Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von murmelchen
    Nein. auch in Gaza Streifen will man unabhängig sein.

    Ist man doch. Man hat sich demokratisch diese Regierung gewählt, die Regierung ist niemandem verpflichtet und regiert vollkommen unabhängig vom sonstigen Lauf der Welt.


    Es zwingt Gaza ja niemand selbst Lebensmittel, Strom, Beton und Treibstoff ausgerechnet aus Israel zu beziehen. Über's Meer können sie sich zwar bislang nicht beliefern lassen, aber sie könnten sich ja zumindest von ihrem arabischen Bruder Ägypten beliefern lassen. Und von irgendeinem Export aus Gaza in Form von Kleidung, Handwerkskunst oder feinen Lebensmitteln hat man auch noch nie was gehört. Aber in den dortigen Einkaufsparadiesen sind sämtliche Luxusprodukte für die Mächtigen, Schönen und Reichen importiert verfügbar.


    Wenn's darum gehen soll, dann ist die Frage, von wem sie sich denn unabhänging machen wollen? Und wenn das geschafft sein sollte, sind sie dann unabhängig? Oder aber erst recht abhängig?

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    Original geschrieben von murmelchen
    Sein Volk? das ist "eine" Wenn da jetzt tausende stehen würden aber so?

    Wo ist denn die zumindest gefühlte Mehrheit "seines" Volkes, die für ihn und ihre eigene Republik auf die Straße gehen? Von der ach so extremen und gefährlichen, ach so faschistischen und antisemitischen und ach so russenfeindlichen und genozidalen Regierung ist da ja längst nichts mehr zu befürchten, sodaß man ja jeden Abend oder sonstwie regelmäßig sein Eintreten für die Unabhängigkeit präsentieren könnte. Aber "sein Volk" bleibt lieber drinnen.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Die Frage der Herkunft einer möglicherweise absturzursächlichen Rakete wird m.E. überbewertet.

    Ist das das, das du Pragmatismus nennst? Einerseits immer den Schutz von Zivilpersonen zur obersten Maxime erklären und vollständige der bekannten und selbstdefinierten Übel der Welt fordern, aber das Herausfinden der direkten und indirekten Verursacher eines Massenmords für sekundär erklären? Weil es schon geschehen und nicht zu ändern ist? Oder, weil nichts für euch posivites dabei herauskommen kann? Echt, Frank, ich bin froh, daß ich dich nie kennengelernt zu haben. Solche menschenverachtenden Kehrtwendungen und Volten würde wohl keine Freundschaft aushalten.

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    Es dürfte jedenfalls davon auszugehen sein, dass keine der am Ukraine-Konflikt beteiligten Parteien ein Interesse am Abschuss einer Zivilmaschine mit Hunderten von arglosen Reisenden haben kann. Ich gehe davon aus, dass diese Erkenntnis weitgehend unstreitig sein dürfte.

    Blahfaselblubberblubber. Du gehst davon aus, daß irgendetwas weitgehend unstreitig sein dürfte? Werde bloß nicht Politiker! Wohl selbst die jetzigen Politikrundenschwafler würden mit deiner kruden Mischung aus unnötiger und unakzeptabler Relativierung und menschenverachtendem Fremdopferung nicht zurechtkommen.


    Sowieso hat nie irgendjemand behauptet, daß die Separierer mit ihrer Rakete ein vollbesetztes Zivilflugzeug treffen wollten. Es geht einzig und allein darum, ob sie es waren und was ihr neues Vaterland damit zu tun hatte.

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    Wenn es sich in der Folge um einen unbeabsichtigten Abschuss gehandelt haben sollte (wofür seitens der Separatisten einiges spricht), ändert das zwar nichts an den leidvollen Auswirkungen des Unglücks, das Unglück selbst wäre dann allerdings ein (wenn auch beträchtlicher) Kollateralschaden, der in bewaffneten Konflikten nun einmal eher die Regel, als die Ausnahme darstellt.

    Ach? Ein 300er Kollateralschaden gaänzlich Unbeteleiger könnte akzeptabel sein, aber ein Teil eines 400er Schadens auf der Seite ein beständig einseitig Angreifenden und Bevölkerungsoopfernden ist gänzlich unakzeptabel und schreit nach UNO und Auflösung bestehender, jahrzehntealter, funktionierender Staaten?


    Mal ganz unter uns: Kennen deine Eltern und deine Kinder deine hier bereiteten Thesen? Oder ist überhaupt niemand in deinem persönlichen Umfeld ganz anders als du gestrickt?

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    In diesem Fall müsste man den Opfern mehr Beachtung schenken. Denn auch zivilrechtlich birgt solcher Fall wirklichen Sprengstoff. So sind Unglücke als Folge militärischer Auseinandersetzungen in aller Regel vom Versicherungsschutz ausgenommen. Selbst Lebensversicherungen, die zur Absicherung von Familien abgeschlossen wurden, sehen hier Leistungsausschlüsse vor. Das nur als ein Beispiel.

    Ich und die allermeisten anderen kennen sich damit ja überhaupt nicht aus, du als universeller Rechtsgelehrter und idealer Berater der Mächtigen und Aufstrebenden natürlich schon. Und du bist dir ja auch ganz sicher, daß vollkommene Opfer ohne auch nur den geringsten Anteil der eigenen Mitwirkung ihren Versicherungsanspruch einbüßen, weil der Verursacher ein Militär oder ein Freischärler ist. Und du bist dir ebenfalls ganz sicher, daß solche Einschränkungen nicht nur für Teilnehmer bewaffneter Konflikte gelten, sondern auch und gerade für Opfer. "Warum hat das Opfer die geografische Nähe seines Mörder/Räubers/Vergewaltigers nicht von vornherein verhindert?"

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    Anstatt sich hier zu kümmern, veranstaltet man lieber ein Gezänk um die Herkunft eines möglichen Geschosses. Aus meiner Sicht eine Frage, die allenfalls zweitrangig ist. Den Opfern helfen diesbezügliche Schuldzuweisungen - wenn überhaupt - nur mittelbar. :(

    Kein Opfer hat je etwas von einer Schuldzuweisung gehabt, ein Mordopfer hat sogar von allem Möglichen und Denkbaren sowieso überhaupt garnichts. Und plötzlich sind sich noch weiter verdichtenden Verdachtsmomente nichts anderes als "Gezänk"? Frank! Was ist bloß mit dir geschehen, daß du so werden konntest? Es gab ja keinerlei Hinweise, daß so etwas und so jemand in dir stecken könnte.

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    Edit: Ach ja ... Malaysian Air hat tatsächlich seine Flugrouten geändert und umfliegt die Ukraine. Die Ausweichroute führt Berichten zufolge nun über Syrien ... :mad:

    Zum Zeitpunkt deiner Niederschrift war diese unentbehrliche Nachricht schon 48 Stunden alt. Klar kann man auch bei aktuellsten Vorängen und Diskussionen mit dem Stand von vorgestern um sich schlagen. Und wenn einen sowieso niemand mehr ernstnimmt, dann macht sowieso alles keinen Unterschied mehr.


    Einstweilen a guads Nächtle, morgen is auch noch ein Tag!

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    Original geschrieben von Printus
    Ein Omega ist groß und hat viel Knautschzone. Trotz des vorgeschrittenen Alters dürfte man darin mindestens so sicher sitzen wie in einem Smart oder einem Dacia. Ich glaube nicht, dass man darin besser geschützt ist. Der eine ist so klein, dass da gar nicht viel Knautschzone ist, der andere eine Blechbüchse...

    Auch wenn danach jemand was vom "Schönreden irgendwelcher Crashtests" geschrieben hat gibt es ja keinen Anlass, an denen zu zweifeln. Und das eigene Sicherheitsgefühl täuscht sicherlich eher als der Crashtest, denn man als Neu- oder Jungwagenbesitzer muss man seine Großausgabe als Investion in Sicherheit und Fortschritt zumindest teilrechtfertigen. Auch aktuelle Smart erreichen kein höheres Sicherheitsniveau als der fast zwanzigjärige Omega und auch renommierte Modellreihen hatten bis kurzem oder haben immer noch kein besseres Crashverhalten. Und gerade Dacia ist leider nach wie vor breitflächig unterdurchschnittlich beim Sicherheitsaspekt.

    Auch wenn man sich mit sowas nicht auch noch herumschlagen möchte passt das ja doch ins bisherige und anhaltende Gesamtbild. Daran gedacht hatte ich sogar auch schon. Bleibt nur dahingestellt, ob man es als Glück oder Unglück bezeichnet, daß die Separierungshorde nicht gerade durch Organisation, Disziplin oder Geschick auffällt - deshalb ja wahrscheinlich auch sowohl der Abschuss, als auch die eigene Fehleinschätzung und Selbstrühmung des abgeschossenen Objekttyps - und auch vorher der öffentlichen Übernahme des konkreten und fähigen Waffentyps und nachher der raschen Verbringung des Fahrzeug samt Munitionsrest.


    Gerade heute sind ja schon wieder zwei SU-25 aus über 5000 Metern Höhe geholt worden. Aber vielleicht haben die Separierer mit ihren niedrigreichenden Schulterwaffen ja Castells nach katalanischer Art gebildet oder sind auf Müllberge oder sonstige Erhebungen geklettert. Alternativ wäre auch ein Gebrauch von Steinschleudern in Erwägung zu ziehen. Natürlich besitzen sie keinesfalls für solche Aktionen geeignete Militärfahrzeuge, habe solcherlei auch nie gehabt, haben auch nie irgendwelche Ausrüstung oder Waffen von der anderen Seite der Grenze erhalten oder es wurde auch nie über die Grenze gefeuert.


    Nun muss ich aber achtgeben, daß sich nicht ein Headhunter der ein oder anderen Art meldet...

    Entweder man interessiert sich sowieso und weiß, ob Wikipedia auf dem aktuellen Stand ist oder man recherchiert's selbst oder man akzeptiert es eben als aktuellen Stand. Seltsam, daß ausgerechnet vehement auftretende Welterklärer, Zivilistschützer und Weltverbesserer ihre eigenen Kenntnisse dauernd unter Wissensvorbehalt stellen. Kein Mut zum Irrtum?


    Israel braucht weder eine Bestandsgarantie, noch eine Duldung in irgendwelchen Grenzen. Bei Palästina könnte man ja nichtmal formell festlegen, welche Staatsform es 1967 oder zu den meisten anderen Zeitpunkten gehabt haben soll. Palästina ist das Land der Palästinenser, welche ironischerweise aber erst durch Gründung und Weiterbestand von Israel einigermaßen scharf definiert werden konnten. Die arabischen, nicht eingewanderten Bürger Israels wären ja gleichermaßen Palästinenser. Zudem erfüllt Palästina auch weitere an eine Staatlichkeit geknüpfte Bedingungen nicht und hat diese auch nie erfüllt. Und die Palästinenser selbst haben ja auch erst 1988 einen Staat ausgerufen, aber auch das in räumlicher Trennung zwischen Ausrufern und Verstaatlichten. Und 1988 von außen einen Staat in den Grenzen von 1967 auszurufen erinnert dann doch irgendwie an die hiesig Ewiggestrigen, die qua eigener Berufung ein Deutschland in den Grenzen von 1939 oder etwas später auszurufen meinen.


    Und wenn laut deiner Defintion Palästina in den Grenzen von 1967 " nahezu weltweit anerkannt" sein soll, dann gilt das für Israel ja erst recht. In Europa gilt das nur für den ehemaligen Warschauer Pakt und für Island. Und selbst die gezeigten Staaten haben nicht den Staat Palästina mit einer definierten Grenze anerkannt, sondern ausschließlich desssen Staatlichkeit, da heißt ein Staat ohne Staatsterritorium, erst recht nicht jenseits dessen, was sie faktisch kontrollieren. Ansonsten könnten all diese Staaten ja entweder nur Palästina oder aber nur Israel anerkennen, weil sie ansonsten Gebiete doppelt zuschlagen würden. Und selbstverständlich hat ein Großteil der Anerkenner der Staatlichkeit Palästinas den tatsächlich existierenden Staat Israel ebenfalls anerkannt, und zwar meist lange vorher. Ich hab eben mal nachgesehen: 111 der 134 Anerkenner haben Israel auch anerkannt, auch unser ewiges Ideal Sowjetunion sogar schon am zweiten Tag nach Gründung.


    Sicher gibt's auch blinde Anhänger der dir verhassten Seite. Aber von denen hört man nicht viel oder sie agieren geschickt genug, um nicht als solche identifiziert werden zu können. Die Propagandisten hingegen erkennt man daran, daß sie höchstens mal proforma ganz allgemeine Kritik äußern und Neutralität propagieren, in den Details aber immer gegen den einen und für den anderen ihre Argumente gestalten. Aber mach nur weiter, schließlich schärfst du damit die Meinung deiner Nichtkonsorten.

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    Original geschrieben von beesdo77
    Wird mir jetzt etwa vorgeschrieben, welche Medien ich lesen darf und welche nicht! Sollte der Artikel im DWN nicht stimmen, würde es doch reichen zu sagen, dass in diesem Artikel gelogen wird, hat aber bisher noch niemand, also ...

    Die Mühe wird sich niemand mehr machen. Auch was dort nicht falsch ist rangiert zwischen hochgradig spekulativ und nicht vollkommen ausgeschlossen. Selbst kaum mehrdeutig verstehbare Allerweltsthemen klingen nach der DWN-Bearbeitung fast wie die Apokalypse. Das ist auch der Grund, warum Dauernörgler und Systemverschlimmbesserer das gern als Zitatkanone hernehmen. So lässt sich Verschwörungsphobie durch ein auf den allerallerersten Blick "normal" aussehendes Nachrichtenportal mit einem seriöseren Anstrich versehen.


    Klar kann man Medien nach eigenem Ermessen konsumieren. Aber für die Allgemeinheit zitierfähig im Sinne von einiger Zuverlässigkeit sind einige eben nicht und für einen Großteil ihrer Beiträge gelingt das sogar nur wenigen.

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    Original geschrieben von Handyfan96
    Einfach beiden das Land "wegnehmen" und ähnlich wie Danzig früher unter Verwaltung der UN stellen.

    Diesen Gedanken wie im zwischenstehenden Beitrag weiterzuspinnen ist vergeblicher Energieverbrauch. Israel ist ja nicht erst seit vorgestern von den meisten Staaten anerkannt. Das Staatsgebiet kann einem Staat nicht entzogen werden.


    Wie schon erwähnt brauchen die autokratischen Nachbarn und Feinde Israel als völkischen Blitzableiter. Gäbe es Israel nicht mehr oder würden sie alle sich mit Israel vertragen, dann müssten sie sich einen neuen Lieblingsfeind suchen. Zweifellos würden sie einen finden, aber keinen so geografisch nahen und ideologisch entgegengesetzten.


    Dem ursprünglichen Teilungsplan hatte Israel zugestimmt. Die Vertreter der Araber wollten aber nichts anderem zustimmen als allem. Zudem dachten sie mehrfach, daß sie Israel militärisch ausradieren könnten und haben das jeweils auch versucht. Das sie dabei unterlegen sind und Gebiete eingebüßt haben kann man ja schlecht dem Angegriffenen vorwerfen. Und auch noch Herr Arafat hätte am Verhandlungstisch eine brauchbare Vereinbarung treffen können. Aber er wollte dann doch lieber sich den besten Feind weiter erhalten.