Beiträge von drueckerdruecker

    Das war wohl jemand mit dem falschen Bein aufgestanden und meine seinen persönlichen Händlerfrust mit allgemeiner Kundenbeschimpfung kompensieren zu müssen. Was soll's? Dinge ändern sich, das ist der Lauf der Welt, die Kundschaft legt immer weniger Wert legt auf "Beratung" im Handyladen und wurde da viel zu oft sowieso nur übervorteilt.


    Und Schlösser auf Wunsch gibt's nach wie vor nur für Sonnenkönige wie Ludwig II. von Bayern. (-:=

    Eigentlich wäre das doch eine sehr gute Masche für abzocklatente Laufzeitvertragsanbieter jedweder Art, ob Mobilfunk, Versicherung, Internet, Energie, Buchclub, Wartung und sonstiges. Man verstecke irgendwo in Vertragsbedingungen oder Preisliste einen Passus, daß man mit dem einen Vertragsformular nebenbei eine Vielzahl voneinander unabhängige Verträge über diese und jene Zusatzdienstleistungen abschließt. Die werden dann bei Kündigung des eigentlich beabsichtigten Vertrages laut irgendeiner nicht offensichtlichen Preisliste kostenpflichtig. Das erfordert zwar eine gewisse Skrupellosigkeit, die Gewinne werden dafür aber nur so sprudeln.

    Zu Gleam und Gleam+ habe ich bislang noch nichts wirklich positives gelesen. Das ist ja auch kein echtes Motorola, sondern zugekaufte Chinaware und hat mit der Qualität des Razr V3 und dessen Nachfolgern nichts zu tun hat. Dementsprechend erscheinen die diversen Razr-Klappgeräte immer noch attraktiver. Sowieso gibt's das für den gleichen Preis auch bei Amazon und anderen Händlern.

    Laut Kunden gibt es doch gar keinen Vertrag, also laufen auch keine Vertragsfristen und keine Nachweis- oder Beweisumkehrpflichten. Auf einen zu unrecht ausgestellten Mahnbescheid hat man zwar zu reagieren, aber hier gibt's ja gar keinen. Daß noch einer folgen kann hat mit dem eigentlich Problem so wenig zu tun, wie, daß nach dem Leben der Tod folgt. Und wenn zufällig gerade von dieser vermeintlichen Bestellung bei der Firma keine beweiskräftigen Aufzeichnungen existieren, dann wird sie wohl am Ende den Zusatzkram zu den Akten legen und die bisherigen Berechnungen dafür stornieren müssen. Wenn der vermeintliche Besteller die Karten und Tarife gar nicht benutzt hat und sonst keinen persönlichen Vorteil aus der vermeintlichen Bestellung gezogen haben kann würde sich ein Richter wohl schwertun, warum einerseits der Kunde bestellt haben soll und andererseits die Firma gerade jene Bestellung nicht zum Beispiel mit einem Mitschnitt belegen kann.


    Wenn man's selber mitgeschnitten hätte und die Firma könnte ausgerechnet diesen Mitschnitt dummerweise nicht mehr auffinden, dann könnte man ihr ja großzügig den eigenen zur Verfügung stellen. Wenn es wie geschildet abgelaufen ist wird die Firma dann doch wohl kaum ihre Position aufrecht erhalten wollen - die haben ja auch noch anderes und besseres zu tun.