Zitat
Original geschrieben von Spitzkühler
Ich weiß nicht so recht, ob O2 sich und seinen Kunden mit jenen Tarif einen Gefallen tut.
Zieht jener doch Leecher und Datenjunkies sicher magisch an. Eine Spezies die sich mit Sicherheit kein Anbieter vermehrt im Mobilfunknetz wünscht.
Nein, mobile Daten dürfen nicht zu billig sein. Also ähnliches Preisgefüge, wie bei der Telekom oder Vodafone. Auch müssen die Gesprächsgebühren wieder hoch, damit unsinniger lang anhaltender Dummschwätz unterbleibt. [...] Von daher kann ich das Verhalten von Telekom und Vodafone durchaus verstehen und nachvollziehen. Und zu verschenken hat sicher auch keiner was!
D1 verschenkt 10GB Daten an jeden, ohne jede Bedingung, mit voller Bandbreite und nicht kündigungsbedürftig. D2 hat jahrelang Datenverträge von 3 bis 6 GB so reichlich provisioniert und man als Kunde mehrere Verträge überschneidend haben, daß man zweistellig GB pro Monat für nichts und bei Geschick sogar mit Gewinn haben konnte. Verträge mit genügend Freiminuten samt SMS-/Internetflat gab's auch für effektiv nichts oder Fullflats für ein paar Euro vor Jahren schon. D2 verschenkt 80 oder 100 GB an seine Kunden und so weiter. Da sind diese 15GB seitens O2 nicht sonderlich extrem.
Daß zumindest Großkunden auch bei D1 sehr konkurrenzfähige Preise bekommen, wird man kaum bezweifeln. Mag durchaus sein, daß sich einer drei Anbieter vorübergehend oder auch final verrennt und verrechnet, aber ein einander allzu ähnliches Preisgefüge würde allen Kunden schaden.
Zitat
Original geschrieben von StevenWort
Genau das ist ein großes Problem, ob man es nun hören mag oder nicht.
Mit den VVL-Angeboten und 75% Rabatt oder 50% und x10 Volumen lässt sich ebenfalls nicht vernünftig investieren.
Mir wurde für mich und meinen Mann auch jeweils der Free 15 zu 19,99€ angeboten, aber das Netz und der Service wird dadurch halt leider nicht besser 
Vom Tarif her gar keine Frage, ein richtig geiler Tarif, und würde ich eigentlich sofort abschließen.
Telekom und Vodafone müssten aber bei ihren Tarifen mal dringend beim Volumen nachlegen.
Warum sollten die Letztgenannten denn irgendwas nachlegen, wenn es keine - umfassenderen oder günstigere - Konkurrenztarife gäbe, die das vormacht?
Ob vom eigenen Monatsbeitrag Geld übrig bleibt für Investionen oder der Anbieter mit einem persönlich Minus macht, kann einem doch reichlich gleichgültig sein. Zum einen diktiert ausschließlich der Anbieter die Vertragsbedingungen. Zum anderen ist man nur einer unter zig Millionen, von denen wohl nach wie vor die allermeisten zu Listenpreisen in der Fußgängerzone, im Elektromarkt oder online beim Netzbetreiber ihre Verträge abschließen. Die wissen nichtmal von Riesenrabatten, Datensnacks oder Verlängerungsschnäppchen. Vom eigenen Beitrag wird kein einziger Sender gebaut, also kann und sollte der nicht unnötig hoch ausfallen. Für Kalkulation, Investition und Leistung ist genau so allein der Vertragspartner zuständig, wie er auch Gewinnanteile erwarten und entnehmen kann nach eigenem Gusto. Da ist der Kunde draußen.