Re: Re: Wie Quecksilber bei NICHT defekten Lampe an Raumluft ?
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Original geschrieben von bernbayer
Deine Zahlen halte ich für übertrieben hoch, das würde ja bedeuten das fast 90 Prozent was in der Restmülltonne landet dort nicht hineingehört. Das sich da nicht alle vorbildlich verhalten, dies ist sicher zutreffend, nur das Ausmaß der nicht sachgerechten Mülltrennung dürfte viel niedriger sein.
Auch ohne es berechnet zu haben dürften 90 Prozent leicht und locker hinkommen. Hier in der Wohnung gibt's dafür nur noch zwei Treteimer in Kosmetikeimergröße, deren Entleerungsfrequenz fast außerhalb der bewussten Wahrnehmung liegt. Dergleiche Eimer für Biomüll in der Küche wird ungleich öfter voll. Gelber Sack in der Küche, Klappkiste für Altpapier im Wandschrank und dort auch ein Beutel für Glas erledigen den Rest. Die zwei Tausendlitercontainer (für ungefähr 20 Wohnungen) werden aber fast randvoll, während die einzige, viel kleinere Biotonne im gleichen Leerungsrhytmus nichtmal halbvoll wird. Und beim Abfuhrtermin der gelben Säcke kann man sich auf nachbarliche Säcke nichtmal verlassen. Bei den beiden Papiertonnen lässt es sich nicht beurteilen, weil offenbar das Zusammenlegen größerer Kartons offenbar schon zuviel verlangt wäre. Insofern erscheinen 90% als eher niedrige Schätzung und es handelt sich auch keineswegs um einen sozialen Brennpunkt oder benachteiligte Nachbarn.
Auch wenn ich sehe, daß selbst gute Freunde mit Biolebensmitteln, Öko-Touch und tausend Pflanzen in der Wohnung nach wie vor einen einzigen Riesenblechmülleimer unter der Spüle für alternativlos halten, dann ist klar, daß da immer noch allzuviel offen ist. Bei anderen Freunden hat zu zumindest einer teilweisen Trennung (Verpackungen, Papier) geführt, daß sie in der neuen Wohnung den Restmüllcontainer durch eine persönliche Benutzerkarte freigeben müssen. Zum Glück waren sie anfangs fälschlicherweise der Meinung, daß auch pro Einwurf abgerechnet würde, während tatsächlich "nur" die Gesamtkosten auf alle Mieter umgelegt werden.
Das Abtrennungspotential könnte wohl allemal auf's Vielfache wachsen.
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Original geschrieben von Martin Reicher
Würde das Hg während des Betriebes austreten, würde die Lampe ja nicht mehr funktionieren, das das Hg zum Betrieb notwendig ist. [...]
Darauf könnte der Esoterikermund ja erwidern, daß das endgültige Erlöschen der Lampe ja darauf zurückzuführen ist, daß das betriebsnotwendige Quecksilber dann verbraucht/ausgetreten ist und sich im Esoterikerhirn ansammelt. An dieser Stelle manifestiert sich gleichzeitig ein Henne-Ei Problem zwischen Esoterikermund und Esoterikerhirn.
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Original geschrieben von Superlug
Die Frage, die ich mir noch stelle ist, wie "angenehm" das Licht am esstisch bzw beim Zeitungslesen am selbigen sein wird. Ich kenne mich da nicht aus, aber ich glaube das hängt mit dem Lichtspektrum zusammen, oder?
Als einzig objektive Listquelle kommt für uns Erdlinge ja eigentlich nur das Sonnenlicht infrage. Daß Glühlampenlicht nach wie vor als angenehmer empfunden wird ist meines Erachtens ausschließlich eine Frage der Gewöhnung. Persönlich benutze ich seit mindestens 15 Jahren keine Glühlampen mehr, anfangs zur Energieeinsparung, inzwischen wohl auch aus umgedrehter Gewöhnung. Mit natürlichem Licht vergleichbar wären ja nur die sogenannten Tageslichtlampen mit Farbtemperaturen oberhalb von 5000 Kelvin, wie sie an farbechten Arbeitsplätzen (Druckerei,...) oder zu medizinischen Zwecken (Lichttherapie zur Depressionsbekämpfung) eingesetzt werden. Erst mit 200 Watt erreichen Glühlampen 3000 Kelvin, während die 4000 Kelvin von Leuchtstofflampen näher ans Tageslicht heranreichen. Wäre schon immer künstliche Beleuchtung in Tageslichtfarbtemperatur möglich gewesen, dann würden wir sicher alles andere als ungewohnt bis unangenehm empfinden.