Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von jof
    Tja, und warum baut man den Soundgenerator dann nicht innen ein, so dass der Fahrer beschallt wird (und nicht die Umgebung belästigt wird)...?

    Ist das tatsächlich so? Das wäre ja eine riesige Unverschämtheit, wenn Autohersteller und Käufer die Lärmemission durch Soundgeneration noch steigern. Daß sowas überhaupt zugelassen werden kann! Ich war bislang wie selbstverständlich davon ausgegangen, daß solche serienmäßigen Soundgeneratoren eingebaut werden für den Innenraum und den Fahrer, damit der sich potenter oder nostalgischer fühlt. Vom Außengeräusch bekommt er ja nicht viel mit, , denn er sitzt ja drinnen und hört sein Auto höchst selbst von außen, falls nicht gerade die Fenster aufgerissen sind.

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    Original geschrieben von Benz-Driver
    Die ganzen 3 Beiträge möchtest Du gelöscht haben? Also wirklich gar ALLE?!?


    :cool: :D

    Über ein Jahr später sind es nun sogar schon fünf, die aber nach wie vor ebenso gelöscht werden soll wie der Protagonist selbst.


    Bitte meinen Account und meine Beiträge löschen: Hallo zusammen, ich bitte freundlichst darum meinen Account und alle meine Beiträge zu löschen. Vielen Dank.


    Da fragt man sich, was in den beiden ersten, inzwischen nicht mehr unmittelbar zugreifbaren Beiträgen gestanden haben mag, was man aus dem Nutzernamen "smartfool" verhängnisvolles schlussfolgern kann und ob das im Probil selbstgenannte "S3 Mini" mit all dem zu tun haben mag.

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    Original geschrieben von Spacko007
    Gerne, meinetwegen kann man den Sonntag ruhig als normalen Werktag ansehen. Finde diesen Kirchentag unsinnig.

    Ohne dich wäre wohl fast niemand auf die Idee gekommen, den Sonntag als Kirchentag anzusehen. Die Kirchgänger würden doch nichtmal mehr die 5%-Hürde schaffen. Mit der Abschaffung des Sonntags werden sich alle Angestelltenfamilien freuen, Zuschläge für sonntags und nachts fallen dann auch weg und die anderen Arbeitszeitregelungen kann man ja auch gleich kippen. Die Ultraliberalen und Großkapitalisten würden sich freuen. Um den einzigen nicht Nichtwerktag kippen zu wollen, muss man schon priviligiert oder verpeilt sein. Wenn man sich überlegt, daß die Gewerkschaften vor 60 Jahren um Fünftage-/Vierzigstundenwoche und den Samstag als möglichst freien Tag gekämpft haben, Stichwort "Am Samstag gehört Vati mir!". Und nun will jemand den Sonntag kippen, weil es ja sonst gar kein maximalentspanntes Supermarkterlebnis gebe.


    Einfach mal nicht für, für das und für jenes getrennt losdackeln, sondern alles auf einmal erledigen. Mit 'nem vollen Einkaufswagen ist's auch nicht tragisch, ob da drei oder dreizehn vor einem abgefertigt werden.

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    Original geschrieben von Spacko007
    Stell dir vor, es soll auch Leute geben die keine direkten Nachbarn haben. Nicht jeder wohnt im Mietbunker.

    Mit Eigenheimgrotte hat man die Nachbarn eben nicht auf'm Flur, sondern auf'm Nachbargrundstück und hat eher engere Beziehungen dahin als im Geschossmietbau. Und wenn man keine direkten Nachbarhäuser hat, dann hat man auch keinen Real in der Nähe, denn die denen begegnet man auf dem flachen Land eher nicht.

    Manche informieren sich erstmal und manche schreiben ausschließlich.


    Außerhalb von Bayern & Saarland gilt seit über 10 Jahren Mo-Sa 0-24 Uhr Öffnungsmöglichkeit fast überall (RP&SA 6-22 Uhr). Von den Öffnungszeiten rund um die Uhr oder bis 24 Uhr sind aber fast keine übriggeblieben, auch nicht bei den großen Vollsortimentsupermärkten. Die Kundschaft braucht und will das nicht. Längst wird flächendeckend um 20, 21 oder 22 Uhr geschlossen.


    Aber wenn man Obst und Gemüse nicht für Fitnessstudio und Kino - liest man immer, scheint im Bayerwald Standard zu sein - im Auto lassen kann, obwohl es im Laden keineswegs gekühlt wird, dann hat man eben besonders hohe, nur höchstpersönlich erfüllbare Ansprüche. Naja, und Tiefkühlware muss natürlich auch jede Woche "Frisch auf den Tisch". Müsste man ja sonst aufwendig bevorraten und überflüssigerweise einfrieren.

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    Original geschrieben von Spacko007
    Ist doch gut, dann hat man Montags seine Ruhe. Man kann doch heute schon Samstags nichts mehr machen. Egal ob Innenstadt oder einkaufen, einfach nur abartig überfüllt. Also ist es endlich an der Zeit, dass die Geschäfte 7 Tage öffnen sollten.


    Wenn wir jetzt nur Europa vergleichen, dann fällt mir außer Schweiz und Skandinavien nichts weiter ein. Dazu verdienen die in der Regel auch ein wenig mehr als der deutsche Arbeitnehmer.

    Ist das Prinzip Faktenschaffung per Proklamation/Verallgemeinerung des eigenen Umfeldes a la Martyn/Anja?


    Von unseren Nachbarländern sind nur in PL & CZ die Lebensmittel billiger, ansonsten: +7,5% in AT & F, +10% in BEL & NL, +20% in LUX 20%, +40% in DK und +55% in CH. Der hiesige Lebensmittelhandel muss angesichts der harten Konkurrenz und der niedrigen Preise schon traditionell mit einer Umsatzrendite von 0,5 bis 2% auskommen, also 50c bis 2€ bei einem 100€-Einkauf. In England zum Beispiel sind es 5 bis 7 Prozent. Zudem stehen den Deutschen doppelt soviele größere Läden pro Einwohner zur Verfügung wie den vergleichbaren Franzosen oder Engländern.


    Und warum wohl haben in denjenigen Bundesländern mit kompletter Öffnungsfreigabe Mo-Sa die Läden trotzdem nicht nachts oder spätabends auf? Weil sie's gewagt hatten und es sich nicht gelohnt hat.

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    Original geschrieben von Spacko007
    Ich denke nicht an die armen Schweine oder denskt du auch an Taxifahrer, Polizisten, Ärzte, Zugfüher, Flughafenpersonal, Schichtleute und sonstige Wochenend und Nachtarbeiter?


    Mir geht diese Denke total auf den Sack. Überall hört man nur: Die armen Verkäufer blabla...

    Regelmäßige Sonntagsarbeit soll eben nur anfallen, wenn es unumgänglich ist. Außer bei kontinuierlich laufenden Industriebetrieben ist das eben bei den Notfalldiensten (Polizei, Feuerwehr, Krankenversorgung), in der Pflege und bei Personenbeförderern der Fall. Wenn am Sonntag eingekauft werden muss, dann muss auch am Sonntag programmiert, gebaut, geliefert, gelehrt/gelernt und verwaltet werden. Das ist alles mindestens genauso wichtig wie der Wocheneinkauf. Aber im Grunde ist die Frage schon erledigt angesichts der sehr raren Öffnungen nach 22 Uhr in den Ländern mit unbeschränkter Uhrzeit. Und für einzelne "Notfälle" gibt's ja sowieso Tankstellen, Bahnhöfe, Flughäfen, Gastronomie und Lieferdienste.

    Re: Abwarten, Tee trinken


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    Original geschrieben von leonardo2
    Mein französischer Kollege meinte, hinter Free stünde ein Unternehmer, der schon immer den Telefonmarkt in Frankreich durcheinandergewirbelt hat.
    Der hatte schon ein innovatives Netz in Frankreich betrieben, als man in Deutschland noch nicht mal wusste was Internet ist.
    Minitel oder so ähnlich hieß das.
    Später gabs dann bei uns ähnliches mit BTX oder so ähnlich hieß das.
    Jedenfalls meint er, das ist ein Fuchs, nicht totzukriegen und der weiß ganz genau was er tut.

    Da hat der Kollege entweder schamlos übertrieben oder er kennt sich selbst nur nach der Methode "Hörensagen" aus. Sind denn BTX/Minitel hier nichtmal ansatzweise bekannt? BTX (DE) und Minitel (F) waren Anfang der 80er gestartete Datendienste mit dedizierten Terminals für Text und höchstens einfachen Grafiken. Betrieben wurden sie jeweils von der staatlichen Post. Vorstellen kann man sich das als interaktive Version des Teletextes der Fernsehsender. Abgerechnet wurde mittels x Pfennig/Mark pro aufgerufener Seite oder/und pro Minute. Genutzt wurde es für Kontoführung, Ticketbuchung, Nachrichtenaustausch, Telefonbuchersatz, Kleinanzeigen und last but not least für Erotik. Auch der Chaos Computer Club wurde mit BTX groß und deckte dort einige Sicherheitslücken auf. Minitel war dabei wesentlich erfolgreicher als BTX, weil die Teminals verteilt wurden. Abgeschaltet worden ist es erst 2012, während BTX schon 2001 eingestampft wurde. Der Gründer und Inhaber von Iliad/Free hat keines irgendein innovatites Netz betrieben, sondern ist mit - zweifelsfrei zweifelhaften - Erotikangeboten auf dem Minitel reich geworden.


    BTX und Minitel wurden praktisch gleichzeitig eingeführt. Die viel durchdringendere Verbreitung in Frankreich hat dort übrigens zu einer gemächlicheren Verbreitung des Internets geführt. Auch in Deutschland gab es schon in der 80ern das Internet, aber wie wohl auch in Frankreich wurde das fast ausschließlich durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen gebildet, während selbst Computerfirmen wie Microsoft erst viel später dazustießen. Und natürlich war das nicht das Internet von heute, sondern ein textkommandogesteuertes Netz mit ftp, telnet, irc und Usenet, später gopher und dann mit NCSA Mosaic und Netscape Navigator den ersten plattformübergreifenden, grafischen und interaktiven Browsern.


    War wohl nun ein bißchen viel zum Gegenübertreten einer Legendenbildung, aber das scheint ja auch in einschlägigen Foren nicht mehr bekannt zu sein und ist vielleicht für den ein oder anderen sogar interessant.

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    Original geschrieben von schon immer hier
    Die straße ist vierspurig und stark befahren (und es wird v.a. aufwärts gerne übermäßig auf's gas getreten). Die beiden übergänge am fuß und am "gipfel" des "berges" dürften ca. 300 bis 400 m auseinander liegen. Eine querungsmöglichkeit auf halber höhe könnte durchaus wünschenswert sein. Ob auch erforderlich, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ist wohl schon garnicht erforderlich, denn eine solche Querung würde nichts Übergeordnetes der Bereiche Wohnen, Kommerz, Infrastruktur, Freizeit oder Gewerbe miteinander verbinden. Als Über- oder Unterführung wäre das schon baulich schlecht vorstellbar, denn auf der einen Seite geht's steil nach oben und auf der anderen nach unten, weshalb die Straße selbst ja auch "Giesinger Berg" heißt. Für Fußgänger gibt's auf der Anstiegsseite zwei und auf der Abhangsseite einen Serpentinenweg, teils mit Treppenstufen. Aber schon für eine ebenerdige Fußgängerampel zwischendrin gäbe es wohl keinenn genügenden Bedarf.


    https://www.tz.de/muenchen/sta…n-verhindern-8693422.html


    Als Gast in der Stadt kenne ich die Straße und Kreuzung vom Radfahren her. Die Kreuzung erscheint erstmal aufgrund der zahlreichen Fahrbahnen, ihrer Verläufe und der doppelten Einbahnstraßensituation unübersichtlich. Gefährdet muss man sich dort allerdings nicht fühlen und die Hauptverkehrsachse (Stadtzentrum-Giesing und zurück) ist für alle gut erschlossen. Wenn ich schon sehe, daß die geplante Brücke nach Süden in die abseits gelegene Bergstraße mündet, dann steht das ihrer tatsächlichen Nutzung schonmal entgegen. Wegen der Steigung dort werden Hinz und Kunz dort sowieso nicht als erstes mit dem Rad fahren und wer dort fährt, der wird auch an der Kreuzung nicht scheitern.


    Aber sollen sie die Brücke doch ruhig bauen, wenn sie das bautechnisch und ohne Schädigung der historischen Kirchenanlage hinbekommen. Da die Kirche nicht als Fledermaushaus angelegt worden ist, können sich die Fledermäuse wegen der störenden Bauarbeiten auch Ausweichquartiere suchen. Gibt ja auch genug Baumbestand dort und im Wald haben Fledermäuse ja auch keine Mauergewölbe.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Gleich 6 Pizzaautos - das muss aber dann schon ein richtig grosser Lieferdienst sein.


    In dem Fall macht natürlich eine gemischte Flotte mit reinen Elekroautos für die Kurzstreckenfahrten schon Sinn. Für Lieferungen in den Aussenbereich haben sie dann ja wahrscheinlich eh noch Verbrenner.


    Bei nur 1-2 Pizzautos ist aber so eine Flottenmischung nicht moeglich.

    Achwas, bei _einem_ Fahrzeug ist keine Flottenmischung möglich? Und bei zweien ist keine 1:1-Mischung möglich wie bei 3:3? Und Lieferdienste sind ja bekannt dafür, daß sie eine Gebiet von durchschnittlich vier Landkreisen bereisen und bei Flaute darüber hinaus auch bis in die Großstädte und Metropolen liefern.


    Sag mal - testet du steile Thesen und zusammengewürfelte Präzisionsstatisken eigentlich nur an uns oder auch anderswo oder gar auch vor Ort im Dorf?

    In meiner gebürtlichen Kleinstadt (20.000 Einw.) gibt's neuerdings auch schon Carsharing, und zwar mit 4 Stromern zu gemächlichen 5€/h (km frei!). Autovermietung gibt's auch (2 Stk.) und warum Taxifahrten in Kleinstädten weiter oder gar teurer sein sollen als in Großstädten, das ist mir noch nicht ganz restlos klar.


    Deine ge- bis erfundenen Jahreskilometer ergeben übrigens im Schnitt 23.500km (jeweils Mitte der Kilometerklassen und -/+ 50% bei den beiden offenen Intervallen). Bei einer offenkundigen Probandenzahl von mindestens um die 20 liegt ihr also im Schnitt beim Doppelten des Schnitts.


    Den Durchschnittshandwerker mit einem gängigen Ausbreitungsgebiet von drei bis vier Landkreisen und darüber hinaus würde ich gern mal sehen außerhalb der Phantasie. Gschmarri.


    Und was den Daueraufschrei im offenbar weniger gut angebundenen Zonenrandgebiet angeht:
    6/7 wohnen nicht in der Fläche und den bazillionen Dörfern unter 5.000 Einwohner und
    3/4 nicht in Dörfern und Kleinstädten unter 10.000 Einwohner.