Beiträge von iStephan

    Zitat

    Original geschrieben von qwqw
    Wer also gerne erst andere kämpfen lassen möchte, könnte durchaus besser fahren, erst 79 Tage nach Rechnungsstellung der Dezemberrechnung, die Umstellung zum 1.12. (oder je nach Höhe der neuen monatlichen Zusatzkosten erst viel später) als tatsächliche Vertragsmaßnahme nach dem damaligen Werbebrief zu begreifen...


    Äääääähh....... wie meinen!?!?


    Kannst du die Teilsätze bitte so sortieren, dass ich verstehe, was genau du hiermit zu tun empfiehlst wenn man einen Genion -Vertrag hat?


    Zitat

    Weiß ich nicht. Wie Vodafone und Debitel schon mal vor Gericht lernen mussten, bedeutet Nichtstun leider keine Zustimmung zu einer einseitigen Vertragsänderung.


    Ich möchte auch mal den genaueren Hintergrund dazu ansprechen:


    Schweigen = Zustimmung gilt IIRC laut Handelsgesetzbuch nur unter (Voll-)Kaufleuten.


    In der Anfangszeit des Mobilfunks , als es noch 50 oder mehr DM pro Monat Grundentgelt kostete, waren ja sehr viele Nutzer gewerbliche. Da mag sich oben genannte Gleichung in den Köpfen der Mobilfunker festgesetzt haben.


    Irgendwann ist die Klausel auch in die Endkundenverträge reingerutscht, aber "jemand" mit funktionierenden Rechtskenntnissen (Verbraucherzentralen) hat - mit einiger Verzögerung - gemerkt, dass sie da nicht hingehört. Daher die erfolgreichen Klagen.


    Von einem Kaufmann der für sein Warenhaus regelmässig Lieferungen bezieht, kann erwartet werden, dass er sich rechtzeitig energisch protestierend auf die Hinterbeine stellt, wenn er unaufgefordert einen Sonderposten mit hunderttausend Rollen Klopapier zugeschickt bekommt, ansonsten der Vertrag gilt.


    Von einem Endverbraucher wird derlei Wachsamkeit jedoch nicht verlangt, zumal sich seine Rechte in erster Linie aus dem BGB und nicht aus dem HGB herleiten.

    Re: Bargeldabhebung bei sky und plaza


    Zitat

    Original geschrieben von gobbble
    Ich habe gerade von der DKB die Mitteilung bekommen, dass ab sofort beim Einkauf über 20€ auch bei plaza und sky bis zu 200€ Bargeld mitgenommen werden kann.


    Echt? Man kauft über eine Summe von 20 Euro ein und kriegt noch 200 € bar obendrauf?


    Da ist der Gewinn ja viel höher als bei den meisten Schubladenverträgen, die hier auf TT angeboten werden :D :cool:


    Das ist das Ende aller Handyvertrags-Auszahlungsmodelle :D ;)

    morsum:
    danke für die abrundende Information.
    Man kanns aber auch so sehen:


    Nach dem Abfallentsorgungsgesetz muss der Eigentümer seinen (siehe AGB) Müll selbst abholen und umweltunschädlich entsorgen ^^


    Ich möchte Solomo oder Telogic nun 'gesetzlich' dazu verpflichten, ihre unbrauchbar gewordene SIM-Karte, die ja nach wie vor deren Eigentum ist, mit dem Lastauto bei mir (rechtlich gesehen: dem Besitzer) abzuholen :D

    Zitat

    Original geschrieben von stefsch
    Und wem die "Zurverfügungstellung" eines Mobilfunkanschlusses nicht mal 5€ im Jahr Wert ist.......dem ist wahrscheinlich nicht mehr zu helfen :rolleyes:.


    Mir ist ja schon zu helfen, meine Solomo-Karte ist ja laut Online-Verwaltung aktiv bis September 2013 nachdem ich im August, während der Insolvenz-Phase, einen centgenauen Betrag aufgeladen hatte ^^


    Nur wurde allem Anschein nach Solomo nicht damit geholfen, wie man jetzt sieht, denn die sind jetzt mürbe ;) :o :eek:


    [small]Was mach ich jetzt mit der Karte bis September 2013? Muss ich das Aktivitätszeitfenster mit dieser halb deaktivierten Karte absitzen? [/small]


    Das Startpaket nebst SIM-Karte habe ich seinerzeit ja bei Solomo bestellt und bezahlt. Laut AGB wird die SIM-Karte nicht zu meinem Eigentum.


    Wenn jetzt irgendwann der Vertrag endet:
    Bekomme ich die ohnehin "großteils" deaktivierte SIM-Karte als Andenken (Souvenir) geschenkt oder muss ich die dann der Bundesnetzagentur zuschicken?


    Das wäre ein prima Flashmob um gegen deren Inaktivität zu protestieren - inaktive SIM-Karten für die inaktive Bundesnetzagentur! Lasst SIM-Karten regnen, auf dass neue Parkbänke daraus recycelt werden! ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Luckz
    keine Flat-SMS wie beim ersten Anschalten


    Aha, aber die Probe aufs Exempel hast noch nicht gemacht! (Telefoniert nämlich!)


    Und was soll das "wie beim ersten Anschalten" überhaupt heissen bzw. bewirken, ausser Verunsicherung mittels total unklarer Aussagen? Die "lebenslange Flat" um die es hier doch wohl geht, kann nicht vom User per *104# "angeschaltet" werden, also ergibt dein obiger Satz in dem Zusammenhang überhaupt keinerlei Sinn. Und wenn sie beim ersten Mal nicht von dir angeschaltet werden kann, kann sie auch beim zweiten Mal (?) nicht angeschaltet werden und somit gibt es beide male naturgemäss auch keine Anschalte-SMS.


    Wie heisst es so schön? Vor dem Sprechen ":gpaul:" anschalten ;)

    Zitat

    Original geschrieben von lockundlock
    mit ganz normalen Brief nach Bonn geschickt
    incl.Simkarte und Ausweisskopie und gestern 15.10.12 hatte ich das Geld schon auf meinem Konto!


    Es scheint, dass die Rückzahldauern sehr uneinheitlich sind. Bei mir bei Simyo klemmte es mal > 6 Wochen, aber nach Einschaltung des social-media-Teams ging es dann blitzschnell.


    Das bringt mich auf die Idee, in Anlehnung an Call-by-Call im Festnetz das Feature "Pay-back-by-Call" vorzuschlagen, wonach man abgelaufene SIM-Karten bei jedem Mobilfunkanbieter zur Erstattung einreichen kann.


    Der Kundendienst liest bloß die Kartennummer aus und fordert anhanddessen die Buchung des Rückzahlbetrags vom ursprünglichen Provider an und zahlt aus.


    Dadurch würde sich rasch herumsprechen welcher Provider das schnellste Handling hat und der würde alle Aufträge an sich reißen und abwickeln. Das wäre Marktwirtschaft! ;)


    Für Sim-Karten-Großverbraucher, z.b. TT'ler, könnte man dann Großgebinde bzw. eine Art Preselection auf den bevorzugten "Guthabenrückzahler" vereinbaren :D

    Diejenigen, die diese Misere kommen sahen - jährlich mehr aufzuladen als nötig - wechselten hoffentlich irgendwann zu einem teureren Anbieter - der sie netto langfristig billiger kam (z.b. Tchibo :p ) , oder luden halt statt 15 Euro nur 10 oder 5 oder 3 Euro auf (letztere Beträge per Überweisung, wurde von Telogic auch anerkannt als laufzeitverlängernd).


    Freilich, geb ich zu, vermutlich eine Minderheit. Ich z.b. nutzte auf der einen Karte die Möglichkeit mit paysafecard 10 Euro aufzuladen.


    Wenn man wirklich noch weniger verbraucht, ist es kein Drama, einen teureren Tarif zu nehmen, bei dem man pro Aktivitätsperiode keine "Überschüsse" wg. Mindestaufladung auf der Karte ansammelt.


    Also eigentlich kommt es auf die Relation "eigener Minutenverbrauch in Aktivitätsperiode mal Minutenpreis" geteilt durch "Mindestaufladung pro Aktivitätsperiode" an.


    Ist der Quotient kleiner 1, schiebt man unnötiges Guthaben vor sich her und man sollte einen Tarif mit geringerer Mindestaufladung und/oder höherem Minutenpreis wählen. (Letzteres natürlich für den einzelnen nicht wirtschaftlich vorteilhaft, allenfalls vielleicht für Leute die es von der Steuer absetzen können.)


    [OT]


    Am krassesten fiel mir dieses Missverhältnis bei manchen E-Plus-Tarifen auf. Hier wiederum Conrad Fair pay und "wir mobil" - 3 Cent Minutenpreis ins Festnetz, aber 30 Euro Mindestaufladung pro Jahr. Also dreimal soviel wie Solomo. :flop:
    Im Insolvenzfall riskiert man da schon was...
    [/OT]

    Zitat

    Original geschrieben von MaRoediger
    @ Lagoon008:
    3. Aus meiner Sicht ist es auch weit hergeholt, bei allen Portierungswilligen davon auszugehen, sie hätten pro Simkarte mindestens noch ein Guthaben von 25 Euro oder zumindest dicht dran.


    Demzufolge fließen in jedem Falle noch erhebliche finanzielle Mittel aus den sogenannten Portierungszöllen zu. Andernfalls wäre Telogic vermutlich bereits insolvent.


    Bereits auf einer der vorigen Seiten habe ich dargelegt, dass pro Kundenkonto aus statistischen Gründen im Mittel 7,50 Euro Guthaben zu veranschlagen sind. (Mindestportion pro Aufladung = 15 Euro, stetig heruntertelefonieren bis nahe Null, dann wieder aufladen. Durchschnittsguthaben = (15+0)/2 )


    Aufgrund der Verunsicherungen im August / September werden einige das Guthaben nur zögerlich nachgeladen haben, sodass das mittlere Niveau eher noch niedriger als die erwähnten 7,50 € sein wird.


    Von daher unterstütze ich die o.g. These von MaRoediger... wonach die sogenannten Portierungszölle ganz überwiegend mit "echtem Geld" aufgezahlt werden.

    Richtig, das Bundesverfassungsgericht z.b. hat in den letzten Jahrzehnten wiederholt die Frage positiv geklärt, dass die Diskussion solcher Fragen jedermann zusteht, weil das im Art. 5 des Grundgesetzes so vorgesehen ist, dass die Bürger - im Gegensatz zu Untertanen - eine Meinung äussern dürfen, auch ohne vorher ein diesbezügliches Meinungsdiplom erworben zu haben :p