Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von Goyale
    Ich an Stelle meines Großvaters hätte mich pausenlos gekümmert, dass ich dort rauskomme.

    Auch wenn das im Nachhinein - zwei, drei Generationen später - als sinnvoll oder sogar vermeintlich nötig erscheint, so hat sich das für die beiden offensichtlich anders dargestellt. Anfangs war das vielleicht die einzig vernünftige Möglichkeit, später hatte man sich zum einen dran gewöhnt und gleichzeitig wäre ein Wechsel immer schwerer gefallen. Und das Friseurbeispiel zeigt ja auch, daß man sich eben mit der Gesellschaft und in ihren Strukturen arrangiert. Gut möglich, daß die Großeltern auch im Nachhinein zufrieden waren mit ihrem Erwerbsleben.


    Sich pausenlos um Ausbruch und Wechsel zu kümmern würde auch bedeuten, daß man sich noch mehr aufreibt, als sowieso schon. Wann soll der Bäcker das machen und wie vor allem soll er das auch noch zusätzlich leisten können? Eigentlich schilderst du selbst schon das beste Beispiel, nämlich dich selbst. Lieber sein eigener Herr sein, ohne sich einerseits aufzureiben oder andererseits abhängig zu sein von Karriereorientiertheit, Reichtumswunsch oder gar staatlicher Unterstützung. Auch wenn er als Bäcker lange und zu schwierigen Uhrzeiten gearbeitet hat - vielleicht war die Bäckerei dem Großvater ebenso die damals und für ihn bestmögliche Verwirklichung seiner Vorstellungen wie dein Betrieb heute die Verwirklichung deiner Vorstellungen ist. (-:=

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    Original geschrieben von Linea
    Seitdem es SEPA gibt, ist das mit dem Verschieben von Abbuchungen bzw. dem spontanen Einziehen von Beträgen sehr zäh geworden. Die Einzüge vom 24. sind mit Sicherheit schon unwiderruflich bei den Banken, da kann man jetzt nichts mehr dran machen, sorry. :(

    Halb so wild und auf jeden Fall danke für die Information und die Hilfsbereitschaft! Hätte ich mich ja auch schon vor ein paar Tagen drum kümmern sollen und können. (-:=

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    Original geschrieben von Linea
    Mit Sicherheit. Karte rein ins Handy, Code eingeben und gut ist.

    Zum Glück trägst du ja hier einen einprägsamen, Namen, der einem auch leicht wieder ein- und auffällt, wenn man "La Linea" schon seit Kindesbeinen kannte und natürlich liebte. (-:=


    Kannst du eigentlich wie die Hotline oder am besten besser/zuverlässiger den Rechnungsablauf beeinflussen. Ich hatte das einmal, daß meine Callnow Aufbuchung zwar am 9.d.M. (Abrechnungsschluss) erfolgt war, auf der Rechnung aber nicht erschienen war und die Hotline sagte, daß die Gutschrift wohl erst dem nachfolgenden Tag zurechnet worden war. Die Hotline bot dann an, daß die Abbuchung einmalig ausgesetzt würde und dann einen Monat später nachgeholt würde. So kam's auch, aber das Aufheben des Aussetzens war offenbar nicht automatisch möglich und die Wiedervorlage blieb wohl unberücksichtigt, sodaß Verzugsgebühren berechnet wurden und ich das telefonisch wieder geradebiegen musste.


    Puh, etwas länger geworden, tut mir leid. Jedenfalls...


    Diesen Monat konnte ich nicht mehr aufbuchen, weil eine Dienstreise unerwartet und unerwartbar tagelang andauerte. Die Callnows für die gesamte Vertragslaufzeit sind mit mal günstig erworbenen Einkaufsgutscheinen längst gesichert. Und da es um mehrere Verträge (für's Handy und für Datenkarten) geht kommt da schon einiges zusammen. Du kannst nicht zufällig die für den 24. anstehende Abbuchung einmalig aussetzen (lassen)? (-:=

    Ausnahmsweise könnte es ein Vorteil sein, daß es um Sozialpädagogie geht. <-;<


    Sozialpädagoge ist man ja eher nicht in konkurrenzintensiven, ertragsorientierten und auch hinsichtlich Klagen durchkalkulierenden, weltweiten Industrie- und Finanzbetrieben. In aller Regel ist man da ja bei freien Sozialträgern oder Behörden. Da im konkreten Fall die Behörde der ungewisse Arbeitgeber ohne Befristung und mit reizvollerem Aufgabengebiet darstellt bleibt für die abzuwägende Stelle ja eher die Rolle des freien Sozialträgers. Da kann man dann auch eher einen kurzfristigen Rücktritt von der Stellenzusage riskieren. Stellensuchende Sozialpädagogen gibt's wohl allerorten, an Kommen und Gehen sind die gewöhnt angesichts der teils prekären Beschäftigungs- und Bezahlungslage und die haben wohl besseres zu tun, als gar nicht erst faktisch angekommenen Neuankömmlingen hinterherzujagen - von der inhärenten Verständnis- und Verzeihensbereitschaft ganz abgesehen.


    Stelle 1 zusagen und auf die Entscheidung von Stelle 2 abwarten. Man darf natürlich ausnahmsweise nicht der Berufsgewohnheit verfallen, sich selbst hinter alles andere zurückzustellen und ausschließlich das Wohl der anderen (hier: Arbeitgeber 1) ins Auge zu fassen. (-;=

    Warum sollte man sich auch selbst informieren, wenn man auch andere fragen, spekulieren und gefühlige Befindlichkeiten daraus entwickeln kann? Und weitere Zeit lässt sich natürlich für viel besser für die Beitragserweiterung mittels Verbreitung eigener Dönekes und der Spekulation über die eigene Rolle im Lauf der Zeit nutzen.


    Die Frage selbst ist aber auch zu trivial und lässt sich innerhalb eines Tastenhubs klären. Die Häufigkeit von Suiziden unter Soldaten liegt unterhalb der Gesamtbevölkerung. Auch im Verhältnis zur Truppenstärke (von über 500.000 auf unter 200.000) ist sie nicht gestiegen, auch nicht angesichts der erst in den letzten 15 Jahre auf breiterer Front einsetzenden Auslandseinsätze. Klar kann man Geschichtchen bauen, indem man als Sensationsjournalist die überschaubar wenigen Suizide ins Verhältnis setzt zu den nur unwesentlich zahlreicheren Todesfälle durch Feindeinwirkung setzt. Dann kommt natürlich erwartungsgemäß die Spekulation heraus, daß die Auslandseinsätze, der Umgang miteinander und die Bundewehr als solches so schrecklich ist, daß noch mehr Soldaten sich selbst umbringen, als durch Feindeshand umkommen.


    Welch ein Glück, daß hier niemand zu Spekulation, Subversion, Sarkasmus und Suggestion neigt.

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    Original geschrieben von saintsimon
    Das sollen Franzosen gemacht haben?
    http://en.wikipedia.org/wiki/Komsomolskoye_massacre
    http://en.wikipedia.org/wiki/F…n_camp_system_in_Chechnya

    Kannst du dich denn nicht ein einziges mal gefühlig in die Befindlichkeiten des ehemals sowjetischen Zentralhauptwichtigweltmachtstaates einfühlen? Und außerdem waren auch da der Westen, die Nato und die VSA schuldschuldschuld. Und ganz außerdem wollten sich da welche verselbständigen und sowas geht ja überhaupt garnicht niemals nicht. Da muss man doch mal Verständnis haben und allen zubilligen, was irgendwelche anderen so oder so ähnlich oder ganz anders oder gar nicht gemacht habe, aber hätten machen können.

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    Original geschrieben von murmelchen
    Carglass wollte 780€ der kleine Autoglaser 220€ ohne Grünkeil hätte es beim kleinen 180€ und bei Carglass 690€ (die Werbung und die Gratis Wischer wollen bezahlt werden)

    Immerhin kann man bei Carglass in Absolutbeträgen mehr sparen, wenn man keinen Grünkeil braucht. <-;<


    Man möchte wirklich nicht wissen, welche Unsummen Carglass pro Jahr für Massenwerbung bezahlt. Zwar vermeide ich aktiv die Entgegennahme von Werbung in Funk und Fernsehen, aber deren penetrante Werbung ist selbst mir präsent. Funktionieren tut der Glastausch natürlich bei beiden Varianten gleichermaßen. Carglass wird seine Verfahren quasi idiotensicher gestalten, da die einzelnen Werkstätten ja Franchisenehmer sind und ausgewiesene Nichtexperten natürlich keinesfalls einen selbstständigen Handwerksbetrieb eröffnen, sondern eben ein Carglass-Franchise. Die Expertise hingegen ist bei den jahrzehntelang existierenden Autoglasspezialbetrieben auf jeden Fall vorhanden. Ohne je einen solchen benötigt zu haben ließ sich ein solcher auch hier auf Anhieb finden. Ohne Zwang würde ich auf keinen Fall Carglass wählen, auch wenn die Versicherung zahlt. Am Ende zahlt man ja direkt oder indirekt sowieso alles. Außerhalb der fragwürdigen Omnipräsenz des Franchisers spricht dann nicht nur der Preis für den Handwerksbetrieb.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Aber das macht dann das System kaputt, wenn sich alle die nicht krank sich, so dem System entziehen.


    Es geht ja bei der Krankenversicherung auch darum, das sich jeder, auch der der oefter krank ist, eine vernuenftige Krankenversicherung leisten kann.

    Erhebliche und teure Erkrankungen wie Krebs lassen sich ja auch in der Gruppe der Bislanggesunden wenig vermeiden. Auf andere teure Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 hat man ja durchaus Einfluß. Allein im letzten Lebensjahr wurde schon vor 10 Jahren das zehn- bis zwanzigfache im Vergleich zu den Überlebenden für "Gesundheitsausgaben" verbraucht, darum kommt man ja so oder so nicht herum und der Faktor wird wegen der zunehmenden Geräteintensivität weiter gestiegen sein.


    Und auch öfter krank zu sein und öfter krank zu sein sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe. Unvermeidbare chronische Krankheiten sind das eine. Rauchen, Saufen, Bequemlichkeit, Fressen und Verbrutzeln sind aber was anderes, von Befindlichkeiten und Langeweile ganz abgesehen. Wir haben ja nicht nur eine Krankenversicherungspflicht, sondern auch nach wie vor eine bezahlbare Möglichkeit dazu. Sich privat zu versichern kann ja sowieso nur jemand wirtschaftlich gut dastehendes. Einher damit geht dann eine Sparmöglichkeit in jungen Jahren, stark ansteigende Beiträge im Alter und eben auch die erhebliche Selbstbeteiligungs- und Selbstverantwortungsmöglichkeit. Das Vollkaskodenken ist ja schon außerhalb des eigenen Körpers so verbreitet, daß sich auch jenseits der Zutrittsschwelle nur ein relativ unbedeutender Anteil für solche Tarife entscheiden wird. Abgesehen von der sowieso zur Disposition stehenden GKV/PKV-Dualität machen die paar Hanseln kein System kaputt.