Beiträge von geos

    Ich habe ein Tablet mit Android 5.0.2 bekommen. Eigentlich ein schönes Gerät, selbst der Akku ist noch super. Allerdings ist es komplett unbrauchbar, weil die TLS-Zertifikate veraltet sind (und vermutlich noch aus weiteren Gründen).

    Leider gibt es keinen Custom ROM o.ä. dafür. Beispiel für planned obsolescence. Ich wüsste nicht, was ich damit noch anfangen könnte.

    Bei Heise gibt es eine interessante Zahl:



    Das würde bedeuten, so wie in deinem Fall, dass nach der Abschaltung 1,99% der Fläche Deutschlands als neue Funklöcher geführt werden, denn innerhalb von 2 Jahren wird sich sicherlich nicht viel tun bei der Versorgung.

    Es wären sogar mindestens 1,99%, da es ja auch heute bereits Gebiete geben kann und sicher gibt, wo es zwar 4G, aber nicht 2G gibt (unterirdisch sind mir solche bekannt, aber das zählt hier wohl nicht mit).

    Die These, dass in den nächsten zwei Jahren sich die 4G-Abdeckung nicht mehr verbessert, erscheint mir allerdings gewagt.


    Kriegt man da heutzutage per GPRS / EGDE überhaupt noch Daten durch?

    Ja, wieso nicht? Die Technik hat sich ja nicht rückentwickelt in den letzten 20 Jahren.

    Ich hab's vor ein paar Monaten mal mit einem UMTS-Surfstick an einer Fritzbox im Vodafone-Netz ausprobiert; ging grundsätzlich.


    Jetzt bräuchte es nur noch ein Angebot an Seniorenhandys mit VoLTE-Unterstützung. Die Dinger werden ja bis heute nur mit 2G-Unterstützung oder nur LTE ohne Voice verkauft.


    Meine Oma ist davon unmittelbar betroffen, denn die hat ein 2G-only Handy mit FONIC-Prepaidkarte, also im o2-Netz.

    Dafür gibt es einen dedizierten Faden hier, wobei ich den Begriff "Seniorenhandy" unsachlich finde in jeder Hinsicht. Allerdings hat Deine Oma noch zwei Jahre Zeit mindestens.

    Vor allen Dingen die Frage, ob ein "mittelaltes" Auto mit 2G/3G-ecall-Modul künftig durch die TÜV-Prüfung rasseln könnte, weil der eCall nicht mehr funktioniert.


    Nachrüstmodule gibt es m.W. nicht oder kennt da jemand welche (ggfs. von Drittherstellern)


    Offenbar meinst Du mit "nicht mehr funktioniert" "steht im bundesweiten Funkloch" (andernfalls wäre der Hinweis auf Nachrüstmodule komplett sinnfrei).

    Ich darf unterstellen, dass Du genau weißt, dass kein Auto durch eine Prüfung rasselt, weil der Netzbetreiber kein 2G und 3G mehr anbietet.

    Allerdings ist das natürlich ein schönes Clickbait-Aufreger-Pseudothema, mit dem man wieder ein paar Artikel generieren kann. Haben wir ja in diversen Journalen schon seit Monaten beobachten können, z.B. in folgender Fachpublikation:

    https://www.teltarif.de/ecall-…ung-auto/news/100096.html

    Aber vielleicht bietet ja Lidl oder Media Markt einen Nachrüstsatz oder zumindest ein anderes Gadget, über das man berichten kann.


    Das Problem sind halt auch relativ junge Smartfons, die zwar VoLTE können, wo es aber seitens der Netzbetreiber geblockt wird (wohl mal mit dem Argument, dass die Funktionsfähigkeit von GSM-Notrufen bei aktivem VoLTE nicht verifiziert ist).

    Hast Du dafür konkrete Beispiele (für deutsche Netzbetreiber)?

    Ja die 30 Euro gibts automatisch bei der Portierung wenn man bis zum 31.05. die Karte aktiviert, Ident macht und ne Portierung beauftragt

    Heute kam mein kostenloses Starterset per Post und ich habe die Karte gleich aktiviert und den Kaufland-50 € Code angegeben und Post-Ident gemacht.

    Gerade wurde die Portierung der Rufnummer zum 10.06. per Email bestätigt. Mal sehen, wie hoch das Startguthaben ausfällt.

    Danke für die fundierte Erläuterung. Sie deckt sich mit dem, was mir heute ein anderer Experte dazu gesagt hat, nämlich dass es am Vectoring liegt, das sehr rechenintensiv sei und, wenn viele Geräte gleichzeitig sich anmelden, eben Zeit bräuchte, sich zu "stabilisieren".


    Die Erklärung passt auch sehr gut mit dem tatsächlichen zeitlichen Ablauf laut Log zusammen:


    26.05.26 18:33:24 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: XXXXXX, DNS-Server: XXXXXX und XXXXXX, Gateway: XXXXXX, Breitband-PoP: XXXXXX
    26.05.26 18:33:20 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit XXXXXX/XXXXXX kbit/s).
    26.05.26 18:30:55 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
    26.05.26 18:24:19 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
    26.05.26 18:17:25 Radarerkennung (DFS-Wartezeit) durch Kanalbelegung ausgelöst, 5 GHz Band temporär nicht nutzbar.


    (Erfahrungsgemäß werden nicht alle aufeinanderfolgenden erfolglosen Trainingsversuche ins Log geschrieben oder ausgegeben. Es können also ein paar mehr gewesen sein dazwischen.)

    OK, aber wieso hat die Fritzbox in dieser Zeit dann mehrfach ein VDSL2-Training versucht? Wäre die Leitung komplett tot gewesen. hätte das nicht auftreten dürfen.

    Auf der anderen Seite:Ist es bei Lidl (zumindest non Food) nicht so das Produkte nach und nach im Preis weiter reduziert werden? Vielleicht liegt einfach nicht mehr so viel so lange dases 50% gibt?

    Keine Erfahrung mit Non-Food, aber bei verderblichen Lebensmitteln (z.B. Backwaren) ist es so, wie Frank73 es beschrieben hat.

    Vermutlich hat Lidl gelernt, dass selbst kleine Rabatte reichen, um genug Kunden diese Bestände aufkaufen zu lassen. Hat jetzt mit Apps (noch) nichts zu tun.


    Da ist man in keinem Supermarkt und Discounter mehr vor sicher.

    Doch, m.W. bei Aldi, zumindest in Deutschland.

    Bundesweite Ausschreibung für ein bundesweites Netz, das alle Grunstücke und Anschlüsse austauscht, alle, das in Parzellen von Firmen gebaut wird, die sich beworben haben, die sich auskennen (Fachkunde) und Referenzen vorweisen können, die streng kontrolliert werden, dass sie wirklich auch bauen (und keinen Murks und zerstörter Straßen / Wege hinterlassen) und wenn es fertig ist, müssen sie es Jedermann anbieten - auch der Telekom. Notfalls zu regulierten Preisen.

    Das gibt's ebenfalls nicht.


    Der Traum der Privaten, durch zwangsweise Abschaltung von Kupfer in den Gebieten, wo die Telekom noch nichts verglasfasert hat, neue Kunden und Einnahmen zu generieren, bleibt ein Traum. Je schneller die privaten das begreifen, desto besser. Statt 250 Firmen könnten 5 (fünf) übrig bleiben.

    Beim letzteren Punkt stimme ich Dir voll zu, aber das mit der "bundesweiten Ausschreibung" ist doch nichts anderes als staatlicher Ausbau. Wer soll denn diese Ausschreibung vornehmen? Doch wohl der Staat, oder? Und dann natürlich auch bezahlen, nehme ich an. Und dann sind die Preise, die die abnehmende Telco bezahlt, auch staatlich reguliert, oder wie soll das funktionieren? Also hätten wir, zumindest auf Infrukturebene, wieder eine Deutsche Bundespost Glasfaser? Und das Investitionsrisiko läge bei ihr und der Staat würde bestimmen, wieviel Geld wo in dem Ausbau investiert wird (von ihm, also von den Steuerzahlern)?

    Ja, natürlich könnte man das machen; die deutsche Politik, ähnlich wie in vielen anderen Ländern, hat allerdings sich entschieden, Telekommunikation ein privatwirtschaftliches Feld sein zu lassen, ähnlich wie viele andere (z.T. nicht weniger wichtige) Branchen auch. Andernfalls müsste eine staatliche Planungskommission festlegen, wo wieviel Geld in welche Infrastrukturleistung investiert wird, also welche Grundstücke wann mit Glasfaser aus Steuermitteln versorgt werden.

    Das hat wie erwähnt schon beim Kabelausbau nicht zu einer auch nur annähernd flächendeckenden Verfügbarkeit geführt.


    Das ist eine der vielen Ausreden der Telekom

    Die Telekom braucht keine Ausreden. Wie jeder Marktteilnehmer auch kann sie frei entscheiden, mit wem sie kooperieren möchte und mit wem nicht. Wenn sie meint, so besser zu fahren, ist das ihre Geschäftsentscheidung. Die muss sie allenfalls gegenüber ihren Aktionären begründen.


    Oder die Kunden begreifen endlich mal das man der Telekom keinen Cent in den gierigen Hals stecken darf und wenn möglich immer einen Konkurrenten vorzuziehen ist.

    Die Telekom hat schon immer gegen den freien Markt gekämpft und das sollte man keinen falls unterstützen.

    Das steht jedem Verbraucher frei. Persönlich würde ich mich allerdings für einen FTTH-Anschluss durch die Telekom entscheiden, wenn ich die Wahl hätte, weil der Kunde damit die beste Auswahl an Anbietern erhält, zumindest nach derzeitiger Angebotslage. Das sehen wohl auch andere so, und deswegen heißt dieser Diskussionsfaden so, wie er heißt.

    Heute Abend hatte ich einen Stromausfall, der vermutlich mehrere Straßenzüge betroffen hat. Er dauerte zwar gefühlt nur eine Minute, aber danach versuchte meine Fritzbox erstmal vergeblich, eine DSL-Verbindung aufzubauen. Erst nach mehreren Anläufen, in denen sie in die Trainingsphase ging, war DSL nach ca. 10 Minuten wieder synchronisiert.

    Kommt es Telekom-seitig zu Engpässen, wenn alle Modems an einem DSLAM oder sogar in einem Stadtteil gleichzeitig versuchen, eine DSL-Verbindung aufzubauen?