Beiträge von iStephan

    hier sind ja Norisbank-Experten versammelt :)


    - Gibt es überhaupt simple, kostenlose Nutzungsmöglichkeiten des Online-Bankings bei der Norisbank?


    Ich meine ohne smartphone, ohne extra Technik-Klimbim und insbesondere ohne kostenpflichtigen Chip-Tan-Generator?
    (=14,90 Euro und Versandkosten?)


    - schon woanders gefragt aber keine Antwort erhalten:
    kann man eine Sparcard bei der Norisbank bekommen auch ohne Girokonto dort zu unterhalten?

    Edit:
    rmol:
    Ein kluger Rat - die Abkürzung PoBa für Postbank dünkt mir aber leicht despektierlich :o ;)



    Ich kenn mich mit Sparkassen und Raiffeisenbanken überhaupt nicht aus :confused:


    Gibt es Sparkassen - im Sinne meiner obigen Frage - die eine Sparcard anbieten und dadurch bundesweit Zugriff auf Bargeld (im Guthabenbereich natürlich) an Sparkassenverbund-Automaten ermöglichen?


    Das würde die Thematik "Kündigung von Zweit- und Dritt-Girokonten, die man hauptsächlich wegen leichterer kostenloser Bargeldversorgung vorhält" entspannen, vor dem Hintergrund aktueller Umwälzungen.


    danchel: // mein Posting hat sich zeitlich überschnitten //
    Sehr interessant und sehr clever gleich ein ganzes Portfolio anzulegen, soweit hatte ich noch gar net gedacht - vielen Dank :top: :cool: :)


    Edit2: ich hatte auch mal eine Zahnspange - heute kann ich drüber lachen ....

    "Sparcard" = Sparbuch in Kartenform, von verschiedenen Banken?


    Hallo,
    habe gerade gesehen, dass es sowohl von der Postbank als auch der Norisbank ein
    Produkt namens "Sparcard" gibt.
    Der Unterschied:


    Bei der Postbank ist gebührenfreies Abheben im Inland nur an eigenen Geldautomaten möglich (=rel. dünnes Netz), im Ausland dagegen an allen VISA-PLUS-Automaten (für diejenigen die sowas benötigen.)


    bei der Norisbank dagegen ist Abheben im Inland an allen >9000 CashGroup-Automaten plus ~ 1300 Shell Tankstellen möglich.
    Welche Nachteile mag es geben?


    (Restbeträge unter 5 / 10 Euro, die man ohne Kündigung nicht runterbekommt weil ATM nunmal keine Münzen auszahlen?)


    1.) Weiß jemand, ob auch andere Banken und Sparkassen so etwas anbieten:
    eine Magnet-/Chipkarte die freizügigen Bargeldzugriff, vielleicht mengenbeschränkt, ermöglicht?


    CashGroup mit > 9000 Automaten ist schon nicht schlecht...


    Edit:
    2.) kennt sich jemand mit der Norisbank Sparcard aus und kann mir sagen, ob es diese auch unabhängig von einem Girokonto bei der selbigen Bank gibt?

    Die letzten beiden Postings (vor dem bernbayer'schen) sind leider komplett unverständlich :confused: ,
    weil extrem stark verkürzt (elliptischer Stil) und durch ironische Brechung / uneigentliches Sprechen zusätzlich reduziert.


    Man ahnt, dass Dinge abgelehnt / ironisiert / in der Aussage gebrochen werden sollen, aber welche das sind, erfährt man nicht, denn sie wurden bis zur Unkenntlichkeit weggelassen.


    Diese Postings haben zuwenig "Fleisch" und zuviel Überformung; könnt ihr euch bitte verständlicher d.h. konkreter ausdrücken?



    - - -


    Davon abgesehen:
    1. ) heute habe ich ein Schreiben der Postbank aus dem Postkasten gezogen. Darin wird mir neben einem Prospekt der "neuen" Kontomodelle mitgeteilt, dass ab November 3,90 Euro /monat für die Girokontoführung verlangt werden und dass ich ablehnen könne. Ausserdem könne ich selber kündigen (!). Dass die Postbank vorhat mir zu kündigen, steht nicht drin.


    2.) zwar habe ich tatsächlich die AGB vom Zeitpunkt Vertragsschluss nicht auf die Schnelle gefunden, doch bin ich sicher, dass die damaligen Kündigungsregeln nicht anders waren als die jetzigen. Darauf - auf die AGB-Regeln zur Kündigung - kommt es hier jedoch überhaupt nicht an.


    3.) habe es schon woanders geschrieben: hat mir die Postbank zweimal schriftlich bestätigt dass mein Konto dauerhaft kostenlos geführt wird. Diese Schreiben habe ich nicht verschlampt und deswegen bin ich zuversichtlich.


    Bernhard: Dass die EZB sich irregulär verhält je länger der Negativzins und das Quantitative Easing andauern, dürfte ausser Frage stehen. Es scheint mir aber sinnvoller, dass die Postbank die EZB verklagt, als dass die Postbankkunden das einzeln tun müssten.

    Maliziöse Grundpreise wie bei DB-Tochter Postbank demnächst auch bei der Norisbank?


    Dies ist der einzige aktuellere Thread mit "norisbank" im Titel ... ;)


    Hat jemand der werten Anwesenden neuere Erfahrungen mit den genannten Instituten,
    insbesondere der Norisbank?


    Ist diese immer noch supertoll?
    Was spricht für, was gegen diese?


    hat jemand Anzeichen dafür, dass die Norisbank, die genau wie die Postbank eine Tochter der Deutschen Bank ist, die maliziösen Grundpreise der Postbank ebenfalls einführen will (= gleichziehen) ?

    Zitat

    Original geschrieben von horstihorsthorst
    Ich finde hier kann man nicht so pauschal antworten. Ich habe zwar kein Konto bei der Postbank und kenne deswegen die Werbung/Bedingungen für das hier genannte "lebenslang kostenlose" Konto nicht. Aber je nach Ausgestaltung könnte eine Kündigung zum Zwecke der Einführung von Gebühren in diesem Fall rechtsmissbräuchlich und somit unwirksam sein.


    Sollte die Postbank auch für die o.g. Konten versuchen Gebühren einzuführen würde ich widersprechen und auf die Eigenschaft "kostenlos" bestehen. Eine Kündigung aufgrund des Widerspruch ist dann nicht ohne weiteres durch die Postbank möglich.


    Danke - die Sache mit dem "missbräuchlich" überzeugt mich - halte das skizzierte Vorgehen für den "Königsweg."

    Ich sehe das Problem:


    Wir beide (Edit: bernbayer und ich) differieren - bei gleichermaßen vorhandener Heimatliebe ^^ - in einem sehr grundlegenden Punkt.


    Während du annimmst, dass faires und rechtsstaatliches Verhalten den Konsumenten nur geschuldet wird, wenn es ausdrücklich in "Schutzbestimmungen" (man könnte auch sagen: die soziale Notbremse bzw. paternalistische Paragraphen-Extrawurscht) festgehalten ist,


    vertrete ich die Auffassung, dass Wirtschaftssubjekte immer zu fairem Verhalten angehalten sind auch ohne solche Sonderklauseln und dass sich dies letztlich aus dem Grundgesetz (und dieses in Teilen zumindest aus der Bibel) herleiten lässt.


    Wenn sich herausstellen sollte, dass die Selbstverpflichtung der Dt. Kreditwirtschaft zum Basiskonto zwar durch die Jedermannkonto-Regelung überlagert wird bzw. obsolet ist, aber formal weiterbesteht, dann ließe sich das als Beispiel dafür anbringen, dass man als Verbraucher eben nicht immer zum allerletzten Strohhalm der Sonderregelung greifen muss.


    Auch in den USA gibt es diese grundsätzliche Zweiteilung bei der Interpretation der Verfassung:


    Die konservativen Richter glauben, dass Grundrechte - die oft die Rechte des "kleinen Mannes" sind - nur in dem Ausmass gewährt werden, in dem sie Buchstabe für Buchstabe in der Verfassung von den Gründervätern notiert wurden - dass die Welt sich seitdem weitergedreht hat, ignorieren sie mehr oder minder.


    Die progressiveren dagegen sagen, dass es zu Verwerfungen und Unrecht führt, die Grundrechte engherzig auf dem Stand von 1789 oder so zu konservieren; vielmehr sagen sie, die Verfassung muss im Licht der heutigen Lebensverhältnisse interpretiert werden; damit geht zwangsläufig eine Fortentwicklung der Grundrechte einher.

    Zitat

    Original geschrieben von mANoLo27
    Dito, im Mai erklärte man, dass das Konto "vorerst unverändert" so weitergeführt wird. Gleichzeitig erfolgte im nächsten Satz der Hinweis, dass die HVB diese Konditionen "in absehbarer Zeit" nicht mehr anbieten kann. War ja klar(..)


    Diese Aussage ist aber schwammig genug, so dass man es auch positiv sehen kann:
    Die HVB nennt keinen Termin, weil sie eben "hinter den Kulissen" nicht weissagen kann, - sich nicht sicher ist - ob die geplanten Preiserhöhungen in der Branche flächendeckend erfolgreich sein werden, oder ob der Wettbewerb erhalten bleibt.


    Zitat

    Nun überlege ich mir, das Konto selbst zu kündigen, bevor es früher oder später die Bank tut.


    Das erscheint mir nur unter einem einzigen Punkt nachvollziehbar:
    es ist menschlich verständlich, dass man sich das "Heft des Handelns" ungern aus der Hand nehmen lässt. wenn man schon gezwungen wird, sich neu zu orientieren / ein anderes Konto zu suchen / Daueraufträge und Dispo woanders einzurichten, möchte man sich wenigstens
    - den Zeitpunkt
    - und die Art und Weise
    selber aussuchen können, wann und wie man sich damit befasst!
    Kurzum: man möchte selber die Kontrolle behalten. Man möchte nicht von der Bank "diktiert" bekommen, wann man gekündigt wird oder selber dazu gedrängt wird.


    Aber zu kündigen aus Angst gekündigt zu werden, erinnert auch an die Figuren der Piraten bei Asterix und Obelix:
    Jedesmal wenn sie Asterix und Obelix im Ausguck erspähen, geraten sie in Panik und versenken ihr Schiff selber ...... :D


    Ob das empfehlenswert ist? :o :D



    Zitat

    Es besteht eh kein großes Interesse mehr an dem Konto, zumal es ja nur eine Frage der Zeit ist, bis die kostenpfl. Modelle flächendeckend eingeführt werden.


    Also an den Eigenschaften und Leistungen des Kontos selber hast du nicht viel auszusetzen? - > Behalten!


    Das hieße anderenfalls, der beabsichtigten Public-Relation-Wirkung der PB-Massnahme voll auf den Leim zu gehen, - die die branchenweite Einführung maliziöser Grundpreise trommelfeuerartig kommuniziert - wenn man dies so annimmt. Im Gegenteil könnte es eine strategisch wichtige Maßnahme des Konsumenten sein, solche Kontoperlen solange irgendmöglich zu behalten und Aufsehen zu vermeiden - gerade als strategische Reserve - man nennt das wohl "Füße stillhalten" und auf TT gibt es ja mit "o2-EasyMoney" einen langjährigen Thread von sehr disziplinierten Altkunden die genau so agieren, zum Teil wirkliche Nervenstärke aufgebaut haben über die Jahre hinweg, sozusagen ein Präzedenzfall an Konsumenten-Disziplin....


    Wenn die Banken nämlich merken dass die Kundschaft freiwillig kostenlose Konten aufgibt / preisgibt, verschlechtert sich ja die Preiselastizität zu lasten der Verbraucherseite. Das können die Banken dann ausnutzen (indem sie die Elastizität messen bzw. errechnen) und erst recht in Preiserhöhungsrunden einsteigen.


    Also aus volkswirtschaftlicher Sicht wärst du sehr schlecht beraten, jetzt das kostenlose HVB-Konto aufzugeben.


    Zitat

    Letztlich ist es ja auch egal, wer kündigt, oder?


    Jein.


    Konten sollte man wegen der Schufa, die Konstanz und langjährige Vertrags-Treue mit besseren Scorewerten belohnt, nur nach umfassender Gesamt-Abwägung kündigen.


    Man selber hat zusätzliche Kosten für Einschreiben mit Rückschein und bleibt mit dem unangenehmen Gefühl zurück, sich soeben selbst geschadet zu haben :(
    Das leicht irritierende, charmant-erfrischende Erfolgs-Gefühl des Fussball-Torjägers direkt nach dem Eigentor ;)


    Und das nur für die fade Genugtuung, sich das "Heft des Handelns" nicht aus der Hand nehmen haben lassen (? ist das so richtiges Deutsch? :o )


    Zitat

    Kann eine Kündigung wie mit dem Widerspruch geschehen auch über das Kontaktformular im Online-Banking erfolgen? Oder braucht es dazu die oldschoolige Schriftform samt meiner Unterschrift?


    Lies vielleicht in den AGB nach - auch wenns Mühe macht - was da drin steht zu dem Thema.


    Meine Lebenserfahrung sagt mir zu 99-101% , dass z.b. Mobilfunker aber auch eine gewisse Bank Anliegen die ihr lästig sind, leichter in den virtuellen Papierkorb - für Linux-Experten: /dev/null - verschieben, wenn sie per spurlosem online-Formular eingereicht werden.

    kündigt die PB, um maliziöse Grundpreise durchzusetzen ? - ?


    irgendjemand schrieb nach meiner Erinnerung - auf TT oder VFT - dass:


    ...eine Bank heutzutage nicht mehr ohne weiteres einen Girokonto-Kunden loswerden könne, das verhielte sich sinngemäss wie mit einem Mieter in einer Mietwohnung.


    Es müsse ihm - sinngemäss - schon vertragswidriges Verhalten nachgewiesen werden.


    Ich halte das für plausibel. Es geht dabei nicht nur um die reine Gesetzeslage, sondern wohl auch um Rechtsprechung und/oder "Branchenübung". Ganz ohne Grund kündigen scheint also nicht "drin" zu sein, auch wenn die AGB sich auf den 1. Blick so lesen mögen.


    Der betreffende (vielleicht Goyale?) formulierte das etwa so "so leicht loswerden tut eine Bank den Kunden heutzutage nicht mehr".


    Anmerkung:


    - mit Bank ist eventuell die "Hausbank" gemeint;
    - es ist durchaus nicht das sog. Jedermann-Konto gemeint.
    Selbst wenn es zu einer Kündigung kommt, ist angemessen auf die Interessenlage des Kunden Rücksicht zu nehmen.


    Mir würde es widerstreben, mein anderweitiges Konto zu kündigen und das Postbank - Konto beizubehalten einzig zu dem Zweck, es in den unkündbaren Status des "einzigen" Kontos zu hieven und dann mit laut wehklagender Stimme den Jedermannkonto-Status dafür einzufordern falls die Postbank nach meinem Widerspruch zur neuen Preisliste es kündigen wollte. (Widerspruch inkl. Anspruch auf Lebenslang-Kostenlos-Konditionen.) Ich fände diesen Weg irgendwie "unästhetisch", nicht wirklich gangbar.


    Davon abgesehen, dass beim anderen Konto die Einführung von maliziösen Grundpreisen noch nicht absehbar ist ... und ich jenes ebenfalls nicht leichtfertig aufs Spiel setzen mag. :o ;)