ZitatOriginal geschrieben von frankmps
Ich sag nur Provision. Solche Vermittler muss man auch immer mit bezahlen, alles in den Tarifen eingepreist. Kann gut auf Vermittler verzichten.
Ohne die Vermittler und mit Direkteinkauf bei Vodafone/Telekom kommt man aber keineswegs günstiger davon. Aber auch beim Netzbetreiber selbst erhalten die Verkäufer einen Teil der Entlohnung in Form von Provision auf Abschlüsse. Und es ist auch nur in der Idealvorstellung so, daß ohne Vermittler generell niedrigere Preise entstehen. Nicht zuletzt ist jeder Lebensmittelladen auch ein Vermittler, den man theoretisch gern sparen würde. Ohne die freien, unter anderem auch hier vertretenen Mobilfunkhändler hätte man viel Günstiges nicht erreichen können. Und der provisionsgestützte Handel schadet auch nicht, wie man daran sieht, daß sich die Mobilfunkanbieter deren Aktionspreisen nicht angepasst haben.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Goyale
Was mir aufgefallen ist, ist: Die deutschen Anbieter bündeln Sinnlos-Bestandteile im Tarif, und begründen damit die hohen Preise. Ein Sinnlos-Bestandteil ist die SMS-Flatrate.
Z.B. D1 könnte leicht sagen:
Option 50GB für 50€, buchbar zu jedem Tarif (auch Prepaid).
Würde viele Kunden interessieren, die im wesentlichen nur Traffic benötigen.
Stattdessen muss man bei D1 200€ bezahlen, um 50GB Traffic zu erhalten :flop:.
Wann hat denn mal ein hiesiger Anbieter seine Preise mit mutmaßlich entbehrlichen Tarifbestandteilen begründet? Davon ab ist das Paradebeispiel SMS-Flatrate keines. Daß es Tarife mit SMS-Flat gibt und welche mit 9 oder mehr Cent pro SMS, hat ausschließlich historische Gründe. SMS belegen keine Leitung, sondern sind ein Abfallprodukt des ursprünglichen Signalisierungskanals. Ganz früher waren die ja auch generell kostenlos und wurden erst aufgrund ihres Erfolges mit Preisen versehen. Im Gegensatz zu Telefonminuten ist auch kein Terminierungsentgelt festgelegt. Vor der umfassenden Verdrängung von Minutenpaketen durch die Allnetflat gab es auch schon bei günstigen Minutenpaketen wie den damaligen "Vodafone Smart" (300 Minuten, 300 MB) Tarifen eine SMS-Flat mit dazu. SMS ist also kein nennenswerter Kostenfaktor. Die Preise und Aufpreise dafür dienen viel mehr der Bildung unterschiedlich(teur)rer Tarifkategorien.
Davon ab liefert ja auch die Telekom längst ein GB pro Euro, nämlich beim - wenig mobilen - Congstar 20GB-Tarif. Und Vodafone macht über die Sim aus dem 50GB Cube 1GB vollmobil für 50 Cent vollmobil. Aber man kann das Haar in der Suppe natülich auch so lang suchen, bis eins vom eigenen Schopf hineinfällt.