Den vorletzten Kommentar halte ich für übertrieben formuliert.
Ja, man hat monatliche Abbuchungen von 30€, na und? Das hat man woanders auch und falls es man nicht gerade auf den kostenfreien Kleinkredit (Einmalvorabauszahlung) angelegt kommt's ja nur auf die eigenen Effektivkosten an.
Die Möglichkeit der Insolvenz zwischen Vertragssschluss und Auszahlungstermin ist bei absolut keinem Händler auszuschließen. Das Leben selbst ist aber auch ein Risiko und am Lebensende verliert dann doch ein jeder. Bei Wohnzimmeranfängerhändlern würde ich sowas nicht bestellen. Bei etablierten Händlern jedoch ist das Risiko tragbar und Eteleon gibt's schon ewig, ist einer der größten im Lande, ist börsennotiert, macht Auszahlungsverträge am laufenden Band und man hört keine Klagen dazu.
Ob man einen Vertrag "betreut" (Vertragskündigung, gegebenenfalls Nichtsnutzungsgebührvermeidung, eventuell Karteneinschickung) oder mehrere parallel abgeschlossene ist kein nennenswerter Unterschied. Warum man die Karten - falls dann noch notwendig - in getrennten Briefen schicken sollte ist mir ein Rätsel, der genannte Zusatzaufwand sowieso. Wenn man das Dokumentationsgefühl braucht darf man's natürlich üer Einschreiben schicken. Zumindest in den letzten Jahren ist Mobilcom-Debitel-Talkline aber als verlässlicher Geschäftspartner aufgetreten. Da wird keine Post unterschlagen und Fragen oder Reklamationen werden zuverlässig, flott und freundlich beantwortet, woran die Konkurrenz sich durchaus ein Beispiel nehmen könnte. Wäre es so bedrohlich wie angedeutet, dann hätte man ja sowieso nur einen Beleg über einen anderweitigen Posteingang, keinesfalls aber über den Inhalt. Angesichts der Zuverlässigkeit hat mir ein einfacher Brief gereicht.
Testoptionen, Nichtnutzungsgebühren und eventuell Karteneinschickung (gegen das Urteil zu letztbeiden wurde Berufung eingelegt und es ist nicht rechtskräftig geworden) sind natürlich Haken und Ösen. Wer weiß, ob die Einnahmen daraus für die Firma einen nicht unerheblichen Ertragsanteil darstellen. Bezahlt wird das dann allerdings von Leuten, die ihre Angelegenheiten nicht im Griff haben oder im Vorbeigehen im Mediamarkt/Saturn nicht erst ausreichend informiert wurden. Die einen zahlen drauf und indirekt profitiert davon nicht nur die Firma, sondern auch die Wohlinformierten und Disziplinierten können über die alltagsuntauglichen Vertäge einen sehr guten Schnitt machen.
Die eventuell anfallende Nichtnutzungsgebühr bezieht sich auf drei aufeinanderfolgende, inaktive Monate. Wie das genau berechnet wird ist mir unklar. Keinesfalls aber ist monatliche Aktivität erforderlich. Wenn man's jeden zweiten Monat (nur gerade oder nur ungerade Monate) macht ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Zum konkreten Vertrag: Statt für effektiv 14€ pro Monat (2*7€) gibt's das ganze dort oder woanders auch für effektiv 10€ pro Monat (2*5€, gleicher Tarif).
P.S.: Dies war gleichzeitig das "Wort zum Sonntag". (-:=