Leistungen eingestellt hat - für mich beantwortet das die Frage, wer zuerst gekündigt hat.
Derjenige, der kündigt, ist für den Portierungsaufwand wirtschaftlich verantwortlich.-
Nicht ich habe gekündigt , sondern E-Plus und Telogic haben ihr gemeinsam betriebenes Leistungsangebot dauerhaft eingestellt.
Wer dauerhaft nicht mehr leistet obwohl dazu verpflichtet, enthält mir Leistungen vor und entzieht dem Vertrag die Grundlage. Ohne Vertragsgrundlage muss ich keine Preisliste akzeptieren und folglich auch kein dort vermerktes Portierungsentgelt.
Wende dich lieber an eine staatlich anerkannte gemeinnützige Verbraucherzentrale.
http://www.vzhh.de/telekommuni…efon-internet-medien.aspx
oder über
http://www.vzbv.de
Die sind auch klagebefugt, um im Namen vieler Konsumenten (Sammelklage) unlautere Geschäftspraktiken im Tk-Sektor zu bekämpfen.
Unlauter ist, dass sie nicht ausdrücklich kündigen, (obwohl sie keine Leistungen mehr anbieten ) um noch schnell Portierungsentgelte abgreifen zu können.
Stefsch hat das sehr schön mit "Geiselhaft" und "Lösegeld" umschrieben.
P.S.: dass du dir Sorgen machst, hast du den leider einseitig-tendenziösen, anscheinend vorrangig den Industrieinteressen verpflichteten Teltarif-Artikeln zu verdanken, die mit Aussagen wie "kann sich jahrelang hinziehen" Unsicherheit schüren. Das passt zum Interesse von Telogic, dank Angst-Portierungen noch die schnelle Mark (in €) zu machen.
Mache nicht was die dir nahelegen, sondern schreib an die Verbraucherzentrale, die ist von Gesetzes wegen auf Seiten der Verbraucher!
VILOAD
VILOAD ist das Portal das vistream einst eingerichtet hat,
um offline-Aufladungen bekanntzumachen bzw. als Auflade-Zentrale für gewisse Vermarktungspartner.
Auf der Seite
die von vistream / Telogic betrieben wird, liest sich der Text zur Insolvenz (Kasten ganz rechts) übrigens etwas anders als sonst.
Da ist die Rede davon, dass E-Plus die Leistungen eingestellt hat - von wegen nur "Verbindung zwischen den Netzwerken E-Plus / Telogic unterbrochen" wie bei speach.de !
ZitatAktuell funktionieren die SIM-Karten im Netz von Telogic
nicht, da der Netzbetreiber E-Plus seine Leistung eingestellt hat.
Bitte laden Sie nur Guthaben auf, welches zur Portierung
Ihrer Rufnummer genutzt werden soll! Die Gebühr zur
Portierung einer Rufnummer beträgt 25 Euro.
Wenn man der reinen Lehre (auch im Teltarifartikel) folgen wollte, ist ja nur Telogic der Ansprechpartner der sich so unpartnerschaftlich benimmt.
Der Aussage wonach man nur aufladen soll, wenn man portieren will, kann man als Eingeständnis werten dass sie im Sinne der AGB endgültig keine Leistung mehr erbringen. Dies ist in meinen Augen eine Kündigung durch den Anbieter und löst in meinen Augen eine Verpflichtung aus, die Rufnummer für den Kunden kostenfrei freizugeben.
An der Ansagenummer von Südkuriertel.de wird sinngemäss angesagt,
es könne derzeit zu Störungen im Mobilfunkbereich kommen und es werden mit Hochdruck an der Beseitigung der Störungen gearbeitet.