Beiträge von geos

    Der Spiegel vermutet auch das es mit dem Gerichtsurteil über die Nutzung von Sim Karten in mobilen Routern zu tun hat:


    https://www.spiegel.de/netzwel…f2-4f3d-81a2-eb0a6a061961

    Die Logik von Telefónica erschließt sich mir allerdings nicht,. Sind die dort genannten 3200 Nutzer (in ganz Deutschland) wirklich ein Problem für das Telefónica-Netz? Im dort genannten Fall verzichtet Telefónica auf 45 € Umsatz pro Monat. Waren die nicht kostendeckend? Da müsste doch zumindest noch massig Deckungsbeitrag davon abfallen. Die Verbrauchsabhängigen Kosten für 1 TB dürften für Telefónica doch fast vernachlässigbar sein.

    Oder geht es Telefónica um einen öffentlichkeitswirksamen Abschreckungseffekt, um Kunden erst gar nicht auf den Gedanken kommen zu lassen, ihr Breitband-zuhause über Telefónica Mobilfunk abzuwickeln?


    Bei Leuten, die mit einem 15 Euro Vertrag eine ganze WG über Mobilfunk mit Internet zum Streamen versorgen

    Frage: mit welchem Vertrag/Tarif geht das?

    Was bestätigt, dass 25 Mbps für Homeoffice absolut ausreichend sind und dass es die 5 Mbps im Upstream sind, die hier in der Praxis limitierend sind (kann bei Videokonferenzen oder interaktivem Remote-Desktops o.ä. schon der Fall sein).

    Mit 10 Mbps sollte an eigentlich wirklich gut bedient sein (so auch meine persönliche Erfahrung). Ich bezweifle dass eine Erhöhung wirklich spürbar etwas gebracht hätte, sofern es sich nur um einen einzelnen Heimarbeitsplatz handelt. Wenn natürlich mehr Leute gleichzeitig über den selben Anschluss arbeiten, geht der Wert entsprechend hoch. Dann sollte man allerdings auch schon sicherstellen, dass nicht ein gemeinsam genutztes WLAN zum Flaschenhals wird.

    Trotz der 10Gbit Anschlüsse in der Schweiz liegt die durchschnittliche Bandbreite dennoch nur bei 170.

    Aber immerhin das doppelte von Deutschland.

    Sobald die technisch mögliche Bandbreite typischerweise mindestens so hoch ist wie der Bedarf bzw. der Kundenwunsch (was m.E. in Deutschland und der Schweiz in den meisten Gegenden der Fall ist), sagt die durchschnittliche Bandbreite eher etwas über die Zahlungsbereitschaft und die Preisgestaltung aus. Wenn 200 Mbps praktisch dasselbe kostet wie 100 Mbps, werden viel mehr Leute es wählen als wenn es z.B. das Doppelte von 100 Mbps kostet.


    Außerdem ist der Durchschnitt (im Gegensatz zum Media) sensitiv für einige wenige wirklich breitbandige Anschlüsse. Das "dennoch" stimmt oben also vermutlich nicht, was die Statistik angeht. Denn vermutlich wird es eben in der Schweiz deutlich mehr Anschlüsse geben, wo die Leute 1 GB gebucht haben, einfach weil sie es können und weil es kaum mehr kostet als die halbe oder ein Zehntel der Bandbreite davon. Diese treiben dann aber den Durchschnitt stark nach oben. Ganz normaler statistischer Effekt. Es wäre vermutlich besser, hier den Median zu vergleichen, nicht den Durchschnitt.

    Während der Corona-Krise waren Familien mit zwei Kindern, die Schule und Studium navigierten, und zwei Erwachsenen im Homeoffice herausgefordert. Da waren die 100 Mbit/s Bandbreite, die sie hatten, knapp.

    Zu dieser Aussage würde mich eine etwas genauere Herleitung/Begründung interessieren. Was für Anwendungen hatten denn da so viel Bandbreitenhunger?


    War es vielleicht so, dass alle vier ein WLAN benutzen und sich teilten, das deutlich unter 100 Mbps an Kapazität bot (insbesondere falls in der Nachbarschaft noch eine Vielzahl weiterer WLANs aktiv in Benutzung waren, die natürlich die zu Verfügung stehende Bandbreite beeinträchtigten).

    Wozu sollte ich auf andere Geschwindigkeitstarife schauen, wenn mein Kredo: man kann nie genug Geschwindigkeit beim Internet haben?

    Kann sein, dass das das persönliche Credo ist, aber nüchtern betrachtet habe ich noch keinen realistischen Use-Case für einen Privathaushalt gesehen, wo mehr als 100 bis 200 Mbps (und das ist schon großzügig betrachtet) einen spürbaren Unterschied machen. Klar, wenn jemand seine 10 GB Updates runterlädt, geht es mit einem 1 Gbps -Anschluss natürlich 10 mal so schnell als mit einem 100 Mbps-Anschluss, vorausgesetzt die Server machen mit (und die lokale Infrastruktur ist darauf ausgelegt, was aber natürlich machbar ist). Selbiges gilt natürlich auch für Cloud-Backups usw. (dort dann auch und ggfs. vor allem im Upload).

    Viele Leute wollen einfach höhere Download/Uploadraten haben, weil sie's können, und die Anbieter fördern das mit ihrer Werbung natürlich, denn andernfalls wäre die Bereitschaft, für Glasfaser zu bezahlen, noch geringer als jetzt (die meisten Kunden haben eben bereits mehr, spürbar mehr als 6/1 Mbps per ADSL2+).

    Im Marketing spricht man auch gerne von "FOMO" (fear of missing out).

    Weiß jemand, was es mit folgendem auf sich hat? Ist das eine virtuelle Nummer, die von einem Betrüger/Spammer für sein 2FA o.ä. verwendet wird? (Account-Registrierung per Script?)


    https://yunjiema.net/deguohaoma/4915217904999/


    Laut MNP-Auskunft von Vodafone gehört die Nummer zum Vodafone-Netz.


    https://onlinesim.io/zh/free_numbers/germany/4915217904999 scheint ein anderes Frontend dafür zu sein.


    Man findet auch weitere Nummern. Abgesichert ist da ja nichts.

    Was ist das für ein Service; von welchem Provider stammen die Nummern?

    Oder wird das durch irgend eine App auf einem Telefon ausgelesen und dorthin gespiegelt?