Beiträge von iStephan

    Zitat

    Original geschrieben von VoIPTom
    Danach sollte auch jeden Fall der Wasserstand im System kontrolliert werden, und ggf eben Wasser nachgefüllt werden. ( das kann man bei den meisten Heizung selber machen, die haben da meist einen Anschluss irgentwo am Heizungsrohr )


    Luft lässt sich komprimieren und wo Luft ist kann kein warmes Wasser die Heizung warm werden lassen


    Das ist nicht das einzige Problem von zuviel Luft in Heizkörpern!!!
    Luft im System steigt nach oben, das ist schon richtig, und in der Dachwohnung gibt es dann oft mind. 1 Heizkörper bei dem größere Flächenteile nicht mehr durchflossen und nicht mehr erwärmt werden.


    Aber das ist nicht alles! Das Problem ist nicht nur da, wo es allzu offensichtlich zu tage tritt!


    In den unteren Stockwerken eines mehrstöckigen Hauses kann zuwenig Druck zur Folge haben dass in schwergängigeren Ventilen der Ventilstößel vom dynamischen Wasserstrom nicht mehr "mitgenommen" und "auf-geschoben" werden kann - der Heizkörper bleibt kalt obwohl er randvoll mit Heizwasser ist..... zuwenig Druck und ein Luftkissen irgendwoanders im System können auch in unteren Stockwerken, wo sich das "Zuwenig" an Wasser längst noch nicht direkt auswirkt, stören. Die Ventile sind darauf angewiesen "passiv" geöffnet zu werden - auch die klassischen Thermostatventile "ziehen" das Ventil nicht auf; deren Dehnungselement schrumpft lediglich und gibt mehr Raum - aufmachen muss das Ventil selber ...


    Zitat

    Ich persönlich finde die elektronischen Thermostate, welche die Raumtemperatur direkt am Thermostat selber messen, vollkommenden Mist. Für unsere Heizkörper dazu noch unbrauchbar, weil deren Thermostate knapp überm Boden sitzen. Der würde somit die kalte Luft am Boden messen.

    Auch die Uralt-Stellventile aus den 50er und 60er Jahren (ohne Thermo-Regelfunktion!) konnten mit etwas Fingerspitzengefühl (und Gewöhnung) so eingestellt werden, dass sich bei konstantem Wetter längere Zeit eine Wohlfühltemperatur ohne dauerndes Nachregeln eingestellt hat. Vermutlich mit besserem Komfort als die vollelektronischen und ohne umweltbelastende elektronische Bauteile und Batterien ...

    Woher bezieht der Thermy überhaupt seine Temperatur? :confused:


    Fühler wirklich direkt am Regler (= quasi am Heizkörper) oder per WLAN oder Bluetooth von irgendeinem Zentralgerät bei Lieschen Müller in der Nachbarwohnung an der Nordseite oder in einem unscheinbaren Kästchen das noch am Dachboden in der Originalverpackung rumliegt - mit den dortigen Temperaturwerten ;-) - , oder vom iPhone oder gar per IP aus dem Internet? :eek:


    Übrigens hab ich mit keinem Wort gesagt dass die Zentralheizanlage defekt oder kaputt sein muss, sondern ich wollte darauf hinaus, dass diese Art Regler lediglich (üb-)erhöhte Anforderungen an den Ventilunterbau (Reibungsarmut) und Anlagen-Druck stellen könnte; sodass eine völlig ausreichend gewartete Anlage nicht mit dem neuen Regler harmoniert.


    übrigens sind die Erfahrungen von Frankie, so schmerzlich sie für diesen sein mögen, für andere sehr hilfreich, weil sie einer übereilten Übertechnisierung des Haushalts entgegenwirken :top:


    Ich werde mir das gut einprägen - wenn mal wieder eine Lobhudelei über smart metering in den Medien zu lesen sein wird ;)


    dass die Heizung 19,xx Grad also so gut wie (gerundet) 20 Grad in einem kühleren Eck des Zimmers erzeugt wenn Frankie 21 Grad direkt am Regler d.h. neben dem Heizkörper einstellt, entspricht doch genau der angestrebten Funktion !? :confused:
    was soll daran verkehrt sein? (die pointierte Frage zielt darauf ab, die bunt durcheinandergeworfenen Temperaturangaben, teils fiktiv, teils "Vorab-korrigiert", etwas besser sortiert zu bekommen ...)

    Zitat

    Original geschrieben von mws55
    Dass der Datenschutz-Grundsatz der Datenvermeidung und Datensparsamkeit gem. § 3a BDSG missachtet wird.


    Wozu müssen Daten gesammelt werden, wenn der Betroffene es nicht möchte? Es sollte sich auch nicht der Betroffene rechtfertigen müssen, sondern der Datenspeicherwillige soll ausführlich begründen müssen, wieso er denn zwingend eine Speicherung für erforderlich hält.


    Besser kann man es nicht ausdrücken! :top:

    Guter Tipp!
    Und bei der Gelegenheit schauen, dass genug Wasser im Gesamtsystem ist... bzw. genug Druck. (Manometer an der Zentralheizung).


    Das Herausschieben des Ventilstößels - die Vorbedingung für das Warmwerden! - muss die Heizanlage selber "schaffen" mittels Betriebsdruck plus Umwälzpumpe.
    Der Regler muss genug "Platz" bereithalten, in den sich der Stößel ausdehnen / bewegen kann.


    Wenn da irgendwo große Luftkissen sind , wenig Wasser im Umlauf und durch den Regler zusätzliche Reibung, ist vorstellbar dass die Heizung nicht genug "angeht". Meiner Meinung nach drückt der Regler mit seinem Motor nur den Stößel aktiv hinein, wenns ans "Abstellen" geht. Das Aufdrehen der Heizung erfolgt demnach "passiv" durch "Raum geben" - das könnte eine Schwachstelle sein.


    Edit: Weitere Frage, sind die Batterien
    a) Lithium-Ionen o.ä. neumodisches?
    b) Zink-Kohle-Standardbatterien AA oder AAA?
    c) Alkali-Mangan?


    Vorstellbar scheint mir auch, dass bei abgenudelten Batterien die Spannung zwar an sich reicht, aber kurz nach dem Verfahren des Motors einbricht und die Schaltung dann irgendwie einen Reset plus Ruhezustand (= AUS) anstrebt... würde zur langen Lagerungsdauer der Regler passen! :cool:

    Ach, die ein oder zweimal fragen - ist doch kaum der Rede wert :)


    [small]Schön, dass sich immerhin vier Leute angesprochen gefühlt haben und sich gleich zu rechtfertigen suchten ;)
    An die

    Zitat

    gefühlten 1000 "Entlarvungen"

    reiche ich aber numerisch nicht heran und habe gar nicht die Kraft mit denen mitzuhalten oder vielmehr: dagegenzuhalten ;)[/small]

    Inversionswetterlage


    Zitat

    Original geschrieben von klausN80X
    Ach ja wie gut, das bei Späße Mathematik nicht so eine Rolle spielt. Sind natürlich nur noch 11 Monate.
    Beziehungsweise 10 Monate - 1 Tag.


    Wir sprechen uns diesbezüglich wieder am 1. Advent, okay? :)


    Noch was anderes:
    Inversionswetterlage und: Smog.
    Derzeit ist in Süddeutschland die Luft unten recht kalt , ein Kaltluftsee sozusagen mit erhöhter Dichte, und obendrüber weg weht warme dünnere Luft aus Süden/ Westen, die wegen des Dichteunterschieds "obenauf schwebt". Dadurch kommt keine Frischluft in die unteren Lagen der Atmosphäre , die Abgase werden nicht fortgeblasen und von keinerlei Regen ausgewaschen sondern bleiben an Ort und Stelle in der Luft schweben;


    und die Feinstäube aus Holzfeuerungen , Bremsenabrieb und Auto-Abgasen reichern sich immer mehr an:rolleyes: :eek: :mad: ;)


    In Stuttgart scheint es seit Tagen wieder mal am schlimmsten zu sein,
    um die 120 Mikrogramm am Wochenende und 180 Mikrogramm pro Kubikmeter am Montag.
    Die Tagesmittelwerte die als Grenzwert nur an etlichen Tagen im Jahr überschritten werden sollen, sollten unter 50 Mikrogramm liegen und die WHO strebt m.W. 20 µg/m³ an;
    auch in anderen Städten des Südens ist der PM(10) Feinstaub derzeit weit über 100 µg/m³. :( :o


    Beeinflusst das euer Leben soweit ihr in Großstädten lebt?
    Mehr mit Bus und Bahn unterwegs statt mit Auto?
    Oder sogar mehr mit Auto als sonst, anstatt zu Fuss, denn zu Fuss ist man ja draussen an der stickigen ungesunden Luft und im Auto ist die Luft wenigstens von der Klimaanlage gefiltert? :D

    Zitat

    Weil wenn es da nur langsam abfliesen kann, dann bleibt das Abwasser auch in der neuen Leitung stehen und es lagert sich gleich viel ab.


    Der Punkt ist erwähnenswert: wenn die Halterungen / Schellen / Durchlässe in genau der gleichen Position bleiben die zuvor ein zu geringes Gefälle bedingte, könnte sich das Problem auch mit dem neuen Rohr wiederholen..

    Zitat

    Original geschrieben von jof
    Es wird nicht besser, Martyn. ...


    Wieso referenzierst du die Userin "Anja Terchova" als Martyn?

    Zitat

    Wenn eine Leitung äußerlich sichtbar "durch" ist, dann ist sie innen erst recht im Arsch. Und wahrscheinlich kommt man DOCH recht einfach an die Leitung, weil üblicherweise ERST das Haus gebaut und dann die Leitung verlegt wird, nicht umgekehrt. Und auch eine Wand kann man aufstemmen und wieder verschließen - passiert jeden Tag hundertfach.


    In einem der o.e. Wikipedia-Artikel heisst es, Grundleitungen seien heute vom Stand der Technik her "abgeraten", also eher Aufputz oder dergleichen empfohlen, eben damit nicht alles bis ins Betonfundament hinein aufgestemmt werden muss im Reparaturfall.


    fürs erste aber bleibt interessant, wann Der_Mond von seiner Hausverwaltung Rückmeldung bekommt und uns hier berichtet :top:

    richtig adaptieren - das A und O bei solchen Automaten ;-)


    Edit:


    hatte als User schon die merkwürdigsten Thermostat-Eigenschaften erlebt.
    Regelbereiche, die nicht ganz "ausgefahren" werden, etc.
    Und das bei manuellen Thermostaten.
    Es gibt ganz verschiedene Ventil-Unterbauten, auf die kommt es aber an.


    Bei falscher Montage, oder weil vergessen wurde für Danfoss oder Gampper entsprechende Adapter zu montieren, scheint denkbar dass der Automat nicht richtig arbeiten kann. Kannst du sicher ausschließen, dass die Montageanleitung missachtet wurde? :confused:


    https://www.thermy.de/kontakt-hotline/faq.html


    Zitat

    Hilfe bei folgenden Problemen Heizkörper wird nicht kalt: Erneut adaptieren lassen (siehe "Adaptieren"), Ventilstößel mehrmals von Hand bewegen – eventuell ist eine Adaptierung nicht möglich, da dass Ventil vielleicht verkalkt ist oder die Dichtung Ihre Funktion nicht erfüllt. Batterien überprüfen, eventuell neue Batterien einlegen. Heizkörper wird nicht heiß: Kesselwassertemperatur überprüfen und gegebenenfalls korrigieren, Batterien überprüfen, eventuell neue Batterien einlegen, Ventilstößel mehrmals per Hand/Werkzeug hin und her bewegen. Sind alle Versuche vergeblich, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Kontakt