Hallo Fritz,
technisch und vom Design her finde ich, ist das ganze für meinen Geschmack "nicht Fisch, nicht Fleisch".
Wie wäre es denn mit einer GSM/UMTS-Box im Design einer ADo 4 (ADo 94) ? Da kann man dann originale klassische Telefone die man gebraucht oder restauriert erwerben kann, anschliessen.
Euer Telefon hat für mich den Schönheitsfehler, dass es kein richtiges Festnetzkabel hat :p
Um versehentliches Leeren des Akkus in Abwesenheit vorzubeugen, wird man versucht sein, das Ladekabel dauernd dran zu lassen. Hier stellt sich die nächste Frage: ist dieses Kabel lang genug?
Wie undurchdacht moderne Festnetztelefone sind, zeigt sich z.b. am "Telekom Speech AB" (Designtelefon mit flachen Tasten und Display, inzwischen nicht mehr zu haben). Solange man sich mit dem erbärmlich kurzen mitgelieferten Kabel zufriedengibt, stört es nicht sehr dass dieses Tel. ein Steckernetzteil erfordert. Generell ist es aber ein Unding, dass Festnetztelefone einen 230 Volt Netzanschluss zusätzlich erfordern. :gpaul: :gpaul: :gpaul: Wechselt man aber das Kabel gegen ein 6 oder 10 Meter langes Ersatzkabel, hat man ein Problem wenn das Steckernetzteil ebenfalls eine Verlängerung braucht (Kupplung, die dann nicht unter zimmertüren durchpasst oder sich verhakt...); zudem nehmen die beiden Kabel unterschiedliche Wege wenn man beim telen durch die Zimmer wandert; man ist versucht diese beiden Kabel mit einem Kabelbinder zusammenzubinden.... 
In technologischer Hinsicht ist das ein Rückfall auf das Jahr 1890 als die Telephone (mit ph!) noch eine örtliche Kurbel zum Stromerzeugen brauchten!! Die Zentralbatterie ist doch einer der großen Fortschritte am Telefoniewesen!
Im Idealfall , wenn es doch nicht ohne Netzteil gehen sollte, hat das Ding dann keinen Akku, sondern ein externes hocheffizientes Netzgerät oder eine Solarpanel-Kombination.
Der Stromverbrauch eines GSM/UMTS-Telefons das stationär betrieben wird, sollte so gering wie möglich sein. Ein klassisches Festnetztelefon an einem echten POTS - Anschluss verbraucht im Ruhezustand abgesehen von Isolations-Ableitströmen null Strom. In Zeiten der Energiewende gilt es das zu berücksichtigen!
Solange neue Entwicklungen das ausser acht lassen, sind sie für mich undurchdacht.
Auch die Verständigungsqualität mit dem Klang-Matschebrei und den Kompressionsartefakten und den Satellitenverdächtigen Laufzeiten selbst bei Ortsgesprächen, den die GSM-Codecs anrichten , ist an sich unzumutbar. Wenn, dann sollte man sowas von Anfang an vorrangig in UMTS einbuchen lassen.
Für mich stellt der FeTap 791 und zwar der originale - das höchste je erreichbare Entwicklungsniveau von Fernsprechern dar - solide werthaltige Kunststoffe, ausgezeichnete solide Ergonomie, selbsterklärende Bedienung, puristische Technik, verzögerungsfreie (!) klare Verständigungsqualität.
Allenfalls noch vergleichbar mit den nahezu gehäuseidentischen Siemens-Bürotelefonen mit MFV oder den FeTap-Schwestermodellen mit Impulswahl-Tastenblock. Diese Telefone gab es auch mit LCD-Display das harmonisch ins Design eingearbeitet war. Diese Telefone hatten noch echte Tasten mit Metallkontakten, nicht diese gruseligen Gummimatten mit Radiergummi-Feeling die heutzutage als "Bedienungsorgane" vorgetäuscht werden. Und auch die Füßchen nicht zu verachten.
Ein echtes Telefon hat entweder Gummifüsschen oder solche, die von Putz- und Lösungsmitteln angegriffen werden und spuren auf der spanischen Vitrine hinterlassen - aber keine Plastiknocken die einen sicheren Halt vorgaukeln aber nicht geben 
V.Gr.
iStephan