Beiträge von drueckerdruecker

    Diese Behauptung entnehmen sie ihrer Selbstdefinition: Beschuldige andere dessen, was du selber bist, bevor andere dich beschuldigen können. Schon Herr Schicklgruber hätte sagen müssen: Bekämpft den polnischen Faschismus!


    P.S.: Beim Lesen des Artikels dachte ich, daß es sich bei internetz-zeitung.de um ein Satireorgan handeln würde. Aber mit allen den realen Schnipseln über und von Die Linke unten drunter schwand der Unterhaltungsfaktor. Naja, vielleicht haben wir dann bald den ein oder anderen Diskutanten hier weniger.


    P.P.S.: Wie süß, noch nach der Wiedervereinigung die DDR kennengelernt zu haben. Da kann man sich ja auch jetzt weiterhin aufmachen, um die Sowjetunion kennenzulernen. Und welch Wunder, daß man in jedem Land der Welt im wesentlichen ziemlich bodenständige und realistische Menschen kennenlernt. Das ist nun wirklich einer Erwähnung wert, wie auch alle anderen Dönekes, Randbemerkungen und die Erkenntnisse aus der übersichtlichen Gemengelage. You already made my day, dankesehr! (-:=

    Re: Vodafone: Weniger Rabatte / Kulanz / Kundenrückgewinnungsangebote?


    Bin kein Eingeweihter, aber die Auwahl deiner Fragen zeigt ja schon, daß du selbst einiges mitbekommen hast. Meine unverbindliche Antwort auf alle vier Fragen wäre jeweils "Ja". "Weniger entgekommend" könnte man wohl nicht verneinen, aber schon bei "zum Schlechteren gewandelt" müsste man entgegnen, daß es ja nicht im Interesse der Firma sein kann, wenn die Kombinations- und Additionsmöglichkeit von allerlei Rabatten auf effektiv fast Null, Null oder eine kleine Einkommensquelle hinausläuft. Sicher, man nimmt als Kunde mit, was man kann und verdenken kann einem das auch niemand. Aber es ist doch schlicht und einfach vernünftig, wenn man als Firma Wert auf nicht permanent zuschussppflichtige Kundenbeziehungen wertlegt. (-;=

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das hatte ich im Falle des Bürgerkriegs im Osten auch gehofft, den wollen auch beide Parteien nicht. Und dennoch stellt sich die westukrainische Seite stur im Wissen, dass der Konflikt so kaum angemessen zu beenden sein dürfte. Zwischenzeitlich setzen in der Ost-Ukraine schon (wenn auch kleinere) Flüchtlingsströme ein von Familien, die Angst um ihre Kinder haben. :(

    Flüchtlingsströme? Du verfügst offenbar über Exklusivinformation, bitte lass uns daran teilhaben und zeig uns, wo wir das selber nachlesen können. Nicht uninteressant wäre auch, wer aus welchem Grund wohin flieht - nicht, daß wir versehentlich eine Familie oder einen Umzug als Flüchtlingsstrom bezeichnen. Besonders das wohin wäre interessant. In die separierten Städte der Ostukraine, weil ja die Russischstämmigen und die Prorussen in der Restukraine so barbarisch verfolgt werden? Oder aus der Ostukraine nach Rußland, weil es viel schlimmer als in den separierten Städten dort auch nicht sein kann? Bitte kläre uns auf. Du kennst ja sogar das konkrete Motiv des Flüchtlingsstroms, nämlich "Angst um ihre Kinder". Oder flieht da vielleicht jemand raus aus den separierten Städten mit ihren privaten Gewaltregimes? Wir werden geduldig warten.

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    Original geschrieben von pithein
    Wenn man nicht so "niveauvolle" Printmedien betrachtet, ist mir aufgefallen, dass die Anzahl der Frauenzeitschriften seit meiner Jugendzeit enorm angestiegen ist. [...] Manchmal lese ich dann für mich interessante Artikel, "Niveau" spielt keine Rolle.

    Wenn man sich von den von vornherein wenig niveauvollen Zeitschriften fernhält, dann ist für ein gewisses Mindestniveau ja schon gesorgt. (-:=


    Daß die Zahl der Zeitschriften zurückgeht oder diese gar in absehbarer Zeit verschwinden, das sieht am Zeitschriftenstand schnell anders herum aus. Die Anzahl derjenigen Zeitschriften, die wohl eher geguckt/geglotzt als gelesen werden ist ja stark gestiegen. Egal, ob's um Frauentitel geht oder Promis/Adel oder an Kinder gerichtete Vermarktung oder ähnliches geht. Von Modethemen wie Landleben oder Kochen ganz zu schweigen, von Spezialtiteln zu allen möglichen Mobilen, Musik, Bildschirmzockerei, Rechnerkram, Umwelt, Sport und anderem garnichterst zu reden. Da gab's "früher" in jeder Gattung vielleicht 'ne Handvoll. Selbst Fernsehzeitschriften scheinen immer noch zahlreicher zu werden. Nur die Auswahl der politisch-gesellschaftlichen Zeitschriften ändert sich wenig, leidet aber gleichzeitg wegen ihrer hohen Fixkosten unter der rückläufigen Auflage.

    Wie man sich verhält, so ist man auch, ob man das vorher oder überhaupt explizit benannt und definiert hat oder, ob man nichts propagiert hat. Genausowenig kann man sich durch die Selbsternennung zum Antifaschisten dazu aufschwingen, andere als Faschisten einzuordnen. Man ist, wie man sich verhält und er wäre nicht der erste erklärte Antifaschist, der selbst einer ist.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Weil ich mich gerade nicht in festen Bahnen bewege, kann eine Änderung der Faktenlage oder auch nur die eine oder andere neu hinzugewonnene Erkenntnis tatsächlich dazu führen, dass ich meine Position überdenke. Das kann in der Folge auch nach sich ziehen, dass ich an einer Ansicht nicht länger festhalte ... ist das ein Nachteil?

    Ein hehres Ansinnen, wenngleich zumindest beim Thema Ukraine trotz zumindest von den russischen und prorussischen - mit dieser Formulierung sollen wollen alle Nichtsymphatisanten medien-, eigen- und fremdwirksam als antirussisch hingestellt werden - Akteuren im nachhinein oder breite Unterstützung aktiv vermissend veröffentlichte Eingeständnisse weder zu einer Korrektur von Behauptungen, noch zu Umschwung oder Milderung des fortwährenden Putinverstehens geführt hat.


    Und, ja, auch in anderen, weniger publikumswirksamen Rahmen setze ich mich zwar einerseits deutlich ein, wechsle aber bei Erkenntnis eigenen Irrtums sofort und ohne Rückzugsgeplänkel die Seiten. Sowas zu behaupten, ohne aber jemals danach zu handeln ist nur eine Fortsetzung der Agitation.

    Dann sagt er einfach: Vertragsfreiheit, selber schuld.


    Fragt explizit, wartet die Antwort ab und sagt dann "Ätschibätsch, war rhetorisch gemeint."


    Akzeptiert 1.) fremde Truppen auf der Krim, 2.) Gewaltregime durch selbsternannte Widerständler - gegen was oder wen? hat sie ja niemand angegriffen, enteignet, beschimpft oder sonstwas - in der Ostukraine, 3.) fragwürdige, unbeobachtbare Scheinreferenden dort und dort. Ignoriert 1.) im Gegensatz zur Ostukraine überquellende Volksmassen auf dem Maidan, 2.) Gewaltauslösung durch Janukowitschtruppen, 3.) selbst in der Ostukraine eindeutig ausgefallene Wahlen. Er behauptet zwar, daß nicht erfolgender Widerspruch keineswegs Zustimmung bedeutet, agiert aber selbst nach genau diesem Prinzip. Und genau deshalb erfolgt auch nach wie vor Widerspruch, denn sonst wähnt er sich noch wirklich als Teil einer Wunschmehrheit.


    Aber man kann hier ja gegen alles sein, noch dazu für einen selbst vollkommen folgenlos, ist ja ein freies, westliches, demokratisches, wohlhabendes, sicheres, bequemes und rechtsstaatliches Land. Gönnerhaft Imperalismus zuzugestehen den selbsterklärten Westfeinden, die aber inzwischen nichtmal mehr irgendwie links sind, sondern nur noch autokratisch, korrupt und nationalistisch, nur um die Antiposition gegen den garnichtmal so unlinken Führer des Westens zu untermauern und dabei ein drittes Land dem hungristen Tiger zum Fraß vorzuwerfen, das kann man nur von hier aus ohne eigene Konsequenzen vom Lehnsessel aus unterstützen.


    Behauptet Unerträglichkeit, behauptet aber im nächsten Satz sich nicht zu ärgern, obwohl er ja Entstellungen seiner Positionen weder verhindern, noch beeinflussen oder bestrafen kann. Frank erklärt die Welt, Teil 18. Leider oder zum Glück existiert nur eine Realität, nicht etwa meine, deine und seine.

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    Original geschrieben von bernbayer
    Das sehe ich etwas anders. Klar der Focus hatte ein mehr konservative Grundausrichtung, der Spiegel einer ehe linke Grundposition. Darum geht es jetzt garnicht, sondern um das Abrutschen des Niveau

    Um die grundsätzliche, politisch-gesellschaftliche Ausrichtung geht's mir garnicht. Meine Hauptlektüre ist die ebenfalls konservativ daherkommende FAZ. Ich meinte durchaus das beim Focus von Anfang an überhaupt nicht vergleichbare Niveau. Die Themenauswahl war immer populistisch bis anbiedernd, die Recherchetiefe arg begrenzt, die Aufmachung großsprecherisch, die Gestaltung mit vielen Bildchen und einer Flut von platzeinnehmenden Info(chen)-Kästlein nahe dem Blättlein aus dem Springerverlag. Focus war nie wesentlich informativer als es Pro7 oder RTL2 auf dem Gebiet der Fernsehsender sind und waren.


    Das Niveau sinkt weiter? Wenig überraschend, woher sollte denn auch nur der Wille zum Gegenteil kommen? Die Zeitschrift war ja ausschließlich als politisches Gegenteil der damals etablierten Politmagazine geplant worden. Das hat der Focus mangels konservativer Alternativen vom Stand weg erreicht, sodaß der Anspruch bezüglich der inhaltlichen Qualitäten sich nichtmal entwickeln musste. Markwort war durch die Gründung des Focus und die unverzügliche Etablierung über Nacht ein national bekannter Star und so musste er die Zeitschrift nicht so weiterentwickeln, wie es möglich und im Nachhinein auch nötig gewesen wäre.

    Ja, genau, Übertragungsstandards unterhalb von Edge würde ich nur in den abgelegendsten Einsiedeleien, auf entfernten Expeditionen oder in der Gegend der Rückseite des Mondes ohne weiteres akzeptieren. Edge selbst habe ich im Alltag nicht ausprobieren müssen, halte es aber auch für nicht dauerhaft brauchbar. Ab stabilem UMTS ginge es los, auch wegen des besseren Antwortverhaltens auf der "Leitung".

    Wäre etwas unertäglich, dann würdest man es ja nicht ertragen, sondern je nach Vermögen inhaltlich oder formal reagieren. Zu vermelden, daß etwas unerträglich sei oder sich empört zu empören sind jedenfalls untrügliche Merkmale übelstes Politik(er)geseiers, das jenseits dieser ach so starken Reaktion folgenlos zu bleiben gedenkt.


    Meine Meinungen zu den Sachen sind zwar nicht so standfest wie deine, aber mehrfach kundgetan. Inhaltlich gibt's mit dir nichts zu diskutieren. Du forderst andauernd Beweise, ohne selbst jemals gleichermaßen hieb- und stichfeste zu liefern. Es wäre natürlich auch schwierig Beweise für das Gegenteil von Realität oder offenkundiger Realität zu liefern. Stattdessen behauptest du einfach permanent Einflußnahme, Bosheit, Kampfpersonalverlagerung und Gewalt auf der Gegenseite der tatsächlich so Handelnden.


    Garnicht auszuschließen, daß die überwiegende Mehrheit in diesem oder jenem Land oder Einflußgebiet von vorn bis hinten getäuscht wird und in Jahren oder Jahrzehnten sich herausstellt, daß es genau so ist, abgelaufen ist und ablaufen wird, wie du behauptest. Gleichwohl wohl wir dies für denkbar unwahrscheinlich halten werden wir dir Ehre erweisen und um Verzeihung für die ruppige Gangart bitten. Zum Glück für uns ist Rußland der Ukraine gegenüber ja mehrfach überlegen, sodaß sich der russische Schaden in Grenzen halten sollte. Solltest du dich aber irren, dann wäre deine Propaganda gegenüber der sowieso schwächeren und leicht zu schädigenden Ukraine und den Ukrainern schwer verzeihbar und gutzumachen schonmal garnicht. Selbst, wenn ich gespalten wäre aufgrund von fremder Täuschung, eigenen Irrtum oder unzureichender Informationslage, so würde ich Symphathie oder Engagement prinzipiell eher der schwächeren Seite widmen. So schlecht aber scheint die Informationslage garnicht und selbst die öffentlichen Auftritte und Pressemitteilungen der vermeintlichen Führung der vermeintlichen Separierungsmehrheit sprechen gegen deine Thesen.


    Aber mach ruhig weiter. Daß du dafür bezahlt wirst halte ich in unserem Kontext für extrem unwahrscheinlich. Daß du davon überzeugt bist kann ich zwar nicht ausschließen, aber für ähnlich möglich halte ich sogar, daß du als Agent Provocateur als vermeintlicher Putinversteher auftrittst, um Widerspruch zu erzeugen mit dem Ziel, das Interesse wachzuhalten und die Meinungsbildung zu intensivieren. (-:=