Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    In stark besiedelten Ballungsraeumen duerfte Datamining aber schwierig werden

    Auch dann nicht. Auch bei über den höchsten Bevölkerungsdichten mancher Stadtviertel (über 10.000 Einwohnern pro Quadratkilometer) wird man mit der Zeitabfolge der genutzten Antennen - und erst recht bei Kenntnis der Sektoren - nach 'ner Weile jede Sim so eindeutige Merkmale (wiederkehrende Ziele, Uhrzeiten, Aufenthaltsdauern, Bewegungsgeschwindigkeit, genutzte Verkehrsmittel, Interessen, Beziehungen,...) zuordnen können, daß man eine neue Sim dann auch wieder dieser Person zuordnen kann. Mit den Bewegungsdaten die Identität festzustellen, erfordert gegebenenfalls noch etwas manuellen Aufwand, aber scheitern würde das dann auch nicht mehr.


    Den ersten Schritt der Deanonymisierung könnte man aber auch schon darüber gehen, daß man einfach eine Liste aller Personen und Adressen zusammenstellt und sich dann auf den viel überschaubareren Bevölkerungsanteil konzentriert, die nichts auf ihren Namen laufen haben. (-;=

    zu 1.) Wenn der zusätzliche Ventilator das Kabel überlasten oder den Schutzschalter auslösen würde, dann wäre die Lampe selbst schon grenzwertig. Das müsste schon ein Monster a la Riesenkronleuchter mit altmodischen Glühbirnen sein. Und heutzutage verwendet man ja Energiesparlampen und LEDs. Deckenventilatoren brauchen typischerweise nicht viel mehr als 50W. Kabeltechnisch ist das kein Problem. Die übliche Hausinstallation mit 1,5mm Kupferdurchmesser in der Leitung ist für über 3000W dimensioniert.

    Ja, für Free gibt's tatsächlich sowohl echten Bedarf, als auch ist es für die meisten Szenarien gut ausreichend. Zusätzlich zum Free 15 könnten sie da auch ruhig mal einen Free 0 antesten. (-:=


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    Original geschrieben von pithein
    Wobei die 100 GB von Vodafone nur 4 Wochen gelten.
    Die 15 GB von O2 Free 15 gelten 1 Monat und werden nach Verbrauch auf 1 Mbit/s gedrosselt, damit kann man auch noch einige GB runterladen.

    Ja, klar, das war ja nur, um die vermeintliche Verantwortungslosigkeit und die vermeintliche Zurückhaltung einander etwas anzunähern.


    Reichlich Datenverkehr in Höhe von ebenfalls 15 GB kann man ja auch mit jeder auf 64kbit/s gedrosselten Karte zusammenbekommen. Mit Free wären theoretisch dementsprechend 320GB möglich, aber davor sind Wunsch, Bedarf und Verwertbarkeit wohl schon längst an ihre Grenzen gestoßen. Auf der anderen Seite kann man bei Vodafone sicher nach wie vor 24 Stunden pro Monat volle Vertragsgeschwindigkeit, also ebenfalls dutzende bis hunderte GB bekommen. Aber schon bei den einmaligen 80 GB von Vodafone im letzen Jahr blieb das allermeiste ungenutzt, weil man's eigentlich doch nicht braucht. (-;=

    Wenn man den vor 'ner Weile angebenen Link zum Prozesskostenrechner wenigstens mal aufgerufen hätte, dann hätte man nun nicht wieder mit den "prozessbevollmächtigten Anwälten" und deren Kosten herumfuchteln müssen. Aber ist ja heute nicht nur berühmter, sondern längst auch berüchtigter "Vatertag"...


    Was man selbst mit seinem Anwalt - oder 02 mit seinem - ausmacht für Beratungen, Ratschläge und Gesellschaft, spielt für die Prozesskosten keine Rolle. Zu entrichtende Prozesskosten einschließlich Gerichts-, Gegenanwalts- und Auslagenkosten richten sich laut uns Nichtjuristen ausschließlich nach dem Streitwert. Die 98€ sind schon für den Fall, daß O2 in erster Instanz obsiegt und natürlich mit seinem Hausanwalt angetreten ist. Welche unabhängigen Gutachter sollten denn da in erster Instanz vom Gegner oder vom Gericht bestellt werden? Ist ja kein Unfall, Baufehler, Sachmangel, Körperverletzung, Scheidungskind oder Psychoschaden einzuschätzen und abzuwägen. Geht ausschließlich um einen schriftlichen festhaltenen, massenhaft abgeschlossenen Vertrag. Paragraphen zu verstehen und zu beurteilen traut sich ein Gericht doch so gerade noch zu. Und welche Zeugen sollten denn in erster Instanz dazugerufen werden? Die Mütter und Töchter von Kläger, Beklagtem, Anwalt und Gutachter, die für jeweils für die reinen Herzen, guten Absichten und ausschließlich höchstens externen Beeinträchtigungen ihrer Sohnemänner garantieren?


    Außerhalb der Hintergrundhelfer- und Messingschildgemeinde sind wir gespannt auf fachjuristische Erfahrung und Wissen aus der Hintergrundhelfer- und Messingschildgemeinde.

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    Original geschrieben von Spitzkühler
    Ich weiß nicht so recht, ob O2 sich und seinen Kunden mit jenen Tarif einen Gefallen tut.
    Zieht jener doch Leecher und Datenjunkies sicher magisch an. Eine Spezies die sich mit Sicherheit kein Anbieter vermehrt im Mobilfunknetz wünscht.


    Nein, mobile Daten dürfen nicht zu billig sein. Also ähnliches Preisgefüge, wie bei der Telekom oder Vodafone. Auch müssen die Gesprächsgebühren wieder hoch, damit unsinniger lang anhaltender Dummschwätz unterbleibt. [...] Von daher kann ich das Verhalten von Telekom und Vodafone durchaus verstehen und nachvollziehen. Und zu verschenken hat sicher auch keiner was!

    D1 verschenkt 10GB Daten an jeden, ohne jede Bedingung, mit voller Bandbreite und nicht kündigungsbedürftig. D2 hat jahrelang Datenverträge von 3 bis 6 GB so reichlich provisioniert und man als Kunde mehrere Verträge überschneidend haben, daß man zweistellig GB pro Monat für nichts und bei Geschick sogar mit Gewinn haben konnte. Verträge mit genügend Freiminuten samt SMS-/Internetflat gab's auch für effektiv nichts oder Fullflats für ein paar Euro vor Jahren schon. D2 verschenkt 80 oder 100 GB an seine Kunden und so weiter. Da sind diese 15GB seitens O2 nicht sonderlich extrem.


    Daß zumindest Großkunden auch bei D1 sehr konkurrenzfähige Preise bekommen, wird man kaum bezweifeln. Mag durchaus sein, daß sich einer drei Anbieter vorübergehend oder auch final verrennt und verrechnet, aber ein einander allzu ähnliches Preisgefüge würde allen Kunden schaden.

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    Original geschrieben von StevenWort
    Genau das ist ein großes Problem, ob man es nun hören mag oder nicht.
    Mit den VVL-Angeboten und 75% Rabatt oder 50% und x10 Volumen lässt sich ebenfalls nicht vernünftig investieren.
    Mir wurde für mich und meinen Mann auch jeweils der Free 15 zu 19,99€ angeboten, aber das Netz und der Service wird dadurch halt leider nicht besser :(
    Vom Tarif her gar keine Frage, ein richtig geiler Tarif, und würde ich eigentlich sofort abschließen.


    Telekom und Vodafone müssten aber bei ihren Tarifen mal dringend beim Volumen nachlegen.

    Warum sollten die Letztgenannten denn irgendwas nachlegen, wenn es keine - umfassenderen oder günstigere - Konkurrenztarife gäbe, die das vormacht?


    Ob vom eigenen Monatsbeitrag Geld übrig bleibt für Investionen oder der Anbieter mit einem persönlich Minus macht, kann einem doch reichlich gleichgültig sein. Zum einen diktiert ausschließlich der Anbieter die Vertragsbedingungen. Zum anderen ist man nur einer unter zig Millionen, von denen wohl nach wie vor die allermeisten zu Listenpreisen in der Fußgängerzone, im Elektromarkt oder online beim Netzbetreiber ihre Verträge abschließen. Die wissen nichtmal von Riesenrabatten, Datensnacks oder Verlängerungsschnäppchen. Vom eigenen Beitrag wird kein einziger Sender gebaut, also kann und sollte der nicht unnötig hoch ausfallen. Für Kalkulation, Investition und Leistung ist genau so allein der Vertragspartner zuständig, wie er auch Gewinnanteile erwarten und entnehmen kann nach eigenem Gusto. Da ist der Kunde draußen.

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    Original geschrieben von kofferroland
    [...] einen Rechtsstreit mit Kosten von etlichen 10tausenden Euro oder mehr riskieren wollt.[...]

    Erstinanzlich liegt das Kostenrisiko - im Verlustfall - laut Prozesskostenrechner bei 98€. Anzusetzender Streitwert beträgt maximal bei ein paar hundert Euro und einen eigenen Anwalt braucht man nicht. Im Fall der Niederlage kann man's ja dabei belassen und im Fall von erstinstanzlichem Sieg und Revision seitens O2 kann man sich immer noch überlegen, ob man die Klage zurückzieht.

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    Original geschrieben von altaso
    Hör doch auf so einen Stuss zu erzählen und permanent andere abzuwerten. Teilweise reflektiert das ganze auf dich zurück. Denn, im Gegensatz zu deiner Konversation bleiben die meisten hier inhaltlich sachlich!

    Teilweise? Das macht schon länger den größeren Teil der Wahrnehmung aus. Für sich selbst wär's eben Merkmal ein Persönlichkeitsmerkmal, aber als gemeinschaftlicher Sprecher mit einer Hintergrundhelfermannschaft wirkt das Beharren auf breite, vermeintliche kostenfreiheies Vorgehen und die bisherige Ablehnung tatsächlich rechtlich wirksamer, kostenmäßig ähnlich überschaubarer Mittel dann doch sehr eigen und der vom Sprecher und Anführer vertretenen, verborgenen Gemeinschaft unzuträglich. <-;<

    So ist es. Alles andere ist Spiegelfechterei. Wer seine 50GB/10€ behalten möchte und das Vorgehen von O2 für widerrechtlich hält, der muss das überschaubare Risiko der Klage eingehen. Lässt sich ja aus den schon eingesparten und bevorstehenden Alternativkosten leicht finanzieren. Niemand sollte sich von einem Widerspruchsbohei in die Irre führen und ablenken lassen.