Gestern war der letzte Tag meines ersten und nicht ganzmonatigen Abrechnungszeitraums für MobileInternet Flat 7,2, die in den ersten sechs Monaten doppelte Geschwindigkeit (gibt's hier scheinbar sowieso nicht) und eineinhalbfachen UMTS-Volumen (7,5GB statt 5GB) hat. In der SMS nach Inbetriebnahme steht sogar "doppelte Geschwindigkeit und doppeltes Volumen", womit der heiße Draht allerdings so gar nichts anfangen konnte. Naja, damit könnte man sich auch nochmal auseinandersetzen.
Der Datenzähler im "Mobile Vodafone Broadband" zählte von Anfang wesentlich weniger als http://center.vodafone.de/vfcenter/verbrauch.html . Letzteres zeigte durchgängig ungefähr die Hälfte mehr an. Gestern früh stand der Online-Zähler ungefähr bei 4,2GB. Da war also noch Platz für einige, größere Sachen. Am Nachmittag ist der Online-Zähler dann bei 5,5GB stehengeblieben und hat sich den ganzen Tag nicht mehr verändert. Die Daten sind weitergeflossen. Eine Warn-SMS über bevorstehende Drosselung kam nicht. Am frühen Abend dann kam sowohl eine SMS, daß nun gedrosselt werde, als auch eine momentane Verbindungsunterbrechung. Was davon zuerst geschah war nachträglich nicht festzustellen.
Über die neue Verbindung kamen dann zuverlässig und ohne übertriebene Spitzen 64kbit/s, runter und rauf. Die Ping-Zeiten blieben unverändert gut. Textuelles wie TT oder die zum Beispiel über mobi-list.de erreichbaren Mobilversionen von Nachrichtenseiten geht auch damit sehr flüssig, etwas aufwendigeres wie faz.net erfordert entweder einige Gedenksekunden oder eine Grafikabschaltung, grafik- und erst recht flash-orientierte Seiten wie speedtest.net werden doch arg zäh.
Nach der Drosselung war auch die obige VF-Seite wieder aktualisiert, nämlich bei 8,7GB, respektive 116%. Runtergeladen wurde nach der Drosselung natürlich nichts mehr, sodaß das dem Drosselungszeitpunkt entspricht.
Heute aber sind Drosselung und Volumen nach wie vor nicht zurückgesetzt. Dafür stehen die genannten, nun letztmonatigen Verbrauchsdaten da aber nun zusammen mit dem neuen Abrechnungszeitraum (10.1.-9.2.). Darum könnte man sich schon Sorgen machen, aber vor ein paar Monaten ist mir eine verspätete Rücksetzung des Datenvolumens auch schonmal bei der 200MB Handyflat aufgefallen. Dort war's aber gleichgültig, da das Volumen nichtmal annähernd ausgeschöpft wurde und wird. Ich weiß aber nicht mehr, mit welcher Verzögerung die Rücksetzung des Volumenzählers geschah.
So ist's natürlich blöd, wenn das Volumen nicht gleichzeitig mit dem Abrechnungszeitraum zurückgesetzt wird. Daß der bis dahin zuverlässig erscheinende Online-Zähler einfach stehenblieb weckt nicht gerade Vertrauen. Falls wie weiter oben erwähnt ein Volumenvortrag auf den nächsten Monat erfolgen sollte gäbe es auf jeden Fall Regelungsbedarf. Das wäre ja weder angekündigt, vereinbart oder hinnehmbar. Für letzteres wäre es zumindest vonnöten, daß auch nicht ausgeschöpftes UMTS-Volumen positiv auf Folgemonate übertragen würde. Schon die verzögerte Rücksetzung von Zeitraum und Datenvolumen ist eigentlich gar nicht akzeptabel. Eine warnende SMS bei irgendeinem Prozentstand würde nicht schaden.
Technisch hat's durchgehend gut funktioniert, obwohl nur zwei Balken angezeigt werden. Auch Speedtest.Net hat durchgehend Werte von 4 bis 5,7 Mbit/s Down, meist 3,2 bis 3,5 MBit/s Up und Ping-Zeiten von 50 bis 75ms ermittelt. Von heise.de kommt der Ping in weniger als 40ms zurück. Beim Runterladen waren's meist 500 bis 600 KByte/s.
Technisch bin ich absolut zufrieden. Warum der Online-Zähler stehenblieb und erst bei 8,7 GB gedrosselt wurde kann ich nicht nachvollziehen, würde mich bei kundenorientiertem Verhalten aber auch nicht stören. Organisatorisch ist's verbesserungsfähig, zum Teil auch verbesserungsbedürftig.
Gibt's denn aktuelle Erfahrungen, insbesondere Datenvolumenverzögerung oder einen (un)möglichen Volumenübertrag angehend?