Das war ein reiner Notbehelf, weil Treibstoff nicht mehr zur Verfügung stand.
Soweit man Holz ohne Energiezufuhr trocknen kann ("lufttrocken", entspricht 15% Wassergehalt), hat es pro Kilogramm ein Drittel des Heizwertes von Heizöl. Schlagholz und Grünschnitt hat natürlich längst nicht diesen Trocknungsgrad. Aber eigentlich kann man sich schon anhand des Lagerfeuers denken, daß die abgestrahlte Wärme keine Turbine in Bewegung setzen wird. Damit erwärmt sich die Turbine, sonst nichts.
Eine andere Methode der Abwendung dürfte sein, wenn man sich vorstellt, was auf dem eigenen Grundstück innerhalb eines Jahres an Trockenmasse (lufttrocken) an Gewicht zusammenkommt, also was die Bäume und Büsche pro Jahr zulegen. Das bewegt sich ja nicht im Bereich von Tonnen, sondern von dürfte kaum den dreistelligen Bereich erreichen. Das ergibt ein paar Lagerfeuer, aber lohnt keinesfalls die Anschaffung einer energieerzeugenden Turbine und deren Anbindung.
Nummer drei ist, daß auch Waldbesitzer sowas nicht machen, sondern das Holz verkaufen - obwohl bei denen ja eine vielfache Menge zusammenkommt. Der Verkaufswert von Holz ist höher als dessen Stromerzeugungsfähigkeit und beim Holz des eigenen Grundstücks lohnt wahrscheinlich nichtmal dessen Verkauf.
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