Ja, die EAN ist diejenige der2G-Version. Sagt viel aus über die Qualität des Kaufland Onlineshops.
Beiträge von geos
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leider personalisiert
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Ist folgendes Telefon tatsächlich VoLTE-fähig oder hat hier der Shop die Produktbeschreibung verschusselt (so wie es offensichtlich zumindest bei einem Teil der Bilder der Fall ist)?
https://www.kaufland.de/product/383386756/
Es steht in der Beschreibung eindeutig "Es ist ein zukunftssicheres Telefon mit Funktionen wie 4G VoLTE-Konnektivität".
Wenn es wirklich die LTE-Version ist, dann wäre das wohl der günstigste Preis für ein VoLTE-Telefon, oder?
Anderseits steht weiter unten nur was von 2G und 2G-Bändern.
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Wenn Anbieter damit werben, dass man jetzt einen Vertrag für Glasfaserausbau (bei ihnen) abschließen soll, weil man andernfalls später dann drei- oder vierstellige Beträge dafür zahlen müsse, dann bedient sich das klar FOMO als Marketingargument, um Konsumenten anzusprechen ("schlagen Sie jetzt zu; dieses Angebot bekommen Sie später nicht mehr; dann wir's für Sie deutlich teurer,"). Das ist eine vollkommen nüchterne Feststellung.
Die Zahlen wiederum zeigen, dass dieses Argument bei vielen Konsumenten nicht ausreichend verfängt.
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Danke für die Korrektur des Tippfehlers.
Irgendwelche moralischen Bewertungen sind hier ziemlich irrelevant. Natürlich darf sich jeder für den Schlausten halten und Leuten mit anderer Einschätzung auch pauschal alles mögliche unterstellen oder anhängen. Sachlich ist das nicht.
Die Zahlen des VATM sprechend eine eindeutige Sprache: ein relevanter Anteil derjenigen Konsumenten, der FTTH erhalten könnte, macht bislang von diesem Angebot keinen Gebrauch (Takeup-Rate deutlich unter 50%). Dies gilt selbst dann noch, wenn der technische Anschluss bereits ausgeführt ist ("homes connected").
Das sind erstmal nüchterne Tatsachen. Hypothesen zu den Gründen dafür kann man (vollkommen unaufgeregt) erörtern, und insbesondere Anbieter wären sicher interessiert an Ideen für Strategien dagegen.
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Von mir aus kannst du denken, dass FTTH nicht problemlos 100 mal so schnell sein kann wie heute. Damit liegst du falsch, aber es ist eigentlich auch egal, denn DSL kann nicht zweimal so schnell sein wie heute. Meine Glasfaser kostet ohne ständiges Kündigen und Neuverhandeln nicht mehr als der billigste und langsamste DSL Anschluss. Auch in der Hinsicht kannst du dir von mir aus DSL schönreden, aber spielt es wirklich eine Rolle, wie billig du DSL haben kannst, wenn es nicht mehr reicht und nicht schneller zu machen ist? Wenn du mehr brauchst, kriegst du den Glasfaseranschluss nicht, wenn du ihn dann erst bauen lassen musst und die Straße nicht erschlossen ist. Deine ganze Argumentation ist, dass Leute nicht vorausschauend handeln und DSL deshalb schon in Ordnung ist. Das ist kein Triumph über die Technik, sondern einfach nur bemitleidenswert.
Ja, FTTH als Technologie kann zwar grundsätzlich 100 Mal so schnell sein wie heute, aber nicht die bislang verbauten Anschlüsse, vor allem in Mehrfamilienhäusern.
Das ist natürlich für diejenigen Konsumenten, die FTTH eher emotionslos und abwartend gegenüberstehen, sowieso unerheblich und daher auch kein relevantes Argument.
Und ja, preissensitive Kunden kündigen idR. tatsächlich ihren DSL-Anschluss (oder alternativ Kabelanschluss) alle zwei Jahre und wechseln zu einem anderen Anbieter (oder lassen sich von ihrem bisherigen Anbieter ein Angebot geben), ohne zu verhandeln übrigens, weil sie damit den Anschluss zu Neukundenkonditionen, also für weniger als die Hälfte des Preises bekommen. Das gibt der Markt für FTTH heutzutage zumindest nicht her.
Der entscheidende Punkt ist, dass für diejenigen Kunden, die FTTH eher emotionslos und abwartend gegenüberstehen, FTTC (oder Mobilfunk) vollkommen reicht. Häufig könnten sie, wenn sie wollten, ihre DSL-Geschwindigkeit auch tatsächlich noch verdoppeln, z.B. von 50 auf 100 Mbit/s), aber sie sehen selbst dafür keinen Bedarf. Bei manchen Konsumenten ist FOMA nicht so ausgeprägt.
Kann man doof finden (vor allem als Anbieter natürlich), kann man geizig finden, kann man kurzsichtig und wenig vorausschauend finden, ist aber dennoch eine valide und individuell nachvollziehbare Kundenentscheidung. Und maßgeblich aus diesem Grund ist der "home passed" Anteil so hoch (und bei den "homes connected" wiederum der Anteil derjenigen Anschlüsse, auf denen kein aktiver Vertrag läuft). Laut Marktzahlen des VATM (https://www.vatm.de/wp-content…VATM-Marktstudie-2025.pdf S. 22) beträgt die Takeup-Rate bei den Wettbewerbern der Telekom gerade einmal ein Drittel, bei der Telekom knapp 16% (weil die Telekom häufiger ausbaut, selbst wenn nur weniger Konsumenten einen Vorvertrag abgeschlossen haben). Diese Zahlen zeigen dass die Mehrzahl der Konsumenten, die FTTH bekommen könnten, keinen ausreichenden Mehrwert darin sehen, um dafür auch Geld auf den Tisch zu legen.
Man beachte übrigens die große Diskrepanz zwischen homes connected (S. 21) und homes activated (S. 22). Bei knapp 40% der tatsächlich bestehenden FTTH-Anschlüsse werden diese gar nicht genutzt.
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Tja, ob sich das durchsetzt bzw. wieviel Leute sowas schätzen. So richtig viel mehr Bandbreite scheint es auch nicht zu benötigen.
Viele Leute schauen heute Videos auf ihrem Mini-Tamagotchi-Bildschirm. Mehr als FHD (1080p) macht da keinen sinnvollen Unterschied mehr. Dafür braucht man keine 10 Mbit/s.
Falls wir übrigens über dramatisch (Größenordnungen) viel mehr Bandbreite sprechen, kommen auch bislang verlegte Consumer-FTTH-Anschlüsse an ihre Grenze.
Aber das ist alles nicht der Punkt. Niemand bestreitet, dass FTTH FTTC technisch klar überlegen ist. Es ist halt nur die Frage, ob diese technologische Überlegenheit sich in einen relevanten Mehrwert für den Verbraucher übersetzt. Bislang sehe ich das nicht. Und genau deswegen ist es für viele Konsumenten nicht so sehr prioritär, von FTTC auf FTTH zu wechseln. Nicht dass sie was gegen FTTH hätten, aber für den Mehrpreis bekommen sie keinen für sie spürbaren Mehrwert geboten (und jetzt sage bitte niemand, dass FTTH nicht mehr koste als FTTC; pro forma stimmt das bei vielen Anbietern; aber preisbewusste Konsumenten haben bei FTTC viel mehr Möglichkeiten auf günstige Angebote).
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Es gibt schlicht für Privathaushalte keine sinnvollen solchen Anwendungen. Sie sind nicht einmal am Horizont zu erkennen. Wer nicht massiv Cloud-Backups o.ä. (wirklich massive Uploads) betreibt, für den reichen 80 Mbit/s pro Person locker aus. In der Praxis auch die Hälfte. Das gilt auch für 8k TV-Glotzen, wobei da auch praktisch niemand einen Unterschied zu 4k feststellen kann.
Man kann übrigens auch SD-Sendungen durch ein (ggfs. KI-basiertes) Upscaling laufen lassen. Daran scheitert es also nicht.
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Was war das für ein Fehler?
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Aus ARD Sounds: Glasfaser: Hat Deutschland keine Lust auf schnelles Internet? https://www.tagesschau.de/mult…ng&at_content=SiteSharing
Ich glaube die Antwort ist ganz einfach: (das meiste) Deutschland hat längst schnelles Internet, jedenfalls ausreichend schnell für die Bedürfnisse der meisten Privathaushalte.
Ich zitiere mal eine Meldung von Teltarif, in der Zahlen von der Telekom von 02/2026 zu finden sind (https://www.teltarif.de/teleko…ausbau/news/102751.html):
"Insgesamt kann die Telekom für rund 37 Millionen Haushalte Breitband-Internetanschlüsse anbieten, bei denen Surf-Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s oder mehr möglich sind. Für rund 32 Millionen Haushalte sind Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s oder mehr verfügbar."
Insgesamt gibt es in Deutschland ca. 41,5 Mio. Haushalte.
89% davon können also DSL 100 oder mehr bekommen. Ja, das bedeutet nicht in allen Fällen wirklich, dass die 100 Mbit/s auch ankommen, aber 60 Mbit/s oder so sind m.W. Mindestmaß für die Schaltung von DSL 100. 77% aller Haushalte können DSL250 bekommen, was in jedem Fall mehr als 100 Mbit/s ist.
Dazu kommen noch weitere Haushalte, die FTTC, FTTB oder FTTH von anderen Anbietern erhalten können.