Beiträge von iStephan

    Was die Bankenaufsicht wenige Zeilen zuvor sagte, hat auch Gewicht , F. Hufeld sagte laut der von dir zitierten Quelle, er sehe keine Zukunft für die Gratismodelle der Banken.


    Das gräbt auch Portalen wie TT oder zumindest diesem Thread hier ("Giro kostenlos- wo?") ein wenig das Wasser ab, denn worüber soll man noch diskutieren, wenn es plötzlich überall Gebühren kostet, was bislang fester Bestandteil der Gratiskultur des Internet war?


    :( :o

    Kann es sein, dass du von einem Ziraat-Privatkundenkonto aus einfach nicht die (EDV-mässig ausgedrückt) 'Berechtigung' (permission) hast, ein Angestelltenkonto mit Gehalt zu 'beschicken'?


    Sodass die betr. Schlüsselnummern gar nicht der Buchung beigestellt werden können.
    Verstehst du was ich meine? :o


    Vielleicht kann die betr. Schlüsselnummer nur von einem Businesskonto aus aufgerufen / aktiviert /beigestellt werden.


    Vielleicht wollen Banken verhindern, dass Endverbraucher nach Belieben rumschalten und walten und "eigenmächtig" Salary-Codierungen erzeugen und so die (gebührensparende/kostenlos-auslösende) Bedingung "Gehalts-/Rentenkonto" bei einem Zweitkonto aufrechterhalten - womöglich mit 1-Euro-50 Buchungen ...

    Vielen Dank, nun wäre noch hilfreich zu wissen,


    - wann Du denen übers Kontaktformular geschrieben hattest,
    sowie
    - welchen Kontotyp du denn hast:
    "Tchibo" oder "Buhl" - Werbeaktion und von wann?


    Wäre nett wenn du das noch etwas ausführen könntest,
    siehe auch hier:
    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5608706#post5608706


    .. wo diese Infos zusammengestellt werden ;)


    Edit:
    was bedeutet überhaupt das Wort "einstellen" im Postbank-Sprachgebrauch?


    Die Sonderkondition wird eingestellt = ein Drehregler wird auf "Tchibo" gedreht, im komplizierten Räderwerk der Postbank wird der Maschinentelegraph auf "Tchibo" gestellt, eine Glocke rattert verheissungsvoll, bis der Rückmeldezeiger aus dem Maschinenraum dem Stell-Hebel hinterhergeeilt ist und nun dasselbe anzeigt und feiner Kaffeeduft in die Nasen steigt? (sinnbildlich...) :p


    oder:
    Die Sonderkondition wird eingestellt = nicht mehr betrieben, ausser Betrieb genommen, deaktiviert ? :confused: :gpaul: :eek: :o ;)


    Ich finde das zweideutig, nennt mich aber nicht wortklauberisch deswegen. Man ist so einiges gewohnt :rolleyes:

    DAB-Kunden fallen aus dem CashGroup-Verbund (9000 ATM) raus!


    Wenn ich die aktuellen Informationen auf
    http://modern-banking.de/


    richtig deute, dann werden auch die Girocards der betroffenen Kunden
    ausgetauscht. Statt Maestro- coBranding gibt es nun die aus Sicht mancher "Magermilch-Alternative" (hinsichtlich weltweiter Akzeptanz) V-Pay.


    Die Consorsbank ist anscheinend nicht Mitglied eines Geldautomaten-Verbundes, der kostenloses Abheben mit Girocard auf Gegenseitigkeit ermöglicht? :confused:


    Die DAB war (vermutlich wegen ihrer Vergangenheit als HypoVereinsbank-Tochter?) Mitglied in der Cash-Group, gemeinsam mit Deutscher, Commerz- und Postbank und über 9000 ATM-Automaten.


    Bis 31.1.2017 sollen die bisherigen Kontokarten gültig bleiben.
    Die Betroffenen werden es genießen, in einer Aktion Abendsonne noch ein wenig die alten Karten nutzen zu können.


    Oder bieten die neuen ab November verfügbaren / zugesandten Karten denselben Komfort hinsichtlich gebührenfreier Abhebevorgänge?


    Bin selbst zwar nicht betroffen, aber mich interessiert, wie der Konzentrationsprozess in der Branche konkret für die Kundschaft sich auswirkt, weil das - die Art und Weise mit Kunden umzuspringen - indirekt auch Kunden anderer Banken betrifft, und sei es über die dabei angewendeten und neu etablierten (schlechteren?) Maßstäbe.


    EDIT: muss das Gesagte teilweise relativieren, weil die Consorsbank gebührenfreies Abheben über VISA realisiert. Allerdings muss man dazu anscheinend zwingend die Kreditkarte benutzen - quasi das DKB - Modell. Was machen Leute die keine Kreditkarte bekommen können / dürfen oder vorher keine hatten? :confused:


    Auch unklar ist, was mit Kunden passiert, die den neuen aufoktroyierten AGB der Consorsbank, einem Institut mit dem sie bislang nichts zu tun hatten, widersprechen. Werden die zwangsgekündigt? :gpaul: Das wäre ja dann ähnlich derbe wie die ursprünglichen Andeutungen der Postbank ggüb. "Widersprechern".

    Zitat

    Original geschrieben von perrry1
    Ich habe jetzt gerade das Antwortschreiben der Postbank erhalten - ein schlichter Dreizeiler vom "Team Kontoführung": Wir haben Ihr Anliegen geprüft und werden Ihnen die ursprünglichen Sonderkonditionen (Tchibo) aus Kulanzgründen wieder einstellen. Wir freuen uns bla bla bla ... Es ist uns wichtig bla bla bla...


    Verkehrte Welt...


    Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    Da bin ich auch mal gespannt


    Ich habe auch anfang der Woche Widerspruch 'eingelegt' (ganz standesgemäss per Post, wenn es schon Postbank heisst). Antwort ist noch nicht eingetroffen :o


    Mit welcher Bearbeitungsdauer ist wohl zu rechnen? :confused:
    Wie sind eure Erfahrungswerte?


    perrry1: hier schonmal danke :top:
    - andere?

    Postbank-Tchibo-Kunden: eine marginale Größe - ?


    Frank:
    Gibts die 'Beschwer' denn nicht nur im ÖR?


    übrigens soll die Postbank gem. einer Pressemitteilung (die ich aktuell nicht zur Hand habe, EDIT: Link gefunden:
    https://www.postbank.de/postba…formation_2008_10594.html)
    von 2008 in ebenjenem Jahr über Tchibo 41000 treue Neukunden gewonnen haben. ;)


    Wenn man annimmt dass im Jahr davor und danach noch weitere Aktionen stattfanden und diese Zahl somit verdreifacht, käme man auf 123000 Kunden.


    In Beziehung gesetzt zu den ca. 14 Millionen Postbank-Kundenverhältnissen von heute ist das weniger als 1 %.


    Wenn von den zitierten 14 Mio. Kundenverhältnissen nur 5 Millionen Girokonten sind, dann sind es ("worst case", allerdings nur ingenieursmäßig betrachtet) bescheidene 2,46 %.


    Das bedeutet, bei 97,54 % der Konten kann die Postbank wohl durchregieren wie gewünscht, d.h. weg von der Kostenlos-Kultur. Dass dabei einige Kunden verloren gehen werden, und dennoch den gewünschten Effekt nicht neutralisieren werden, haben die (Chef-)Ökonomen an Bord sicher vorausberechnet.


    Wenn also die besagten 0,8 % bis 2,5% Tchibo-Kooperationskunden ihre Konditionen behalten dürfen, macht das "das Kraut nicht fett" (oder vielmehr: mager).

    Edit (ausnahmsweise als gesonderter Post)


    Die sonst sehr gewissenhafte und verdienstvolle Verbraucherzentrale Hamburg hat sich des Themas angenommen:


    Zitat

    Die Postbank verlangt demnächst 3,90 Euro pro Monat für ihr Konto Giro Plus. Viele Verbraucher sind betroffen und fühlen sich zum Narren gehalten. Denn die meisten haben das Konto nur eröffnet, weil es dauerhaft nichts kosten sollte

    (eig. Hervorheb.)


    Der ganze Artikel auf vzhh.de
    unter der Überschrift
    Postbank Versprechen gebrochen


    http://www.vzhh.de/schulden/48…ersprechen-gebrochen.aspx


    Einen Link zu einem eingescannten Tchibo-Prospekt ("Kostenlos bleibt kostenlos"! - "Für alle Zeiten") haben sie auch :top:
    http://www.vzhh.de/schulden/48…lyer-konto-giro-plus.aspx


    Die Verbraucherzentrale empfiehlt zu protestieren.
    Leider ist sie aber nicht ganz konsequent.


    Die Werbeaussage "können Sie sich das Geld für .. Kontoführungsgebühren .. dauerhaft sparen" und den Satz danach "und das ohne weitere Bedingungen oder Einschränkungen" kann man so werten: Falls in den AGB ein Satz stünde, der es der Postbank erlaubt ohne Begründung jederzeit die gebührenfreien Konten der Tchibo-Aktion zu kündigen, wäre das womöglich überraschend und damit nichtig, wenn zugleich die Eigenschaft "ohne Einschränkungen" beworben wurde.


    Denn was wäre ein ständig über dem Konto schwebendes Damoklesschwert der jederzeitigen Kündbarkeit anderes als eine sehr massive Einschränkung des Merkmals "dauerhaft kostenlos"? :gpaul: :gpaul: :rolleyes: :mad: :flop: ;)