Wenn ein aussenstehender Netzbetreiber SMS seiner Kunden nicht an Telogic weiterleitet, diese aber im Glauben lässt, sie seien weitergeleitet worden - z.b. durch Abbuchung vom Guthaben - , könnte das den Tatbestand der Nachrichtenunterdrückung erfüllen.
Die Telekom (nicht der einzige Netzbetreiber der SMS zurückhält!) hat das durch den erwähnten Filter rechtssicher zu machen versucht; dieser zeigte einen "Dienstfehler" an. (keine Kosten berechnet).
Manipulation und Computerbetrug: setzt voraus, dass bei der Maschine (also dem Ziel-Netz) ein "Irrtum" erregt wird, ähnlich dem wenn man einen Menschen anstelle der Maschine gesetzt hätte, und mit dem Ziel einen Vermögensvorteil zu erringen.
Sabotage: bin mir nicht sicher wie das offiziell heisst, aber es geht dabei wohl um den illegitimen Eingriff in ein fremdes Computernetz, der andere Ergebnisse der Datenverarbeitung herbeiführt als vom Eigentümer bezweckt, durch falsche Daten oder ähnliches. Der Knackpunkt dabei ist wohl, wie illegitim das ist, und wieweit dabei nicht nur in das TELEFONNetz von Telogic eingegriffen wird, sondern z.b. auch in DATENnetze, Router etc. die auf Kundenseite mit deren Netz verbunden sind und nun nicht mehr funktionieren.
Als Selbstschutz und reine Defensivmassnahme wäre es sicher gerechtfertigt; als Druckmittel um eine Firma auszuhungern oder deren Kunden mürbe zu machen, wäre es ethisch sicher höchst grenzwertig! Soweit die Grundversorgung mit Internet (Breitband) auf Kundenseite beeinträchtigt wird, ist auch ein Universaldienst berührt, der als Quasi-Grundversorgung gilt. (siehe Breitbandatlas -> Quasi-Grundversorgung), da wären wir rasch wieder beim sofortigen
Einspringenmüssen von E-Plus. (z.B. in Gegenden, wo die einzige UMTS-Empfangsmöglichkeit E-Plus Netz ist und kein DSL verfügbar ist, und Kunden sich eine Telogic-Karte zugelegt haben die nun entwertet (gestört) ist.)
EDIT MrCool:
Eigentlich stimmt das alles was du schriebst. Auch die Sache mit dem Grund ist nicht verkehrt - allerdings habe ich einfach Bedenken ob das alles was man da zu sehen kriegt, überhaupt "verhältnismässig" ist 