ZitatOriginal geschrieben von ElaHü
Der von Solomo So Smart ist aber an die Solomoadresse in Fröndenberg gerichtet.
Okay, ich habe auf 2 Solomo so Smart Karten noch ca je 4,50€ darauf Ich habe sie in einer Aktion für 2 € mit 5 € Guthaben gekauft. Ich weiß auch, dass manche Anbieter Starguthaben grundsätzlich nicht auszahlen. Welche Chancen habe ich auf eine Auszahlung. Lohnt es sich 2 mal Porto (90ct ind notwendig), 2 Kopien und 2 Briefumschläge zu investieren?
ElaHü, mir war nicht ganz klar gewesen dass So Smart ja ebenfalls was zum Aufladen ist, wenngleich auf Postpaid-Basis, und da das Guthabenkonto bei solomo direkt geführt wird ist nun klar, dass das Guthaben erstmal auf Eis liegt, entweder bis zur Wiederaufhebung der Insolvenz oder bis zur Schlussverteilung derselben.
Wenn es so läuft wie bei Telogic, Inso-Antrag am 24.7 --> Aufhebung am 12. September, müsste man mit mind. 10 Wochen rechnen. Und ich vermute, diesmal kommt es nicht zur Aufhebung, da die Lage bei Solomo anders ist. Wochenlang Portierungszölle von tausenden Kunden kassieren, diese Möglichkeit besteht für Solomo ja wohl nicht, da es beim So smart vermutlich viel weniger Kunden gibt.
Wenn ich deine Kosten überschlägig im Kopf nachvollziehe, komme ich auf 2,20 Euro "Transaktionskosten", sowie bei einem fiktiven Stundenlohn von 10 Euro und einer Wegezeit bis zum Postkasten von 15 Minuten auf weitere 2,50 Euro...
Transaktionskosten = 4,70 Euro.
Wenn man völlig im dunkeln tappt, kann die Insolvenzquote Null sein (Abweisung mangels Masse) oder 100% (weisser Ritter taucht auf und übernimmt alle Verbindlichkeiten). Wenn jeder Betrag zwischen 0 und 100 gleich wahrscheinlich ist, kann man 50 % ansetzen.
Ohne weitere Information kann man - um die Fehlerschätzung betragsmäßig zu minimieren - also mit 50% Insolvenzquote rechnen, das heisst ich würde die zu erwartende Erstattung von 2x 4,50 = 9 Euro nur mit der Hälfte, also 4,50 Euro ansetzen.
Von daher geht die Entscheidung knapp zu ungunsten des Erstattungsantrags aus.
Bezieht man einen längeren zu schreibenden Brief ein, in dem man gegen etwaige Auszahlungsgebühren anarbeiten muss, oder darlegen, wieso Startguthaben doch auszuzahlen ist, wird das Verhältnis Aufwand / Ertrag noch ungünstiger.
Wenn du allerdings wie ich einen Copyshop mit Faxgerät in 8 Minuten um die Ecke hast und für 50 Cent den ganzen Plunder hinfaxen kannst, sieht die Sache ganz anders aus. (SIM-Karte einfach mitfaxen :p )
EDIT: Da dein Verzicht, Ela, indirekt anderen Insolvenzgläubigern zugute käme und bei denen unvorhersehbarerweise die Quote über die Wirtschaftlichkeitsschwelle heben könnte, würde ich dennoch zu einem Antrag raten, allerdings dessen Aufwand minimieren.
Also: formloses Schreiben statt vorgefertigtes Solomo-Formular , somit billig 1seitig zu verschicken; beide SIM-Nummern und Rufnummern reinschreiben; "ich kündige" reinschreiben, Restguthabenabfrage-Ergebnisse einzeln reinschreiben, Summe daraus ebenfalls, Rückzahlung dieser Summe verlangen.
Als Fax möglichst für 50 Cent verschicken (in meiner Stadt kann man das auch am Service-Point der DB für 1 Euro) und Kopie sowie Sendebericht aufbewahren.
Vorteil: Umschlag gespart, mehrere kopien gespart; Anspruch gesichert. Das ganze kann man dann als Lotterie ansehen.