Beiträge von iStephan

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das gab es in der Tat. Soweit ich weiß - und da bin ich mir ziemlich sicher - sind diese Reseve-DM-Scheine längst geschreddert. Das Vorhalten dieser Banknoten an einem hochgeheimen Ort (der längst nicht mehr geheim und geräumt ist) war ein Relikt des Kalten Krieges.


    Rechtlich gesehen war der Herausgeber der damaligen Ersatzwährung die Regierung und nicht die Bundesbank.
    Herausgeber von Euromünzen sind auch heute teilweise die nationalen Regierungen weswegen es auch abweichende Euro-Nominale (Gedenkmünzen) gibt die nicht europaweit als Währung anerkannt sind.


    Im Falle eines Falles, wäre das wieder genauso wie damals, dass zunächst die Regierung selbst als Herausgeber fungiert. Die Bundesbank ist mit dem EZB-System bereits zu stark verflochten als dass eine Wiedereinführung einer nationalen Währung "auf die Schnelle" von der BB gemacht werden könnte (?).


    Die damalige Ersatzwährung waren keine Banknoten, die Bezeichnung "Bundeskassenscheine" (nicht Bundes-Kassenscheine sondern Bundeskassen-Scheine) deutet mehr auf eine Scheck- oder Schuldschein-ähnliche Konstruktion hin.


    Zitat

    Sorgsam wie die Deutschen sind (in anderen Ländern gab es das m.W. nicht), hatten sie für den Fall, dass der "böse Ostblock" die Bundesrepublik mit Millionen an gefälschten DM-Scheinen überschwemmt (über die Mittel zu deren Herstellung verfügten u.a. KGB und Securitate), eine Reserve-Währung vorgehálten,


    Sorgsam? Vielleicht einfach geschichtsbewusst - man traute dem "bösen Feind" jenseits des eisernen Vorhangs die eigene monetäre Schlechtigkeit zu - schliesslich soll Deutschland im WK II massenhaft Pfund-Noten gefälscht und über Großbrittannien abgeworfen haben ...


    Zitat

    die m.W. sogar einmal gegen neue Scheine ausgetauscht wurde.


    Aha! wer sagt uns denn, dass bei der letzten Schredder-Aktion nicht wieder eine neue Serie in den Tresoren nachbestückt wurde?


    Zitat


    Ich halte die Information, diese Scheine seien nach Beendigung des Kalten Kriegs spätestens in den 1990er Jahren geschreddert worden, für glaubhaft. Oder existieren neuere Erkenntnisse?


    Frankie


    Diese Information wurde tatsächlich verbreitet, ob sie stimmt ist eine andere Frage.


    Und die Frage, ob jetzt noch, wieder oder überhaupt DM-ähnliche Ersatzwährungsscheine vorhanden sind, ist absolut zweitrangig, da die derzeitigen Druckereikapazitäten etc. auch einen kurzfristigen Vorlauf von ca. 1 Woche bis zu einer Währungsreform ermöglichen würden, notfalls lässt man in Finnland oder sonstwo drucken. Und bei so einer kurzfristigen Angelegenheit liesse sich das langsame Durchsickern von Informationen auch gut verhindern.


    Das Bargeldhandling ist nur ein Aspekt von vielen , der Grossteil des Geldumlaufs ist ohnehin unbar und somit eine reine Softwarefrage - die Fähigkeit mit mehreren Währungen umzugehen dürfte in der Softwarelandschaft fest verankert sein.

    Hatte mal so ein Schloss (ca. 30 Jahre alt ;) ) gegen ein Zylinderschloss ausgetauscht bzw. austauschen müssen. Ist aber schon lange her. Das hatte sporadisch ein ähnliches Verhalten.


    Nach dem Ausbauen - glaube ich mich zu erinnern - war zu sehen dass irgendein Metallteil - ich denke Teil einer gebrochenen Feder o.ä., oder sogar ein unglücklich nämlich nach oben links statt nach unten abgesprungener Bart eines bereits früher kaputtgegangenen Schlüssels - in den 'Rückholweg' der 'Schließzunge' gefallen war das sich gelegentlich verhakt hat. Gegen diese Sperrwirkung kommt man schlecht an. Irgendwie scheint es dass die Schliesszunge beim Zurückholen gegen ein Führungsblech oder eben einen Fremdkörper anstößt (oder nach unten / oben zuviel Spiel hat und dadurch ebenfalls blockiert).


    Wie reagiert das Schloss denn, wenn man es erstmal in der Gegenrichtung , also schließend statt öffnend, betätigt? (Ist es ein Schloss das in 2 Stufen verschlossen werden kann? Selbst solche Schlösser können ja wenn die Schliesszunge weitestmöglich "ausgefahren" ist , zumindest ansatzweise noch in der 3. Stufe bewegt werden, federn dann aber zurück.) Das könnte man dazu nutzen, die Geschwindigkeit bei der Richtungsumkehr auf "Öffnen" auf gaaanz langsam zurückzufahren bzw. auf kurzer Strecke zu variieren und so auf die vertikale Ausrichtung des Schliessriegels Einfluss zu nehmen (um das Hindernis in eine neue Lage zu bringen und so zu überwinden).

    Herr Otte (der der den Finanzcrash vorhergesehen hat) rät in seinen Büchern meines Wissens dazu, das Risiko zu streuen.


    Im Falle eines Falles weiss man nie, an welcher Stelle das "Feuer" zuerst ausbricht und wo der Staat Vermögen zuerst entwertet; man hat das zuletzt bei den DDR-Guthaben schön beobachten können (ab einem bestimmten Level wurde z.b. 2:1 umgetauscht und bestimmte Guthaben gar nicht).


    Also z.b. ein Drittel des Vermögens bar halten, ein Drittel bei Bank 1 und ein Drittel bei Bank 2 oder in Aktien oder edelmetall oder Grundbesitz - falls man überhaupt in solchen Regionen der "Begütertheit" schwebt.


    Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hat aktuell einen sehr interessanten Artikel zu Griechenland drin. Und zwar einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1858 in dem fast alles sich exakt auf heute anwenden lässt!


    Zitat

    Original geschrieben von Edmund About im Jahre 1858
    Griechenland „Das Land lebt seit seiner Geburt im totalen Bankrott“ 15.02.2012 · Die Mittel, die zur Verfügung standen, wurden von der griechischen Regierung ohne irgendeinen Nutzen für das Land selbst verprasst. Das schreibt der französische Schriftsteller Edmond About - aber nicht heute, sondern schon 1858. Ein Nachdruck aus gegebenem Anlass.


    klick mich (Quelle)


    Zitat

    Griechenland lebt nun schon seit zwanzig Jahren in Frieden mit einem Staatsbankrott. Alle griechischen Budgets, vom ersten bis zum bisher letzten, weisen ein Defizit auf. „Ohne irgendeinen Nutzen für das Land“
    Wenn in einem zivilisierten Land die Einnahmen nicht ausreichen, um die Ausgaben zu bestreiten, ist das Mittel einer Staatsanleihe im Innern vorgesehen. Dieses Mittel hat die griechische Regierung noch nie versucht, und der Versuch wäre auch erfolglos gewesen. Die Schutzmächte Griechenlands mussten schließlich die Zahlungsfähigkeit des Landes garantierten, damit das Land über eine Anleihe im Ausland verhandeln konnte. (..) und nachdem das Geld einmal ausgegeben war, mussten die Garantiemächte aus purem Wohlwollen die Zinsen bedienen. Griechenland konnte sie überhaupt nicht mehr bezahlen.


    Achja und übrigens:
    Gibt es noch den Callnow-Vorschuss?


    Könnte interessant sein, wenn man als Nutzer altersmässig > 26 Jahre klassifiziert ist und den Tarif überwiegend für Telefonie nutzen will.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die Prüfung ob genug Guthaben für die Abbuchung des Monatsgrundpreises für "Smartphone-Fun" vorhanden ist, einen möglichen Callnow-Vorschuss nicht berücksichtigt.


    Wenn man also für den Callnow-Vorschuss berechtigt ist und diesen regelmässig "ausfährt", sodass man etwas im Minus ist, und danach mit einem 15 Euro-Voucher ganz normal auflädt, so dürfte das Guthaben danach nicht ausreichen, den Grundpreis abzubuchen.


    Dies könnte - wenn das so klappt wie oben skizziert - für diejenigen interessant sein, die den Tarif überwiegend als Telefonie-Tarif nutzen wollen und sich aber etwaige Verrenkungen mit 9Euro-Otelo-Guthaben (schwer erhältlich) etc. nicht antun wollen. Würde das Handling insgesamt sehr erleichtern.

    Es geht darum, mit möglichst geringem "Materialeinsatz" die Karte am Leben zu erhalten. Hierzu hatte ich mal (in die Zukunft vorgreifend) ein längeres Gespräch mit der EPS / Aldi-Talk Hotline ... die Quintessenz dieses Gesprächs war, dass die Aldi-Talk-SIM bis zu 2 Jahre == 24 Monate Gültigkeitsdauer "speichern" kann. Im Gegensatz zu den meisten anderen E-Plus-Prepaidtarifen, die nur max. 1 Jahr (manche nur 6 Monate) "speichern" können.


    Das ist der springende Punkt bei dem ganzen.


    Und ich habe ihn so verstanden, dass man einerseits nicht warten muss bis die "Gültigkeit" des Startguthabens, die ersten 12 Monate, abgelaufen sind um nachzuladen, sondern man kann sofort nach dem Kauf der SIM auch einen Voucher-Code für 15 Euro kaufen, aufladen und "boostet" sofort die Gesamtgültigkeit des Guthabens auf volle 2 Jahre. Und es ist nicht so wie in den Antworten der Vorredner tlw. suggeriert, dass die ersten 10 Euro sozusagen anteilig aus dem Konto storniert würden wenn die 12 Monate rum sind und ansonsten aufgeladene 15 Euro ausserdem noch drauf sind - im Gegenteil, das gesamte Guthaben - unabhängig von seiner Herkunft - bleibt nutzbar, solange die SIM innerhalb ihrer Geltungsdauer ist.


    Dieses beschriebene Verfahren - 12 Monate mit dem Kaufpreis ca. 13 Euro für die SIM abdecken und erst weitere 12 Monate "regulär" mit Aufladung, führt zu recht günstigen "Erhaltungskosten".


    Andererseits kann man auch das in anderern Threads beschriebene "intermittierende Aufladen" pflegen. Dazu wird ein Centbetrag der rechnerisch genau 1..3 Tagen Gültigkeit entspricht, alle 2 Monate per Überweisung aufgeladen. (Dauerauftrag). An diesen "Brückentagen" erwirbt die Karte vorübergehend aktive Telefonier-Fähigkeiten, man kann auch etwas Guthaben abbauen; danach schliessen sich wieder 2 Monate passive Erreichbarkeit an. Hiermit käme man ~ mit unter 2 Euro für 1 Jahr über die Runden (bis man wieder mehr Geld in der kasse hat für eine reguläre Aufladung.)

    bei meiner anderen Karte (0178) ist der Effekt auch vorhanden.


    Zitat

    Original zart gehaucht von Simyo
    "Ihr letztes Gespräch kostete Null Euro und neun Cent und war am 24. November 2010"


    Es ist irgendwie sehr entspannend, wenn man das hört und mit sicherer Überzeugung sagen kann: Das war nicht ich gewesen und es hat mich nicht mal was gekostet ...


    @denizli Ja, schau mal bitte und berichte hier :)
    Übrigens ist bei einer wirmobil-Karte die Gebühren-History leer - oder, entsprechend obig bewährtem Sprachgebrauch jungfräulich- ob das daran liegt, dass simyo nicht dieselbe interne 'plattform' benutzt? egal, ich finde sowas einfach unterhaltsam.


    Bei anderen Anbietern kann man sowas überhaupt nicht austesten, weil die gar nicht diese zusammengefasste Gebührentransparenz anbieten.

    Bemerkenswert:


    Habe Karte heute ins Handy eingelegt.
    *100# geht zunächst nicht, erst 1155 anrufen nötig.


    Unter 1155 wird (Pkt. 1) wie von E-Plus gewohnt angeboten, die Kosten der 5 zuletzt geführten Gespräche / SMS anzusagen.


    Da dachte ich: bei einer nagelneuen SIM-Karte gibt es doch noch keine "neusten Gespräche" - und probierte es gerade deshalb einfach mal aus!


    Siehe da, die Plätze 1 - 5 waren alle "belegt" und abrufbar:


    Zitat

    Ihr letztes Gespräch war am 5. Juni 2010 und kostete 0 Euro und 15Cent."


    So, so. Mir scheint beim Rufnummern-Recycling wird auch gleich die "History" geerbt. Das deckt sich ja mit gewissen anderweitigen Beobachtungen, wonach es schonmal vorkam dass manche User zeitweise gewisse Abonnements geerbt hatten und Mühe diese "wieder" (eigentlich: erstmalig) abzustellen.


    Wenn ich jetzt mal ganz kritisch bin: Datenschutzmässig interessant ist ja, dass hiermit ganz offenbar wird, dass Gesprächsdaten - Verkehrsdaten! - ca. 18 Monate nach Vertragsende noch immer auf irgendwelchen Festplatten gespeichert werden.


    Wenn man sich die Argumentation vieler Discounter zur Brust nimmt, die klagen über die Vorhaltekosten einer SIM - und mit dieser Begründung Mindestaufladezwänge für die Kunden zu begründen versuchen: hier wäre ein lohnendes Feld, durch Löschung nicht mehr benötigter Verkehrsdaten Kosten zum Vorteil der Endkunden einzusparen ;)


    nebenbei: mein "Vorgänger" hatte anscheinend den Simyo - Basic Tarif, wie man den Gesprächskosten unschwer entnehmen konnte (Gespräche 15 cent, SMS 10 Cent.)


    Jeder (jede) von euch der /die weniger als 5 (<=4) Gespräche und SMS geführt hat seit erstmaligem einlegen der SIM aus dieser Aktion ins Endgerät, kann meine Beobachtung leicht nachvollziehen.

    Auf Teltarif
    http://www.teltarif.de/roaming/kanada/handy.html


    steht, dass Anrufe auf ein kanadisches Handy den Angerufenen / die Angerufene Weiterleitungsgebühren kostet, weil dort generell Mobilfunkanschlüsse normale Festnetznummern erhalten. (ähnlich USA).
    Vielleicht will der Vater damit ausdrücken, dass es nix nutzt, seine Karte zu "subventionieren" weil in jedem Fall Kosten an unvermuteter Stelle auftauchen und er hinwiederum seiner Tochter nicht zur Last fallen will? (ruft sie ihn zurück, hat sie Kosten; ruft er sie an, hat sie Weiterleitungsgebühren).

    Zitat

    Original geschrieben von Jaeng
    Angeschaltet und auch 10 Frei-SMS in alle Netze ab 15.2.12 nutzbar erhalten nach Anruf der 12715.
    :top:


    hast du die 12715 aufs Geratewohl angerufen oder zuvor eine Einladungs-SMS von VF bekommen?


    roadrunner: Eben - die Hotline hat immer ein offenes Ohr - wenn gerade niemand anders da ist, kannst ja dort anrufen :p

    Vodafone: Tauwetter zum Valentinstag! ;-)


    Nachdem ich noch letztes Jahr anlässlich 10 Jahre Vodafone-Jubiläum die Hotliner vergeblich bekniet und genervt hatte, man möge mir doch die Umstellung in den "Callya 5/15 NEUN" (bzw. offnet Voice) gewähren, und man mir schliesslich etwas patzig schrieb, ich solle von weiteren Anfragen absehen, schien das "Customer relationship management" doch etwas abgekühlt.


    Alle Gratis-Sonderaktionen schienen um meine Callya-Karten einen weiten Bogen zu machen.


    Doch nun erhielt ich heute nachmittag auf dem Handy mit einer Nicht-Schubladenkarte eine SMS ich solle bei einer 12715 oder ähnlichen Nummer anrufen (bis einschliesslich 11.2.), dann bekäme ich
    'einfach weil Sie es sind!'
    10 Frei-SMS in alle Netze.


    Anscheinend hängt die Art des Bonus' von derjenigen Kommunikationsart ab, die man mit der betreffenden Karte bislang am seltensten genutzt hat :D


    was sind eure Erfahrungen, wer hat schon alle seine SIM-Karten durchgeguckt? :)