Beiträge von drueckerdruecker

    Bei häufigem Verbindungsabbruch, sei es durch schwaches Netz oder eigene Einstellung, macht sich eine 100kB-Taktung natürlich bemerkbarer. Wobei man mit allein mit der 100kB-Taktung ja bei 500MB Volumen über 5000 Verbindungen neu aufbauen könnte, also fast 200 pro Tag, also 10 pro wacher Stunde. Wenn so oft eine Verbindung neu aufgebaut würde, dann bekäme man wohl sowieso effektiv kaum mehr übertragen, als wäre man von vornherein gedrosselt. Selbst bei durchschnittlich einem Verbindungsabbruch pro Stunde käme man mit der 100kB-Taktung nur auf zusätzliche verbrauchte 25MB.


    Im konkreten Fall wird das Mehrvolumen (750MB statt bisher 500MB), die nominal ungünstigere Taktung weit mehr als ausgleichen und im Fall der 3GB spielt's gleich garkeine Rolle. In der Praxis spielt der Taktungsunterschied seit Always-On Telefonen praktisch keine Rolle mehr.

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    Original geschrieben von vodafrank
    Neuer Abrechnungsmonat, neues Extravolumen. Vielen Dank Vodafone für diese wirklich mal sinnvolle Aktion. Was ich mich aber dennoch immer wieder aufs neue Frage ist, weshalb meine beiden Mobile Internet Flat 21,6 Tarife seit dem Jahr welches Sie laufen noch niemals gedrosselt wurden, auch wenn das im Center angezeigte Volumen bereits deutlich überschritten wurde. Wie lange dauert es denn normalerweise in etwa bis zum Einsetzen der Drosselung, nachdem die Volumengrenze überschritten wurde? Denn vielleicht wirkt die Drosselung bei mir nicht, weil ich das Volumen erst immer kurz vor Ende des Abrechnungszeitraumes erreiche.

    Doch, auch in den Stunden und Minuten vor Abrechnungsende setzt die Drosselung noch ein. Es passiert jedoch unregelmäßig, daß die Drosselung nicht greift und man auf's Doppelte oder mehr kommen kann. Da ich selber größere oder zahlreichere Downloads meist kurz vor Abrechnungsende durchführe kann ich nicht sagen, ob die Drosselung eventuell nach Tagen oder neu aufgebauter Verbindung doch noch greift. Auf jeden Fall aber ist die Drosselungsfunktion zeit- und volumennah funktionsfähig.


    Um das Thema Pleiten, Pech und Pannen fortzusetzen ist nun auch eigentlich von Vodafone zu erwarten, daß sie das nun erneut aufgebuchte WM-Volumen zum Monatswechsel absetzen und man dann dank Überschreitung des Vertragsvolumens bis zum Abrechnungsende (hier meist 9.d.M., teilweise auch 14.d.M.) auf Drosselung gesetzt wird. <-;<

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Tja, solche Zusammenarbeit ist es, die durch den neuen Kurs des Westens gegenüber Russland beendet wurde. Eine Wiederbelebung halte ich zumindest mittelfristig für wenig realistisch.


    Das war ja der Hauptgrund, warum ich mich gegen Sanktionen ausgesprochen hatte ... es geht einfach zu viel von dem kaputt, auf das man letztlich angewiesen ist. Damit werden wir nun leben müssen.


    Vielleicht bist du ja genügend älter als wir, daß du uns aufklären kannst, wann denn Russland jemals ohne handfeste eigene Interessen jemals nicht nur kosmetisch geholfen hätte in der Welt. Zumindest ich kann mich dann an nichts erinnern. Und, nein, sich zu enthalten ist auch keine wirksame Hilfe.



    Man kann sich ja gar nicht bezüglich der Hoffnung des kleineren Übels entscheiden: Wird etwas geäußert, weil jemand den bisherigen Verlauf und dessen Ursachen und Motive so wahrgenommen hat? Oder äußert man sich gegen eigenes Wissen, um für die Zukunft eine Änderung der verhassten Zustände zu erreichen?


    Die einzig zutreffende Schlussfolgerung ist die Gewährung von Überflugrechten als Höhepunkt
    von "Zusammenarbeit". Warum denn hätte Russland mit heutigen Beziehungszustand dem Angriff auf das Talibanregime in Afghanistan entgegenwirken sollen? Weil niemand Krieg führen darf gegen ein gefühltes Nachbarland Russlands, auch wenn dieses gefühlte Nachbarland Russland selbst als Feind gilt und Russlands Einmarsch rückgängig gemacht hat? Oder weil Russland sich als Nachfolger der Sowjetunion sieht, auch wenn nichtmal der eigene Nachbar Kasachstan selber Nachbar von Afghanistan ist und nur dieser auch Nachbar der afghanischen Nachbarn Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan ist? Und da hätte Russland ein zustehbares Interesse, um dem eigentlich Feind, den Taliban, Waffen zu liefern?


    Russland ist nicht die Sowjetunion. Es handelt ausschließlich imperialistisch an seinen eigenen Grenzen. Es umfasst zwar eine riesige Fläche, aber das gilt auch für Ländern wie Kanada, Brasilien oder Australien. Klar, Kanada und Australien haben wenig direkte Nachbaren, aber Brasilien liegt mit 10 Nachbarstaaten nicht so weit entfernt von Russlands 14 - sogar unser übersichtliches Deutschland hat ja 9. Russlands Führungsanspruch innerhalb der Sowjetunion und seine Nachbarschaft zu 7 anderen Nachfolgestaaten bilden dann auch wohl den Knackpunkt seines imperialen Wirkens in der Nachbarschaft. Seine nicht vorhandene Wirkung und Mitwirkung bei weltweiten Katastrophen und Übergriffen hängt wohl auch mit seiner anhaltend wirtschaftlichen Schwäche und seiner erstaunlich geringen, seit Staatsneugründung mangels Attraktivität stark zurückgangenen Einwohnerzahl (aktuell 145 Millionen) zusammen. Natürlich ist es beim Angesprochenen auf Widerspruch gestoßen, aber die Bezeichnung Russlands als Regionalmacht trifft durchaus zu. Die Eigenschaften Zentralstaat der ehemaligen Sowjetunion, Atommacht, Vetomitglied im Sicherheitsrat und Militärmacht (zumindest im Nahfeld) machen einen ja nicht gerade zur Weltmacht, zumal man sich in der Welt ja immerzu als Verhinderer und nur selten mal als Nichtverhinderer gebärdet. Ich denke nicht, daß Amerika nach dem Fall von Kommunismus und Warschauer Pakt Russland noch als Feind betrachtet, aber umgekehrt ist das leider nach wie vor, zumindest aber wieder der Fall.


    Auf Russland kann man einfach nicht zählen, und zwar in keiner Hinsicht im weiten Spektrum zwischen Aktivität und Inaktivität. Nur auf die Opposition zum weitgehenden Konsens, darauf kann man sich verlassen beim gefühlten Nachfolger der ehemaligen Weltmacht.


    Und Herr Erdogan ist nichts anderes als der kleine Bruder des großspurigen Friedensfürsten Putin in Geist, Anspruchshaltung und Verhalten.

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    Original geschrieben von Simon21
    Ehrlich gesagt profitiert Vodafone auch von seinem Ruf, bei einem Unternehmen solch einer Größe kann man sich so ein dubioses Geschäftsgebaren kaum vorstellen.

    Dem akuten Fall hilft das natürlich nicht, aber ich halte es für wichtig, daß man seiner Umgebung einbläut, daß die allgegenwärtigen Handyladen auch bei singulärer Beschriftung keine Niederlassungen sind, sondern Franchisebetriebe. Denen liegt keineswegs Wohlergeben und Ruf des Konzerns am Herzen, sondern einzig und allein die momentanen Einnahme, die sich aus Provision pro Vertrag speist. Dazu kommt, daß "Handyladen" als Bezeichnung verfehlt ist, weil es zwar den Kunden oft hauptsächlich darum und die monatliche Abzahlbarkeit des teuren Gerätes geht, der "Mobilfunkvertragsladen" aber eben Verträge an den Mann bringen möchte.

    So ist es, besonderes letzteres. Ohne Absicht ist man der Privathaftpflicht ausreichend abgesichert und gegen Absicht hilft rein garnichts. Aber vielleicht sollte man als Vermieter vom Mieter eine Kaution in Höhe des Wohnungs- oder besser noch Hauspreises verlangen, damit auch Absicht abgesichert ist. Und die sowieso hinterlegte Kaution war uns bis dato ja auch nicht eingefallen.


    Aber es ist natürlich leicht, daß alles mögliche, einiges absurdes und manches unmögliche fordert, wenn nicht man selbst, sondern der andere das bezahlen soll - sieht man ja schon an der jahrzehntelangen Praxis, die das Maklergewerbe so attraktiv machte.

    Anspruchsvolls Ansinnen, aber wie schon erwähnt wohl nicht beleuchtungsunabhängig machbar. Aber wenn schon keine baulichen Vorrichtungen wie Jalousie oder Klappladen vorhanden oder machbar sind, warum dann nicht einfach inwendig Gardine, Rollo oder Alu-Jalousie mit verstellbaren Lamellen? Klar, nach draußen gucken kann man dann nicht mehr unbegrenzt, aber das kann man auch nicht erwarten. Immerhin ist man der Bestimmer und kann zwischendurch auch mal rauslinsen. (-:=


    Eins gäbe es natürlich noch. Leinwand oder Megadisplay in Fenstergröße mit Kamerabild der Außenwelt drauf. Ist dann natürlich nicht dreidimensional, statt kostenloser Sonnenbeleuchtung muss man für jedwede Helligkeit Strom aufwenden und Lichteinfall oder Schatten gibt's natürlich erst recht nicht. <-;<

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    Original geschrieben von clio
    Also ich habe mir in den letzten 5 Jahren auch schon drei (Altbau-)Fensterglasscheiben zertrümmert.

    Und dabei hielt ich schon mich für nicht sonderlich geschickt, eher schon etwas tolpatschig. Aber vielleicht sollte ich doch noch eine verspätete Karriere als Ballettänzer einschlagen. Oder ich müsste mal überprüfen, ob ein fensterloses Kellerloch nicht mehr Glas hat als meine Bleibe. <-;<