Zitat
Original geschrieben von Goyale
Als ich das letzte mal (war nach Deinem Posting) mit DKB-Managern gesprochen habe, stand noch lange nicht irgendwas verbindlich fest... Das waren sozusagen "Planspiele", noch lange nicht vom Vorstand genehmigt. Verbindliche Preise erfahren Freunde des Hauses Mitte September.
Mir fällt gerade ein: Als ich mich vor ca. 1 Jahr mit DKB-Leuten über Konto/Kartenfeatures unterhalten habe und als es um das Thema "Geld abheben" ging, habe ich gesagt, dass ich der Meinung bin, dass man die damit verbundenen Kosten an die Abheber weiterreichen sollte (jedenfalls würden wir das so machen). Mal schauen, wie weit das bei der DKB umgesetzt wurde ;).
In letzter Zeit scheint die Intelligenz bei den DKB-Leuten abgenommen zu haben, z.B. weil die DKB ihre Banklizenz für Cringle und Cookies-App (Geld an Freunde in Echtzeit überweisen) vermietet. Deutlich heller wäre gewesen, Echtzeit-Überweisungen innerhalb der DKB oder der Sparkassengruppe anzustoßen (wobei letzteres in Arbeit ist)...
irgendwo weiter oben war gemutmaßt worden, dass die DKB zukünftig ein anderes / weiteres Modell lancieren könnte, wonach bei Bar-Abhebungen am Geldautomaten ein Minimum von 50 Euro gilt (eventuell ist die Betragsgrenze auch nur der Rahmen um weiterhin Entgeltfreiheit bei der Abhebung zu ermöglichen).
So skeptisch ich sonst auch bei "Minimum-Regelungen" bin, weil sie unökologisch sein können oder Zeichen für mangelnden Wettbewerb sind, (Stichwort: Überwälzung von Fixkosten auf den Endverbraucher), so sehr bewundere ich solche Ideen wenn sie denn so kommen wie bei der DKB angedeutet.
Denn es ist mal was anderes , kreativeres, als die immer gleichen öden "Grundgebühren für Kontoführung" und als Kunde merkt man, die Bank hat Gehirnschmalz investiert , da haben sich Leute Gedanken gemacht und sich geistig angestrengt, in dem Fall die Kosten für Barabhebungen zu begrenzen, ohne gleich alle über einen Kamm zu scheren.
Wenn man z.b. nicht jeden Tag 10 Euro abhebt sondern alle 5 Tage 50 Euro, wird zwar das Aufbewahrungsrisiko auf den Kunden verlagert, der aber kann immer noch entscheiden ob er nicht vermehrt mit Karte im Einzelhandel bezahlt. Diese Entscheidungsfreiheit ist "ein Wert an sich", den ich bei der PoBa aktuell etwas vermisse 
Die für die ATM-Kosten relevante Pauschale fällt im Beispiel sehr wahrscheinlich fünfmal seltener an...
Noch praktischer wäre, die ATM-Kosten würden zwischen den Banken nach tatsächlichem Verbrauch und proportional zur Geräte-Abnutzung (also Anzahl der ausgegebenen Scheine statt Betrag absolut) abgerechnet, aber da sind der DKB als einzelner rel. kleiner Bank (?) die Hände gebunden - dass man das Problem dennoch angeht und eine kreative faire Lösung anstrebt, spricht für das Haus.