Beiträge von drueckerdruecker

    Re: Ist O2 FREE für mich verfügbar ?


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    Original geschrieben von xy909
    ich habe einen O2 Vertrag, damals online abgeschlossen über einen Online Shop (mit Iphone 6) und wollte nun fragen, ob und wie das O2 FREE für mich verfügbar wäre ?
    Der Vertrag wurde nicht direkt O2 gemacht... aber die O2 App etc. kann ich ganz normal benutzen..


    Wo kann ich mich schlau machen bzw. kann mir Jemand sagen, ob das für mich verfügbar wäre und welche Voraussetzungen man mitbringen muss? Wäre sehr dringend und wichtig.

    Für jedermann verfügbar ist Free ja sowieso, aber vielleicht ist ja die Verlängerung unter Beibehaltung der Rufnummer gemeint. Der alte Vertrag ist ja hoffentlich zum Ablauf der Mindestlaufzeit gekündigt, denn ansonsten sind die Verlängerungsbedingungen schlechter und teurer. Der Wechsel in einen Free-Tarif - infrage kommen je nach Schwerpunkt meist Free S und derzeit Free 15 - sollte dann immer möglich sein. Falls es sich beim Alttarif um einen Blue All-In handelt, könnte man den auf Wunsch auch beibehalten, denn dort ist regelmäßig Free als laufzeitbegleitende Option zu 5€/Monat zubuchbar. Steht in App oder Online, bei "Tarif & Optionen" oder bei "Persönliche Angebote". Solange die Rechnung von O2 selbst kommt, spielt es für all das keine Rolle, ob man das damals bei O2.de, in O2-Franchisebude in der Fußgängerzone oder bei einem Online-Händler abgeschlossen hat.

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    Original geschrieben von Bandit137
    Wenn man aber annimmt, dass die Manager nicht komplett dämlich sind, dann wurde über die 64 kbit immer noch einiges gesaugt.


    128 kbit + X wäre doch ein gutes Verkaufsargument.
    Also muss man annehmen, dass häufig kein Datenvolumen nachgebucht wurde und aus 64 kbit rausgeholt wurde, was ging.


    Wenn die 64 kbit jedoch nicht übermäßig genutzt wurden, dann ist eine weitere Drosselung in der Tat dämlich. Schließlich lässt sich schon mit 64 kbit nur wenig anfangen.

    Halt ich für ausgeschlossen, daß die mit 64kbit/s verbrauchte Datenmenge die Ursache für die Verschlechterung war. Das würde man ja allerhöchstens dann machen, wenn man außer diesen 64kbit/s überhaupt keine Verbindung hat, also tage- und wochenlang kein DSL, WLAN oder ähnliches. Die dabei möglichen 500MB pro 24h sind schon sehr hart erkämpft.


    Davon ab würden die Halbierung auf 32kbit/s die mögliche Monatsnutzung ja auch lediglich von 15 auf 7,5 Gigabyte reduzieren. Wenn bei diesen Langsamkeiten eine Weiternutzung den Anbieter stören würde, dann bliebe nur noch eine tatsächliche oder faktische Abschaltung (2kbit/s oder so).


    Vermutlich dürfte eher die Erkenntnis dahinterstecken, daß datensparsame, aber weit verbreitete und inzwischen als essentiell erachtete Dienste wie Whatsapp mit 64kbit/s noch gut nutzbar sind und die Kunden nicht unbedingt Datennachbuchungen oder großvolumigere Verlängerungen zeitnah vornehmen. Das Gewinnstreben der Anbieter steht der Annahme mancher nach bald günstigen Tarifen mit Unlimited Data natürlich diametral gegenüber.

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    Original geschrieben von o2free
    Bei mir ist das umts nicht überlastet! Performance ist sogar besser als LTE...

    Hier ebenso, sogar um ein Vielfaches. Ich wüsste nicht, warum sie bei Free generell 4G freigeben sollten, denn das würde ihr schwaches 4G-Netz nur unnötig belasten und ihre freien 3G-Kapazitäten ungenutzt lassen. Ideal für Konzepte wie Free wäre, wenn entweder das 4G-Volumen wahlfrei genutzt werden könnte, also nicht zwangsläufig am Monatsbeginn abgezogen würde, sondern nur dann, wenn das Endgerät auch auf 4G-Empfang steht. Das Volumen könnte man dann gezielt in Gegenden/Zeiten schlechten 3G-Empfangs einsetzen. Oder - wenn man das netz- und programmiertechnisch hinbekommt - daß man LTE nutzen kann, falls dort freie Kapazitäten vorhanden sind.


    Eine generelle LTE-Freigabe stünde der offensichtlichen Grundkonzeption des Tarifes gegenüber. Warum sollten sie sich das antun, solange 3G nicht abgeschaltet wird oder 5G nicht in Betrieb und verbreitet ist?

    Warum sie's machen, weiß ich nicht. Aber vielleicht haben sie ja tatsächlich was programmiert, das ihr schwächliches LTE-Netz nicht belastet, also die Free-Kunden bedarfsweise da raus kickt. Für einen Fehler ist es zu standhaft und das Phänomen breitet sich ja auch aus.

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    Original geschrieben von Plantek
    Winsim hat seine Kunden per SMS und parallel per E-Mail frühzeitig über die Erhöhung und Widerspruchsmöglichkeit informiert. Chancen hast du vermutlich nur dann, wenn du nachweisen (oder zumindest irgendwie glaubhaft darstellen) kannst, dass du keine solche Nachricht von Winsim bekommen hast.

    Vertrag ist Vertrag und Schweigen ist kein Einverständnis. Ein gemeinsam geschlossener Vertrag kann nur von beiden gemeinsam und unvernehmlich geändert werden. Abgesehen davon, daß niemand irgendwelche SMS und Email lesen muss, würde auch ein Einschreiben daran nichts ändern. Wenn sich staatliche Abgaben erhöhen wie die Mehrwertsteuer, dann wäre das unabwendbar, aber alles andere? Da könnte man sich als Kunde ja einen Spaß daraus machen, daß man die Vertragspartner seiner Mobilfunkverträge regelmäßig in Kenntnis setzt, daß aus diesem oder jenem Grund ab dann und dann nur noch Betrag X gelten werde. Das schickt man dann an die regelmäßig von den Vertragspartnern genutzten donotreply-Emailadressen und wartet ab, ob die sich rechtzeitig vor der Umstellung widersprechend melden.


    Oder worauf könnte sich Winsim stützen, daß sie mit einer Änderung während der Vertragslaufzeit durchkommen könnten?

    Otto Normalnutzer hat doch nicht den blassesten Schimmer, wieviel Durchsatz die verschiedenen Streamingvarianten in Anspruch nehmen - nichtmal die Größenordnung und in aller Regel noch nichtmal den Begriff "Durchsatz" selbst. Daheim hat ja praktisch jeder einen festnetzbasierten Anschluss, bei dem das alles keine Rolle spielt.


    Generell würde ich aber für sowas eher die erwähnte, mögliche 2000er DSL-Leitung nutzen. Die liefert pro Stunde 900MB, während 5 Stunden (1 Tag) 4,5GB und an 30 oder 22 Tagen (1 Monat) eben 135 oder 99GB. Und wenn sich jemand nachts oder tagsüber was Größeres laden möchte, dann soll er das eben machen. Wenn alle 5 gleichzeitig videostreamen wollten, dann müssten sie sich eben entweder mit Ruckeln oder niedriger Auflösung zufriedengeben.


    Auf Mobilfunkbasis würde ich statt einer Volumenlösung (GigaCube) bei außerfamiliärer Nutzung eher noch die 1000er Bandbreite des O2 Free S einspeisen. Weder würde ich die Details jedem erklären wollen, noch ist das für alle nachvollziehbar und Vorschriften will man generell eher vermeiden, also weder erteilen, noch erleiden.

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    Original geschrieben von mario.meininger
    Der nächste o2-Troll drueckerdruecker ist bereits hier unterwegs und verteidigt verhemmend sein Lieblingsprovider TEF, obwohl er weiß dass er auf dem Holzweg ist. Denn die EU-Verordnung reguliert sehr wohl die Geschwindigkeit des Internetzugangs, dort ist die Rede von "bestimmten Datenvolumen und bestimmten Geschwindigkeiten". Eine Drosselung auf 2 kbit/s wird o2 teuer bezahlen müssen, ich hoffe auf saftige Strafen in Millionenhöhe damit die Verantwortlichen in diesem Verein endlich lernen geltendes Recht zu befolgen.

    Lies nochmal und erfahre, daß ich das nicht postuliert, sondern erfragt habe. Also gut, steht das so, wie du das als Zitat gekennzeichnet hast? Welche "bestimmten Geschwindigkeiten" sind da gemeint? Dieselbe Maximalgeschwindigkeit wie im Inland? Wertlos, denn auch ein Bruchteil davon entspricht dem und schon im Inland ist keine Durchschnitts- oder Mindestgeschwindigkeit einforderbar. Gut möglich, daß sie mit 2kbit/s nicht durchkommen, weil das praktisch nur die Vortäuschung einer Datenverbindung darstellt. Bei 200/300 sieht das anders aus. Aber ich bin gespannt, wo du die Grenze zwischen erlaubt und geduldet verortest.


    Du kannst mich nennen, wie du willst, ohne daß ich in gleicher Währung zurückzahle. Es fällt einfach auf dich selbst zurück, wie auch andere Anmaßungen ausschliesslich auf die dann Gegangengewordenen zurückgefallen ist. Ich habe keinen Lieblingsprovider. Ich nehme, was mir gefällt und wechsle vollkommen gefühllos, wenn es mir nicht mehr gefällt oder sich etwas Besseres ergibt. Derzeit ist's eben hauptsächlich O2, vorher war's Vodafone und das jeweils nicht Hauptsächliche ist als Prepaid auch immer wieder vertreten.


    Interessiert mich nicht die Bohne, ob irgendein Betreiber zu irgendeiner Geldbuße verurteilt wird, also kümmere dich bitte darum. Vielleicht kannst du ja FrankyXY als Hintergrundhelfer gewinnen. Und macht aus den Millionen doch gleich sowas wie 'ne Milliarde, denn ein paar Millionen nähmen die ja einfach aus der allgemeinen Rücklage.