Beiträge von iStephan

    Flat-Rates sind unökologisch und zu Bundespost-Zeiten kosteten in den relevanten Vergleichs-Tarifen 16 Minuten Telefonie 22,77 Pfennig ;-)


    Macht 0,7 Cent pro Minute.


    Damals wurden die Relais in den Vermittlungsstellen aber noch von Hand von echten, ausgebildeten Fernmeldehandwerkern nachgeölt und die Röhren in den Trägerfrequenz-Fernverstärkern (baumdicke Kabel 7000 Kanäle zwischen je 2 Millionenstädten) alle 100 Stunden von einem Beamtenteam ausgewechselt und nachbeglaubigt ;)


    Dann wurden bleistiftdünne Glasfaserkabel mit wartungsfreien Transistorverstärkern eingeführt, wo 100 000 Kanäle durch 1 Faser gehen. (IDN) Und seit der Besitz eines Mobiltelefons zur Norm erhoben wurde, gibt es vielerorts gar keine Kabel mehr sondern nur noch Richtfunk. Die Luft zwischen den Richtfunkschüsseln kostet nichts.


    Wegen der Hunderttausend an die frische Luft gesetzten Mitarbeiter der ehem. Bundespost und der 10000fach höheren Kanalkapazität bei starkem Rationalisierunsfortschritt ist demnach ein Tarif von
    0,049 Cent/minute durchaus zu erwarten.


    Wenn wir also derzeit im Alltag immer noch hundertfach darüberliegende Tarife pro Minute zahlen, kann das nur daran liegen, dass das Fernmeldewesen nicht zum Vorteil der Bürger fortentwickelt worden ist. Beispielsweise waren Anfang der 90er Jahre zeitweilig die meisten Telefonzellen anrufbar (rückrufbar) mit öffentlich bekanntgegebener Rufnummer; man vermisste weder Telefonkarte noch Handy. Nur um einen Markt für Mobilfunk zu schaffen wurden diese Apparate wieder stillgelegt.


    Und da man nach den Zwistigkeiten zwischen Telekom und Drillisch sowie der Telogic-Affäre eine beschleunigte Remonopolisierung befürchten muss (derzeit werden höhere Interconnect-Entgelte gefordert), ist es nur logisch, wenn nach Möglichkeiten gesucht wird, die Kosten zu reduzieren bzw. den Nutzen zu optimieren (wie der Threadtitel sagt.)

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek

    Kernpunkt - sprich was sollten wir daraus lernen - ist eine gewissenhaftere Auswahl des Anbieters für die Zukunft.


    Wir??
    Graf Bobby und das Dienstmädchen

    Zitat

    Das Dienstmädchen kommt gelaufen:
    „Herr Graf, ich glaube, wir bekommen Regen!“
    Graf Bobby richtet sich steil auf und sagt:
    „Mitzi, ich bekomme vielleicht Regen und Sie bekommen vielleicht Regen!“
    Er lehnt das vertrauliche „wir“ zwischen ihm, dem Aristokraten, und ihr, dem Dienstmädchen, ab.


    Der Rückzug aus dem Politischen ins Private, als Lehrmeinung und Imperativ ... wird das jetzt Hennings Standardrepertoire?


    Aber schön, dass Teltarif jetzt wenigstens versucht hat, den Anspruch hochzubekommen , netter Versuch :p :p :o :top: :gpaul: :eek: ;)

    Die einzige Eigenarbeit von Teltarif bei der Liste der Länder gegenüber meinem obigen Posting besteht darin, den Wechselkurs der norwegischen Krone zum Euro zu recherchieren,
    es so darzustellen, als seien 10 Euro in anderen Ländern eine gängige Rechengröße - sie sind es nicht! - ,


    und das ganze auf großunternehmensfreundlich hinzufrisieren.


    Chapeau! :D :rolleyes:


    Anscheinend ist der ganz große Reibach ins Stocken geraten, und das Establishment versucht die kundenbezahlte Portiererei nochmal mühsam über die Hürde zu heben ....


    Und wie üblich betriebswirtschaftliche Gestehungskosten (§ 46 TKG) mit Endverbraucherkosten durcheinandergewürfelt, wenn das im Wirtschaftsministerium auch so üblich ist, dann gute Nacht! ;-)

    habe hier noch eine Blau-Karte aus einem deltatecc-Gewinnspiel von ca. August.


    Weiss wer, wie das geregelt ist mit dem hinterlegten Extra-Guthaben bei 1. Aufladung?
    Geht da jede beliebige Aufladung (unwahrscheinlich) per Überweisung,
    oder eine Mindestaufladung im Sinne der Lastschrift (10 Euro)
    oder eine Mindestaufladung im Sinne der Voucher (15 Euro) ?


    Gibt es dann 5 Euro Extra oder mehr?