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Original geschrieben von mANoLo27
Dito, im Mai erklärte man, dass das Konto "vorerst unverändert" so weitergeführt wird. Gleichzeitig erfolgte im nächsten Satz der Hinweis, dass die HVB diese Konditionen "in absehbarer Zeit" nicht mehr anbieten kann. War ja klar(..)
Diese Aussage ist aber schwammig genug, so dass man es auch positiv sehen kann:
Die HVB nennt keinen Termin, weil sie eben "hinter den Kulissen" nicht weissagen kann, - sich nicht sicher ist - ob die geplanten Preiserhöhungen in der Branche flächendeckend erfolgreich sein werden, oder ob der Wettbewerb erhalten bleibt.
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Nun überlege ich mir, das Konto selbst zu kündigen, bevor es früher oder später die Bank tut.
Das erscheint mir nur unter einem einzigen Punkt nachvollziehbar:
es ist menschlich verständlich, dass man sich das "Heft des Handelns" ungern aus der Hand nehmen lässt. wenn man schon gezwungen wird, sich neu zu orientieren / ein anderes Konto zu suchen / Daueraufträge und Dispo woanders einzurichten, möchte man sich wenigstens
- den Zeitpunkt
- und die Art und Weise
selber aussuchen können, wann und wie man sich damit befasst!
Kurzum: man möchte selber die Kontrolle behalten. Man möchte nicht von der Bank "diktiert" bekommen, wann man gekündigt wird oder selber dazu gedrängt wird.
Aber zu kündigen aus Angst gekündigt zu werden, erinnert auch an die Figuren der Piraten bei Asterix und Obelix:
Jedesmal wenn sie Asterix und Obelix im Ausguck erspähen, geraten sie in Panik und versenken ihr Schiff selber ...... 
Ob das empfehlenswert ist? :o 
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Es besteht eh kein großes Interesse mehr an dem Konto, zumal es ja nur eine Frage der Zeit ist, bis die kostenpfl. Modelle flächendeckend eingeführt werden.
Also an den Eigenschaften und Leistungen des Kontos selber hast du nicht viel auszusetzen? - > Behalten!
Das hieße anderenfalls, der beabsichtigten Public-Relation-Wirkung der PB-Massnahme voll auf den Leim zu gehen, - die die branchenweite Einführung maliziöser Grundpreise trommelfeuerartig kommuniziert - wenn man dies so annimmt. Im Gegenteil könnte es eine strategisch wichtige Maßnahme des Konsumenten sein, solche Kontoperlen solange irgendmöglich zu behalten und Aufsehen zu vermeiden - gerade als strategische Reserve - man nennt das wohl "Füße stillhalten" und auf TT gibt es ja mit "o2-EasyMoney" einen langjährigen Thread von sehr disziplinierten Altkunden die genau so agieren, zum Teil wirkliche Nervenstärke aufgebaut haben über die Jahre hinweg, sozusagen ein Präzedenzfall an Konsumenten-Disziplin....
Wenn die Banken nämlich merken dass die Kundschaft freiwillig kostenlose Konten aufgibt / preisgibt, verschlechtert sich ja die Preiselastizität zu lasten der Verbraucherseite. Das können die Banken dann ausnutzen (indem sie die Elastizität messen bzw. errechnen) und erst recht in Preiserhöhungsrunden einsteigen.
Also aus volkswirtschaftlicher Sicht wärst du sehr schlecht beraten, jetzt das kostenlose HVB-Konto aufzugeben.
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Letztlich ist es ja auch egal, wer kündigt, oder?
Jein.
Konten sollte man wegen der Schufa, die Konstanz und langjährige Vertrags-Treue mit besseren Scorewerten belohnt, nur nach umfassender Gesamt-Abwägung kündigen.
Man selber hat zusätzliche Kosten für Einschreiben mit Rückschein und bleibt mit dem unangenehmen Gefühl zurück, sich soeben selbst geschadet zu haben
Das leicht irritierende, charmant-erfrischende Erfolgs-Gefühl des Fussball-Torjägers direkt nach dem Eigentor 
Und das nur für die fade Genugtuung, sich das "Heft des Handelns" nicht aus der Hand nehmen haben lassen (? ist das so richtiges Deutsch? :o )
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Kann eine Kündigung wie mit dem Widerspruch geschehen auch über das Kontaktformular im Online-Banking erfolgen? Oder braucht es dazu die oldschoolige Schriftform samt meiner Unterschrift?
Lies vielleicht in den AGB nach - auch wenns Mühe macht - was da drin steht zu dem Thema.
Meine Lebenserfahrung sagt mir zu 99-101% , dass z.b. Mobilfunker aber auch eine gewisse Bank Anliegen die ihr lästig sind, leichter in den virtuellen Papierkorb - für Linux-Experten: /dev/null - verschieben, wenn sie per spurlosem online-Formular eingereicht werden.