Beiträge von iStephan

    Das tut mir sehr leid, wenn Du durch unsere Fragerei in Verlegenheit gebracht worden wärst und es nicht mehr genau weißt :o


    Bei einer so wechselvollen Vorgeschichte ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten :apaul: ;)


    aber dank der Datenauskunft nach Bundesdatenschutzgesetz (Selbstauskunft) könntest Du eventuell Gewißheit darüber erlangen, wie oft (von .. bis) Du dort Kunde warst.


    So weißt Du, wenn es Dich denn interessiert, genau Bescheid :cool:
    und mußt nicht länger unter quälender Ungewißheit leiden! :D ;)

    herbert:


    ich kann verstehen, dass das emotionale Band zwischen dir und netbank stark gelockert ist mittlerweile :D


    Leider kann ich auf diese Bank (derzeit) nicht verzichten - ist meine Hauptbankverbindung :( :o


    geos:


    Der BGH hat m.W. sogar mal Preisregelungen, die in AGB versteckt waren , für nichtig erklärt.


    Ich glaube, das betraf sogenannte Abo-Fallen bzw. deren Web-Seiten im Internet, die auch von Verbraucherzentralen häufig ins Scheinwerferlicht kritischster Betrachtung gerückt worden sind.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Dort schreibt er Genau das passiert doch aber bei Widerspruch, wie hier an mehreren Stellen zu lesen ist.


    Das behauptet sie nur, und das auch nur per E-Mail, um die renitenten Kunden ein wenig zu verwirren ;)


    Man kann ja eine Kündigung "antäuschen" und im letzten Moment den Blinker setzen und über den Seitenstreifen die Autobahn verlassen ...


    Auf Udo Vetters Blog schrieb einer:


    Zitat

    Falls es der Bank nicht passt muss diese dann kündigen, hat meine bei mir trotz wiederholter Ablehnung von (für mich nachteiligen) Änderungen nicht gemacht.


    Siehe meine Netbank-Erfahrung: ich widersprach einer AGB-Änderung.
    Statt dass sie das Konto kündigte, hat sie einfach ihr Handling der Kontoauszüge auch bei mir verändert :rolleyes: :D


    So ists auch bei der PoBa denkbar:
    wenn die meisten Kunden per Mail widersprechen, kann die PoBa das einfach ignorieren und stillschweigend ab November 3,90 in Rechnung stellen d.h. vom Konto abzwacken - nichts leichter als das für eine Bank die direkten Zugriff hat.


    Wenn es so läuft - Methode piesacken - denken die meisten sie werden für ein "Versäumnis bestraft" (d.h. die Schriftform missachtet zu haben) und allein schon um diesem vermeintlichen Fehler nebst Bloßstellung vor der Postbank (sich wegen 3,90 Euro aufzuregen) werden die meisten entweder klein beigeben oder selber kündigen, aus Scham, die Schriftform vermeintlich nicht beachtet zu haben. Und die Bank gewinnt ....
    So kann die Postbank die Kunden "kommen lassen" und muss fast nichts bis zu einem Prozess eskalieren lassen.
    Just my 2 cents Prognose ...

    lola13:
    nichts bekannt - aber ein interessanter Aspekt! vermutlich haben sie sich selbst noch keine Gedanken dazu gemacht (übersehen / vergessen / verschlampt?) ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Schöne Durchhalteparole - wie bei der DAB-Verschmelzung mit Consors. Das wirst Du auch erst dann glauben, wenn Dir das DAB-Schreiben vorliegt (soll übrigens am 29.08. von der DAB an die Kunden verschickt werden, Du darfst also noch ein paar Tage weiter hoffen ;) ).


    Das glaube ich auch! Eben genau diese stillschweigend vorbereiteten Änderungen lassen bei mir alle Alarmglocken läuten - Stichwort "Konzentrationsprozess".


    Viele sagen sich: "ach, das doofe kleine Postbank-Konto ... kann ich leicht drauf verzichten, es gibt doch soviele andere Direktbanken wo billiger sind" - und schwuppdiwupp, binnen 6 Monaten revidiert eine nach der anderen ihr Angebot, wird eingestampft, eingegliedert , umfirmiert oder sonstwie "neutralisiert" :rolleyes:
    und plötzlich gibt's keine kostenlos-Konten mehr. Das ist wie mit dem Frosch, der zu spät aus dem Kochtopf springt (das Gleichnis wurde zuletzt vom Liberalen Philipp Rösler gebracht.)



    netbank: hängt am Tropf der AAB; Zukunft ungewiss;keine auffällig neuen Produkte mehr;


    DAB: wird mit Consors (= BNP Paribas) zusammengelegt; Produkte fast identisch; Vermarktungsaktivitäten unauffällig;


    Comdirect: hat dem Vernehmen nach (auf TT!) die Werbeprovision für Vertriebspartner auf 3 Euro zusammengestrichen -> dieser Marktteilnehmer stellt sich tot, wenn er es nicht bereits ist; parallel strukturiert sich die Muttergesellschaft Commerzbank um zur integrierten Digital-Bank --> für eine gesonderte Direktbank besteht hier kein Bedarf mehr;


    Wüstenrot: hat Anlageprodukte aus der (eigenen) Vermarktung weit zurückgenommen


    DKB: ist noch nicht tot, es sickern aber Umgestaltungen durch und die aktuelle Werbekampagne kommt mir in ihren Claims verdächtig "flau" vor; ebenso wie bei 1822direkt und Skatbank ist Einflussnahme des Sparkassen/Geno-Sektors zu befürchten;



    *Übrigens, weiter oben sprach ich wohl leichthin von "Kündigen /widersprechen nur per Einschreiben", das war etwas zu leichthin formuliert; ich wollte auch FAX gelten lassen!
    Also regt euch bitte nicht auf drüber ... päpstlicher als der Papst wollte ich nicht sein!


    Breaking news: Übrigens habe ich bei einer der letzten AGB-Änderungen der Netbank (eingedenk eigener Zivilrechts-Kenntnisse) widersprochen und dabei eine qualifizierte Online-Banking-Mitteilung, signiert mit TAN, verschickt.


    Dabei gibt es standardmässig weder eine Eingangsbestätigung durch Autoresponder, noch bekam ich eine Antwort.


    Der Inhalt meines Widerspruchs (der eine beabsichtigte Leistungseinschränkung und Porto-Mehrkosten beim Versand von Auszügen per Post betraf) wurde von der Netbank, wie ich am veränderten Verhalten merkte, gründlichst ignoriert. :eek: :flop:


    Ich spreche also aus solider eigener Erfahrung, was Widersprüche ggüb. Bank betrifft! :mad: :(:rolleyes: :confused:

    gobble: Chapeau!! :top:


    Hatte das gar nicht so mitbekommen! :o :o
    Hier sollte man die PoBa beim Wort nehmen ;)


    handyman:

    Zitat

    Da du noch (mindestens) ein anderes Konto als Ausweichmöglichkeit hast,ist es doch egal.


    Noch! Noch! hat er mind. ein anderes kostenloses Konto!
    das kann sich aber ändern! und deshalb ist es nicht egal!


    Das PoBa-Konto ist die strategische Rückzugsreserve wenn das HVB-Konto wegfallen sollte,
    und das HVB-Konto ist der strategische Rückzugsraum, wenn das PoBa-Konto trotz aller Standhaftigkeit durch eine Unvorsichtigkeit wegfallen sollte. Das wirkt gegenseitig!


    Und deswegen haben alle recht, die jetzt sagen: "Nicht selber kündigen!"
    Sonst setzt unweigerlich eine Salami-Taktik der Banken ein....

    Eine rationale Antwort - statt einer "aus dem Bauch heraus" :rolleyes: - auf die letzte Frage von herbert lässt sich aus der Spieltheorie gewinnen.


    Kündigen aus Angst gekündigt zu werden ähnelt nicht nur den Piraten bei Asterix und Obelix, die jedesmal ihr eigenes Schiff versenken wenn sie Asterix und Obelix erblicken. :D


    Es verschmälert auch die Basis an kostenlosen Konten die "draussen im Feld" vorhanden sind. Dadurch fällt eine Option des Kunden weg, wenn auch andere Banken dieselbe Show abziehen. Er wird abhängiger, kann weniger ausweichen (seine Preiselastizität der Nachfrage wird ungünstiger, schonend ausgedrückt: seine Zahlungsbereitschaft steigt, weil er immer weniger Alternativen hat!)


    Jedes kampflos wegfallende Kostenlos-Konto wird von den Bankstrategen als strategischer Geländegewinn betrachtet... man sollte sich das richtig bildlich vorstellen, die schneiden bei jedem freiwillig gekündigten Konto wild-west-mäßig eine Kerbe in den Knauf ihrer Erbsenpistole :D ;)


    Herbert, dein vermeintlicher Widerspruch wurde sehr wohl gelesen und verstanden, genauer gesagt einsortiert - in die Schublade jener einsortiert, die glauben, dass die Bank bei einem harten Interessengegensatz unbedingt auf ihrer Seite (statt auf Seite der Bank ) stehen würde. Sie haben darauf geschaut, auf welchem Kanal du schreibst - und das war E-mail --> Folgerung: Durchgefallen :p :o :confused: ;)


    Das Schreiben ähnelt stark dem Eintrag in den FAQ auf der Webseite; zusätzlich ist es stark emotionalisiert und verzerrt die Fakten. Das ist jedoch bei geplanter Firmenkommunikation selten zufällig; man darf sogar davon ausgehen, dass Fachleute (PR-Fachleute, u.U. Psychologen sogar; Krisenkommunikatoren) beim Design eingeschaltet waren.


    Ich habe mal die Passagen unterstrichen, in denen Verzerrung von Fakten stattfindet; fettgedruckt solche wo mit Emotionalisierung gearbeitet wird.


    Persönliche Ansprache , teils direkt, teils indirekt durch besitzanzeigende Fürwörter im Deutschen ("Ihr Konto") verstärkt die Emotionalisierung. Rückformulierung (nicht jedoch verzerrende, hier irrt der mutmassliche beratende Spin-Doktor!) signalisiert menschliche Anteilnahme. Gesteigerte Emotionalisierung habe ich durch Majuskeln kenntlich gemacht.


    das "Vergleichen Sie doch noch einmal" verstärkt die Suggestion, d.h. Verzerrung, dass Herbert1960 eine Kündigung beabsichtigt hätte, und rundet den Gesamteindruck ab.

    Re: Antwort der poba auf widerspruch


    Zitat

    Original geschrieben von harvey
    Habe den Widerspruch (habe das BuhlAktionsKonto) heute morgen über eine Kontaktmail aus dem Konto heraus gestellt; gerade bekam ich die Antwort vom SelectService:
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    vielen Dank für Ihre E-Mail. Sie stimmen der Änderung unserer neuen Entgelte nicht zu. Das neue Entgelt für unsere verschiedenen Girokonten Modelle ist Bestandteil der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" (AGB). Die Akzeptanz der AGB ist die Basis jeder Geschäftsbeziehung, auch beim Postbank Girokonto. Wenn Sie Ihre Zustimmung zu unserer Änderung nicht erteilen, führt das dazu, dass das neue Entgelt nicht wirksam werden kann. Deshalb führt ein Widerspruch– zu unserem großen Bedauern – dazu, dass wir im allerletzten Schritt das Konto kündigen müssen. Diesen Schritt wollen wir vermeiden. Wir möchten Sie gerne weiterhin als Kunden behalten. Jedoch möchten wir weiterhin sicherstellen, dass für alle Kunden die Bedingungen einheitlich sind. Sicher verstehen Sie das.


    Vielen Dank für Ihr Verständnis.
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    Der Widerspruch ist eine Äußerung die potenziell eine Kündigung nach sich ziehen kann; deshalb ist sie, laienhaft pi mal daumen argumentiert, auf einer Stufe mit einer Kündigung.
    Zu den Erfordernissen einer Kündigung schreibt die Internetseite Toptarif.de folgendes:

    Zitat

    Original geschrieben von Toptarif.de
    Wie in vielen anderen Fällen auch gibt es für die Form der Girokonto-Kündigung bestimmte Vorgaben. Diese sind einerseits vom Gesetzgeber, andererseits durch die AGB der Bank geregelt. Gemeinhin müssen Sie die Schriftform wählen, um das Girokonto zu kündigen. Das bedeutet, dass die Bank ein handschriftlich unterzeichnetes Kündigungsschreiben erhalten muss. Somit ist der Versand per Post oder per Fax möglich. Wenn Sie die schriftliche Kündigung postalisch verschicken, sind Sie mit einem Einschreiben samt Rückschein auf der sicheren Seite. Auch die Anforderung einer schriftlichen Bestätigung der Kündigung ist zu empfehlen. Eine E-Mail genügt nicht, um ein Girokonto zu kündigen. Bei manchen Banken wird auch die Kündigung per Fax nur in Ausnahmefällen oder gar nicht akzeptiert, obwohl das Fax streng genommen den Anforderungen der Schriftform genügt.

    Quelle: http://www.toptarif.de/konto-kredit/girokonto-kuendigen/
    Wenn die Poba rezitiert / zurückformuliert "Sie stimmen unserer Änderung nicht zu", so ist das feinsinnig betrachtet, Quark, denn der Kunde muss ja gar nicht zustimmen.
    Im Gegenteil, er muss gar nichts tun zu seinem Glück, künftig 3,90 Euro zahlen zu dürfen ;)


    Eine Zustimmung ist gerade nicht erforderlich. Einzig vorgesehen ist ein Widerspruch - das ist die nach den Gesetzen der Boole'schen Logik um 180° entgegengesetzte Operation.


    Durch diese Formulierung kann man es vermeiden, dem "Antragsteller" zu schreiben / auf die Nase zu binden, dass er seinen Widerspruch besser per Einschreiben und Rückschein erklärt! :rolleyes:


    Den Widerspruch sollte man nach meiner laienhaften Einschätzung so ernsthaft behandeln wie eine Kündigung - daher besser Einschreiben oder mind. Fax plus Versandbestätigung.