Beiträge von iStephan

    Interessant, danke Herbert!


    wie aber hat man sich so einen Vorgang in der Praxis vorzustellen?
    werden in der neuen Holding (die ja zunächst nur auf dem Papier, nicht aber räumlich & organisatorisch & arbeitsablauftechnisch eine "Einheit" bildet) die Kunden der ehem. Deutschen Bank auf die Postbank "umgeklappt" und die Tarife in der Datenbank mit Postbank-Hilfsmitteln nachgebastelt, oder umgekehrt die Kunden der ehem. Postbank auf die ehem. Dt. Bank umgeklappt? Mich erinnert das ja an die Fusion e-Plus/ o2 im Mobilfunkbereich, passend für TT-Forum.... Da ist ja klar, dass o2 die Kunden von e-Plus schluckt.


    Hier aber - Dt. Bank / Postbank - ist für den Laien nicht klar, wer von beiden Fusionspartnern der stärkere / EDV-mässig bessere ist.


    Als Vorbild könnte man ja den Präzedenzfall "Deutsche Bank 24" betrachten. Wer wird nun hier im Bankbereich technisch den anderen Partner schlucken?

    Da sparfux und rmol gerade verhindert bzw. auf Dienstreise sind, springe ich mal selbstlos in die Bresche.


    Gefragt hatte ein User nach einer komplett kostenlosen (im Sinne von Jahresentgeltfreiheit) Kreditkarte, die NFC-Funktionalität besitzt, günstige offline/online-Autorisierungsprioritäten hat, dem Verbund ("Scheme") VISA angehört sowie ein ganz überwiegend schwarzes Design hat. ("schwarz angemalt") :)


    Nach intensiver Suche nicht nur mit Google, sondern auch mit Bing und duckduckgo ist
    https://www.deutschland-kreditkarte.de/
    herausgekommen. Um den Bezug zum Threadtitel herzustellen: das könnte man durchaus als kontoungebundene Alternative zur "N26 Black" Karte verstehen. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Turboandi
    Ich habe einen uralten o2 Genion S - Tarif, seit Nov. 2007. Mit Vertrag, aber 0! Euro Grundgebühr. Minutenpreis in der Homezone 3 Cent, außerhalb 15 Cent. Deshalb ist es auch nicht möglich, auf eine bundesweite Homezone umzustellen, bzw. den Tarif wechseln will ich nicht, denn aktuell gibt es keinen bei o2 mit 0 Euro Grundgebühr und Festnetznummer.


    Das schrieb "Turboandi" in diesem Sommer, am 7.Juli um 19:38 Uhr.
    Mir geht es ähnlich.
    Mir geht es aber nicht um Tarif-Wechseln ja/nein, sondern um Information:


    Gibt es aktuell andere Möglichkeiten die aktuelle tatsächliche Homezone herauszufinden, wenn Sender abgeschaltet, zugeschaltet und umgebaut wurden, als durch stückweises Ausprobieren und einen Monat später in der Rechnung kinnladeherabfallenlassend die Kosten-Überraschung betrachten? :eek:


    Es gab doch mal die schöne "Patricks GSM-Seite" zum Nachschauen... hilft das noch was?
    es wurde doch schon vor einiger Zeit davon gesprochen, dass die Cell-ID-Kopplung per Broadcast usw. nicht mehr die exakten Verhältnisse der Wirklichkeit widerspiegelt, sondern dies entkoppelt wurde (angeblich wegen neuer Technik usw.).

    Zitat

    Original geschrieben von Stephan I.
    blau.de ist aus meiner Sicht keine ernst zu nehmende Firma...
    Daher will ich auch schnell weg von denen.
    (..)
    Am 31.10.2016 ist Schluss... für mich ist das sicher. Für blau.de hoffentlich auch.

    (eig.Hervorheb.)
    Für blau war bereits Schluß. Die Firma existiert schon längst nicht mehr als eigenständige Einheit. Sie wurde auf die Telefonica OHG (& usw.) verschmolzen.
    Insofern kannst du auch gar nicht weg von denen, weil es "die" nicht mehr gibt ;)

    kleiner 'Rundumschlag' bezüglich der Themen der letzten paar Postings
    frank_aus_wedau:


    Ja, dieses "Rundschreiben" der Verbraucherzentrale, eigentlich eher Musterschreiben, ist genau die Basis meiner Schufa- und-ähnliche-Auskunfteien-Anfrage. Dieses Musterschreiben ziehe ich, da "unparteilich bzw. aus Verbrauchersicht formuliert", gerne dem schufa-eigenen Formular vor!


    Wenn man mit dem Schufa-eigenen Formblatt vergleicht, ist die Frage nach dem Score viel klarer konkreter gefasst , und auch die Forderung nach den einzelfallbezogenen Erläuterungen der einzelnen Daten / Scores findet sich so nur im Anfrageschreiben der Verbraucherzentrale (dass die Schufa das eher elastisch handhabt oder auch teilweise "nicht versteht", steht auf einem anderen Blatt - da müsste man nochmal nachfassen im Bedarfsfall.)


    Zum anderen bezgl. "E-Mail-Anfrage":
    ein echter Datenschützer "von altem Schrot und Korn" wird natürlich niemals der Schufa seine E-Mail-Adresse freiwillig verraten - die fügt das ja ihrem Datenbestand zu ;)


    Somit scheidet die Anfrage per E-Mail für viele Anfragenden schon von vornherein aus prinzipiellen Überlegungen aus, auch wenn es verführerisch einfach klingt ....


    Zu Personalausweiskopie ja /nein:
    In Anbetracht der langen Bearbeitungszeiten, wo dann evtl. erstmal Rückfragen nach der Persokopie stattfinden, erscheint es ratsam, hier proaktiv vorzugehen. Ist Frage der eigenen Abwägung was einem lieber ist: Anfrage in einem Rutsch erledigt, oder Aufwand und Mühe (zunächst) sparen und das Risiko einer zeitraubenden brieflichen Rückfrage eingehen. :rolleyes:


    Zu guter Letzt:
    Die Bearbeitungszeiten sind länglich ... entsprechend dem Musterschreiben der Verbraucherzentrale habe ich bisher immer 14 Tage Frist gesetzt (ist das eigentlich unhöflich, eine Frist vorzugeben? ich meine nein, wenn sie lang genug ist. Und das rauslassen einer Datenschutz-Selbstauskunft per Knopfdruck scheint ein automatisierter Prozess zu sein - wenig händische Aktivität erforderlich - ). Und dennoch tragen die bisherigen Antworten der Schufa IIRC des öfteren als Bearbeitungsdatum (Absendedatum) ca. 3 Tage nach Ablauf der Frist.


    Soll damit dem anfragenden Konsumenten gezeigt werden, wer hier Koch und wer Kellner ist? ;-)
    Oder soll ich es nächstes Jahr mal mit 3 Wochen statt 2 Wochen Frist versuchen? wenn dann wieder 3 Tage nach der Frist die Auskunft angefertigt ist, dann wäre die These ja bestätigt ....

    Man kann, muss aber nicht meine Argumentation verabsolutierend rhetorisch auf die Spitze treiben und dadurch ad absurdum führen ;) Das P-Konto ist Ausdruck eines bereits bestehenden gesellschaftlichen Konsenses, dass man den bereits Gestrauchelten nicht weitere Knüppel zwischen die Füße werfen soll. Man kann diesen Konsens durchaus beibehalten und dennoch weitere Bereiche fortentwickeln; meinem obigen Posting kann auch nichts anderes entnommen werden. - Damit will ich es aber bewenden lassen, damit ich diesen Thread nicht weiter zerfasere :)


    Zum Thema Postbank ;-) kann ich aktuell nur beitragen, dass ich diese wegen der Tchibo-Konditionen nochmals anschreiben und um Klarstellung einiger Detailaspekte bitten will. Denn zumindest sah sie die letzten Änderungen für beleghaft eingereichte Aufträge (neunundneunzig Cent) auch für Tchibo-Kunden als wirksam eingeführt an.

    Zitat

    Original geschrieben von [simyo] zitiert nach TT-User "0151"
    „Sie erhalten mit der Umstellung zu Blau gleiche Leistungen bei gleichem Preis. Natürlich behalten Sie Ihre SIM-Karte und Ihre Rufnummer *********. Auch alle weiteren Konditionen bleiben wie bisher“.

    Wenn man ganz genau herangeht - ich verwende eine Art geistige Lupe oder Mikroskop - , dann könnte man sagen:
    Entscheidend ist der zweite Satzteil "...bei gleichem Preis." Listigerweise setzt der nämlich voraus, dass die "Gleichbleibe-Garantie" sich nur auf Dinge bezieht die auch bepreist waren.


    Dinge,die vor der Umstellung einen Preis hatten, werden auch danach den selben Preis haben.
    Für Dinge die gar keinen Preis hatten, gilt diese Aussage nicht.


    Das heisst wiederum, dass von den zwei Interpretationsmöglichkeiten einer kostenlosen Leistung
    a) sie hat einen Preis, doch dieser beziffert sich zu 0,00 Euro
    b) sie hat keinen Preis
    der Anbieter der zweiten Interpretation den Vorzug gibt.


    Jenen, die auf Vertragstreue beharren und die kostenlose Internetflat 100 MB gern weiter beziehen würden, könnte o2 im 'äußersten Notfall' argumentativer Nöte auch elegant seinen beliebten Knüller bzw. Passepartout-Argument "das war nur eine Nebenleistung, und die stellen wir jetzt eben ein" vor die Füße legen. :rolleyes: :confused: ;)

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Buhl-Konto


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Blöd ist, dass Banken nicht gemeinnützig arbeiten, sondern Geld verdienen müssen (oder zumindest kein Geld verbrennen sollen). Und das kostenlose Konto kostet die Bank Geld. Diese Kosten müssen durch Verkauf anderer Produkte wieder reinkommen. Auf letzteres hat die Bank nur dann eine Chance, wenn die Kunden des kostenlosen Kontos über eine Mindestbontät verfügen.


    Von mir aus kann gern eine staatliche Bank (z.B. die Bundesbank) ein kostenloses Konto für Jedermann mit minimalen Funktionen anbieten. Und wer mehr Leistungen benötigt, geht woanders hin.
    Aber von einem privaten Anbieter zu verlangen, das er seine Leistung verschenkt, halte ich für daneben.

    Zu der Sache mit dem "kostenlosen Konto": unglücklicherweise wird einem gern gleich das Lebens-Motto ("Lebe schnell und gefährlich", "raffe was du kannst", "konsumiere heute auf Kosten des Planeten / der nachwachsenden Generationen", "kaufe die zu teure Schrankwand gleich, zahle später oder gar nicht") gewisser Kreise unterstellt, die das Ballermann-Flatrate-Prinzip der Maßlosigkeit am liebsten auf alle Lebensbereiche ausdehnen, wenn es nur darum geht, das Überleben zu sichern.
    Ich befürworte ja nicht ein "Rundum-Sorglos-Modell mit All-Inclusive" zum Nulltarif, sondern eher sowas wie 5 Elementarbuchungen pro Monat.
    Zum Prinzip der Gerechtigkeit, das übrigens gern mit Johannes dem Täufer ("Lehrer der Gerechtigkeit") in Verbindung gebracht wird, gehört natürlich das rechte Maß. Und das sehe ich gewahrt, wenn so eine Minimal-Versorgung bezogen auf Bank-Dienstleistungen a) ein Mindestmaß an Selbstbeschränkung vielleicht auch Kreativität in der Beschränkung sowohl ermöglicht als auch honoriert als auch erwartet; b) darüber hinaus gehende Leistungen streng proportional nach Inanspruchnahme und ebenfalls kostenorientiert berechnet werden. Deshalb kritisiere ich auch die Modelle mit Pauschalen und leistungsunabhängigen Grundpreisen, die dazu führen dass die Kostenanlastung verursachungsunabhängig bzw. die Verantwortung verwischend von den Armen zu den Reichen umverteilt wird. (komme mir niemand mit "die EDV-Kosten sind ja alles Fixkosten" - auch ein Bäcker an der Straßenecke kann keine Grundpreise einführen - warum - er steht in echtem Wettbewerb!)


    so und nun zum Hauptpunkt:
    1. es wäre durchaus gut, wenn das Modell der DKB, bereinigt um den Zwang eines Mindesteingangs, und im obigen Sinne gerechter gemacht, von allen Banken als gemeinwirtschaftliche Leistung erbracht würde;
    2. Ist es nicht so, dass die Bundesbank bereits heute zwar nicht für jedermann, wohl aber für jede Bank ein Konto führt? Die Clearing-Untersuchungen von TT-User sparfux haben ja gezeigt, dass nicht wenige Banken sich voll auf das Clearing-System der Deutschen Bundesbank abstützen.
    Wieviel kostet dieses Konto eigentlich jeden Monat? Kostenlos? Bezahlen es die Banken indirekt über die Mindesteinlage?

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Buhl-Konto


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Im Gegenteil: Für die meisten Gehaltskonto-Inhaber werden die Leistungen sogar besser.


    Richtig! - um es im Bezugssystem deiner Signatur zu umschreiben:
    "Wer hat, dem wird gegeben" , auch bekannt als "Matthäus-Prinzip".
    Ich glaube, das ist mehr als traurige Zustandsbeschreibung gesagt worden, nicht als Befehl "so soll es gemacht werden".