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Auch ich bin ein Putinversteher. Verstehen und Verständnis sind natürlich nicht synonym.
Als ob die vermeintlich neutralen Relativierer, Negierer, Versteher und Befindlichkeitsempfinder beim Einmarsch der Amerikaner in Land X entgegnet hätten, daß das zwar unschön, vielleicht sogar falsch sei, aber die Russen ja schließlich auch Land Y Struktur und Militär aufgedrückt hatten. Der Westen braucht keine bezahlten Leserbriefschreiber. Zum einen ist man hier ja frei für oder gegen etwas oder alles zu sein, und zwar einschließlich der Hand, aus der man frißt. Zum anderen sind Westler auch ohne speziellen Profit am System dafür. Zudem wird kaum ein Westler bestreiten, daß auch im Westen einiges faul und viel Konkretes falsch lief und läuft.
Die Abstimmung mit den Füßen bestätigt all das ja auch. Unzählige verließen den Ostblock und noch mehr hätten dies gern getan, während dünne Gegenstrom aus verirrten Einzelseelen, Straftätern oder vielleicht noch Profiteuren bestand. Selbst Bedrohung, Angriffe, Verzweiflung und Flucht vor dem pösen, pösen Faschoregime in Kiew müssen von interessierter Seite selbst inszeniert werden.
Mal sehen, ob aus den erkannten Mustern der Propagandist 1.1 und 2.0 entwickelt werden. Aber vielleicht sind die Entwickler und Einpeitscher mit der derzeitigen Version 1.0 ja auch weiterhin zufrieden, weil es ja nur um Aufmischung und quantitives Geplärre geht. (-:=
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Original geschrieben von Anja Terchova
Denke gerade fuer juengere Leute die viel unterwegs sind ist es wichtig nicht nur im Notfall sondern auch bei normalen Erkrankungen entweder gleich vor Ort zum Arzt oder Facharzt gehen zu koennen, statt jedesmal unnoetig beim Hausarzt Zeit fuer eine Ueberweisung zu verschwenden.
Und 1.500 Euro Selbstbeiteiligung find ich viel zu hoch - da muss dann in den meisten Jahren die Krankenkasse geranichts mehr zahlen.
Denke so 150-300 Euro Selbstbeiteiligung waren okay, aber auch nur wenn man dann uebers Jahr mindestens 250-500 Euro bei den Beitraegen spart.
Letzteres kann ja für den Durchschnitt garnicht funktionieren, denn das würde dann ja jeder machen angesichts von 100 bis 500 Euro Ersparnis und null Risiko.
Das mit der hohen Selbstbeteiligung ist eben sehr wohl attraktiv. Goyale ist ja nicht der einzige Mensch, der sehr selten bis fast nie Behandlungsbedarf hat. Da wünscht man sich schon, daß man nicht mit den wohl viel zahlreicheren Gewohnheitsarztgänger in einem wirtschaftlichen Topf steckt. Und selbst im Fall eines hohen Behandlungsbedarfes zahlt er mit 1650+1500 Euro immer noch sehr, sehr wenig - auch im Vergleich zur GKV. Und wenn er dann sogar noch den jährlich ersparten, halben Zehntausender nicht verpulvert, sondern für Behandlungen im Alter anspart, dann ist er absehbar und deutlich im Plus.
Um sowas habe ich mir auch schonmal Gedanken gemacht, nämlich bei der privaten Haftpflichtversicherung. Viele wollen ja unbedingt garkeine Selbstbeteiligung oder höchstens 100 oder 200 Euro. Mit denen möchte man aber eben auch nicht in einem Topf stecken, weil da ja auch die Betrüger und Gefälligkeitsschadensverursacher dabei sind. In einer Privathaftpflicht mit 500 oder 1000 Euro Selbstbeteiligung sind die aber nicht dabei. Viele können ja ohne Verrenkungen 500 oder 1000 Euro kurzfristig und schuldenlos lockermachen und eine Versicherung soll ja vernünftigerweise nur für das abgeschlossen werden, was man selbst nicht oder nicht ohne weiteres stemmen könnte. Mit teuren Komplettsorglosrundumabsicherungen sprechen die Versicherungen die weitverbreitete Vollkaskomentalität an und bauen sich selbst die Glaspaläste.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Aber nur wenn man auch gleichzeitig mindestens ein Besserverdiener oder noch mehr sein.
Also "Normalo" mit sagen wir mal 2.100€ brutto koennte man mit dem Wahltarif "Cashback" gerademal 172,20€ sparen. Und da rentiert es sich dann imho nicht wirklich.
Ja, stimmt, nur als Besserverdieni mit GKV/PKV-Wahlfreiheit kann mit Selbstbeteiligungstarifen wie Goyales die Andersartigkeit vom bedenklichen Durchschnitt wirksam manifestieren. Der genannte Wahltarif hingegen ist in der Tat eher unattraktiv. Der reflektiert nicht annähernd das, was die Kasse spart und lässt den Kunden immer mal wieder draufzahlen, wenn im Laufe eines Jahres doch nichttriviale Behandlung nötig wird. Das eine sollte man machen, wenn's zu einem passt, das andere sollte eigentlich fast jedermann unterlassen.
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Original geschrieben von murmelchen
Geanu eben das ist es was ich meine.
Du brauchtest auch ausserplanmäßig Medikamente, und jene anderen Medikamente sind zu 99% nicht verschreibungspflichtig.
Außer den verschreibungsfreien und damit von der GKV doch sowieso nicht bezahlten Hausapothekenmedikamenten braucht er ja eben in der Regel gar keine. Daß er vor zwei Jahren mal beim Arzt war und andere Medikamente brauchte war ja eben schon die erwähnenswerte Ausnahme. Wie war das nochmal mit den durchschnittlichen Arztbesuchen hierzulande? Ich glaube achtzehnmal pro Jahr, also anderthalbmal pro Monat. Es ist ja offensichtlich, daß schon der Durchschnitt viel zu häufig beim Arzt ist, eben auch wegen sozialer Interaktion, Unsicherheit oder Kinkerlitzchen ("Erkältung dauert ohne Medizin eine Woche und mit Medizin sieben Tage". Und zusätzliche Arztbesuche haben dieselbe Auswirkung auf den Verlauf. Außer, man steht darauf wegen der Schlimme des eigenen Zustandes auf Antibiotikabehandlung zu bestehen und sich zu freuen, daß es damit nach dem Viertel eines Monats schon vorbei ist.). Als vernunftorientierter, selbstverantwortlicher und nicht gerade explizit ungesund lebender Mensch ist man in solchen Tarifen mit hoher Selbstbeteiligung sehr gut aufgehoben. "Komplett sorglos" ist eher das, wonach der Durchschnitt lebt - ungesund leben, sich möglichst wenig aus eigener Kraft fortbewegen, wegen Schnupfen oder Kopfweh zum Arzt gehen und das Vollstopfen mit Medikamenten für unvermeidbar und vor allem als einzige Möglichkeit zur Besserung sehen. Bestimmt kennt jeder auch selbst solche "Fälle".
Und selbst wenn: Bei 1500€ PKV/PV-Beitrag und 1650€ kommt man auf 3150€. Dasselbe würde man allein für die GKV schon bei einem Jahresbrutto von 20.000€ bezahlen. Die Wahlmöglichkeit GKV/PKV besteht aber erst ab 50.000€ und bis dahin bezahlt man für die GKV nochmal 2250€ zusätzlich, also 4400€, PV noch zusätzlich. Auch bei mit dem Alter steigenden PKV-Beiträgen ist das ein Abrutschen ins Minus kaum vorstellbar, zumal die anderen in der Selbstbeteiligungsgruppe ja auch eher selbstverantwortlich und vernünftig sein dürften. Auch später und bei eventueller Einsamkeit würde die lieber etwas Geld in kaufbare Aufmerksamkeit von Nichtakademikern stecken, als teuer ausgebildete, hochbezahlte und mit Zusatzpersonal ausgestattete Mediziner und Doktoren mit sozialer Interaktion zu beschäftigen.
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Eine Stunde später
Nun - eine Stunde später - kam dann auch noch "Sponsored Surf: Deine Gratis Handy-Internet-Flat wurde bis 05.07.2014 verlängert". Wenn sie das noch enger aneinander bekommen, dann können sie erst für den alten Vertragsmonat bedanken und direkt danach den Beginn eines neuen mitteilen. Vielleicht war die Dankesnachricht ja auch als Symphatieerzeuger in Eigenarbeit gedacht, auch wenn man die Netzclubkunden natürlich generell Netzclub symphatisch gegenüberstehen. (-:=
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Statt Verlängeruns-SMS
Für den 200MB Alttarif kam die Verlängerungs-SMS immer mitten in der Nacht. Aber nun kam direkt nach Mitternacht "Lieber Kunde, vielen Dank für die Nutzung von Gratis-Flat 200MB der am 05.06.2014 endet.". Könnte natürlich auch Praktikantenwerk sein, zumal auch für Netzclub "Flat" bislang sprachlich feminin benutzte. Das klingt ja nun ganz und gar nicht wie eine Verlängerung. Zumindest in diesem Monat wird für Internetnutzung aber auch kein Guthaben verbraucht.
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Klar ist der Fehler durch den sprachlichen Unterscheid zwischen Billion und billion entstanden und ich denke auch nicht, daß die Vertausendfachung zwecks Manipulation geschah. Es zeigt aber doch, welche Größenordnungen man seinen Helden zutraut und der Mitstolz auf dieses augenscheinlich formidable Geschäft schwingt auch mit.
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Original geschrieben von CK-187
Also ich erkenne einen Deutschen an seinen Klamotten.
Soll nicht heißen das alle schlecht angezogen sind, aber wenn es mal einer ist dann ist das auch zu 99% ein Deutscher :p
Angesichts von unter 1% Touristen und Geschäftsreisenden aus dem Ausland lässt das ja den Rückschluss zu, daß die Einheimischen immer noch besser angezogen sind als die Gäste. <-;<
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Original geschrieben von Vodafoenie
Von weniger Rabatten kann ich auch nichts sehen, im Gegenteil. der Friends-/Familiy-Rabatt für Mitarbeiter wurde sogar gerade von 33 auf 50% erhöht - ich habe so den Eindruck um mit aller Gewalt Neuverträge abzuschliessen, weil wirklich viel verdiesen wird man damit nicht mehr.
Der Familienrabatt war zumindest vor ein paar Wochen so voluminös geworden, daß man als VF-DSL-Kunde ja über manche Händler einen Red XS effektiv kostenfrei erhalten konnte, solange beide Verträge parallel weiterlaufen. Weniger Rabatte ist meines Wissens auch nicht zahlenmässig gemeint, denn alle bekannten Rabatte (Online, Ausbildung, Behinderung, Gewerbe, Familie,...) existieren weiterhin. Nur der Kombinationsvorteil ist nicht mehr der alte. Aber was sich doch verändert haben muss, daß ist die Kombinierbarkeit von Rabatten. Bislang addierte sich zum hier sowieso standardmäßigen Online-Rabatt je nach Person oft noch ein Rabatt aus Ausbildung, Behinderung oder Gewerbe. Aber nun soll bei Neuverträgen ja der Online-Rabatt wegfallen, sobald der Kunde einen der anderen einrichten lassen möchte. Und da wird die Sache dann entweder witzlos oder eine Aufrechnung von Centbeträgen.