Wo entnimmst Du die Information, dass der Eigentümer bezahlen darf?
Beiträge von geos
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Ruf die 6060 an, drück die '2' hör die GültigKeit an und mach das Glei che einen Tag später:
Oh Wunder über Wunder, jeder AnRuf (auch kostenlose) verlängert das GültigKeitsFenster!
Gut zu wissen. Danke.
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Das ist eine Art Entschädigung für die Verkabelung, aber die monatlichen kosten für die Faser oder den Bitstream Zugang fällt natürlich trotzdem an.
Wenn der zweite Netzbetreiber mit eigener Glasfaser ins Haus kommt, sollte das ja nicht der Fall sein, oder?
Nein, es kostet bis zu 540€ pro Wohneinheit, die der Eigentümer bezahlt und der Erstausbauende bekommt.
Wieso soll der Eigentümer 540 € pro Wohneinheit bezahlen? Wo kommt diese Zahl her?
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d.h. die Angabe zur Gültigkeit auf Prepaid-Wiki stimmt nicht?
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Heise berichtet über den Kabinettsentwurf für die Änderung des TKG:
https://www.heise.de/news/Glas…auf-den-Weg-11327662.html
Wenn das so kommt, werden Anwälte und Gerichte einiges zu tun bekommen:
"Dafür sollen die Netzbetreiber bei den Eigentümern ein Ausbauvorhaben anmelden und ein Angebot vorlegen, heißt es in dem aktuellen Entwurf. Eigentümer haben dann zwei Monate Zeit für eine Entscheidung, den Ausbau selbst durchzuführen oder das Angebot anzunehmen. Die Unternehmen sind verpflichtet, tatsächlich binnen 20 Monaten Glasfaser im Haus zu verlegen.
Widersprechen dürfen Eigentümer nur im Ausnahmefall und mit sachlicher Begründung, etwa wenn der Anbieter vorhandene Kabelschächte nicht nutzen möchte."
Kann also der Netzbetreiber irgend ein Angebot machen für einen Billigstausbau, und wenn die Eigentümer ablehnen, müssen sie stattdessen auf eigene Kosten bauen? Da wird es spannend, was als "sachliche Begründung" zählt.
Aber vielleicht will ja auch gar kein Netzbetreiber ausbauen, denn weiter ist anscheinend geplant:
"Im Gegenzug für das Erstausbaurecht müssen die ausbauenden Unternehmen nach dem Willen der Bundesregierung auch ihre Konkurrenz auf die Fasern lassen. Dafür sieht der Gesetzentwurf ein einmaliges Entgelt von 60 Euro (netto) vor, das Diensteanbieter beim Netzbetreiber für den Zugang zu einem Haushalt entrichten sollen."
Wenn es tatsächlich nur das einmalige Entgelt von 60 € pro Wohnung kostet, wird jeder Netzanbieter abwarten, dass ein anderer ausbaut (und dann auch noch dauerhaft den Unterhalt gewährleisten muss?) und er sich dann billig und risikolos dort einkaufen kann.
Gilt das auch für bereits bestehende NE4-Verkabelung? Müsste eigentlich, weil ja sonst das Ziel der Verhinderung eines Doppeltausbaus nicht erreicht wird.
Mal sehen, wie es wirklich aussehen wird.
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Hast du dir die VZF gespeichert? Wenn da die Aktion mit den 30 Euro aufgeführt ist, dürfte es durchgehen.
Ich weiß zwar immer noch nicht, was VZF ist, aber bei der Aktivierung heute waren 10 € für die Rufnummernportierung und 70 € sonstiges Bonusguthaben drauf, sagt *144#.
Danke für die Hinweise hier.
Ich habe jetzt 15 Monate, die zu verbrauchen, richtig?
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Die Baukapazitäten und die Finanzkapazitäten der Telekom sind begrenzt, daher muss sie selbstverständlich priorisieren.
Und dass sie dabei versucht, möglichst keine Kunden zu verlieren, ist aus meiner Sicht nachvollziehbar und absolut legitim.
Nicht zu ihren Aufgaben gehört, die Renditeerwartungen von Finanzinvestoren abzusichern (es sei denn natürlich diese investieren in T-Aktien).
Wenn der "private Netzbetreiber" nur investiert, wenn er ein Monopol hat, hört sich das nicht nach einem soliden Geschäftsmodell (und vor allem Finanzierungsmodell) an.
Es gibt übrigens genug Beispiele, wo solche "privaten Netzbetreiber" trotz Monopol und entsprechender großspuriger Ankündigungen auch den Ausbau entweder gar nicht aufgenommen oder auf halber Strecke abgebrochen haben. Liest man hier ja auch von solchen Fällen.
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Sollte das nicht auf dem EVN ersichtlich sein?
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DG ist im Besitz eines Finanzinvestors und eines großen kanadischer Pensionsfonds, natürlich kann DG den aktuellen Ausbau nicht aus eigener Tasche finanzieren, daher finanzieren die Investoren den Ausbau und erwarten sich in einigen Jahren dann Profite.
Ach verstehe; und jetzt ist die Telekom daran schuld, wenn die Profiterwartungen eines kanadischen Finanzinvestors nicht aufgehen, weil die Kunden noch eine Alternative zur Verfügung haben. Das geht natürlich gar nicht.
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Ach mein DSL6000 reicht dann doch weil Glasfaser 150 würde 10€ mehr im Monat kosten und das ist mir dann doch zu teuer...
Deine Entscheidung.
Ca. 90% aller Haushalte in Deutschland können übrigens DSL 100 oder besser bekommen. Da sind m.W. mindestens 60 Mbit/s downstream garantiert, also das 10fache von dem, wovon Du sprichst).
(Zahlen hier vom April 2026: https://www.teltarif.de/teleko…tzausbau/news/103714.html)
Weil die Telekom durch den massiven VDSL Ausbau und Überbau vorhandener Netze ebenfalls dafür verantwortlich ist das viele Netze anderer Provider nicht wirtschaftlich sind.
Da sind erstmal diese Provider selbst verantwortlich, Geld in einen Businesscase zu stecken, der nachher nicht aufgeht. Jetzt z.B. von der Telekom Zwangsabschaltungen zu verlangen, damit sie ein lokales Monopol erhalten, ist allzu durchsichtig.
Ohne den massiven FTTC-Ausbau der Telekom (inkl. (Super-) Vectoring) hätte es übrigens in Deutschland zu Coronnazeiten ganz schön mau bzgl. Homeoffice und Fernunterricht ausgesehen (und jetzt bitte keine Diskussion über die inhaltliche Qualität von Fernunterricht und Schulschließungen; darum geht's nicht).