Beiträge von drueckerdruecker

    Ich speichere eigentlich immer das Online-Angebot ab, bevor ich's dann bestelle und ausfülle. Auf der mitgelieferten Rechnung steht doch eigentlich immer nur die Tarifbezeichnung, ohne weitere Details. Ich wüsste aber auch keinen Anlass, warum man sich nun Gedanken oder gar Sorgen machen sollte.


    Bei meinem anderweitigen Anruf bei Vodafone habe ich auch gleich danach gefragt was da als Tarif eingetragen ist. Der ist da mit 12,5%, also ein Achtel mitlaufendem Rabatt eingetragen. Bezogen auf den Normalpreis von 40€ ergibt das ja genau die erwähnten 5€ Rechnungsrabatt auf 35€. Die angekündigten 120€ Rechnungsgutschrift auf's VF-Kundenkonto reduzieren es dann ja rechnerisch auf 30€.

    Bin beileibe kein Experte solcher Sachverhalte, geschweige denn Profi, sondern nur interessierter Amateur. Von der Systematik habe ich das bislang aber auch so verstanden wie der vorstehende Beitrag, nicht wie der vorletzte.


    Garantiezins kommt nur zur Anwendung, falls kein höherer Ertrag/Zins erwirtschaftet wird. Ansonsten kommt der erwirtschaftete Zins zur Anwendung, unabhänging davon, ob der je nach Abschlussjahr unterschiedliche Garantiezins wenig oder viel darunter liegt. Der gesetzlich festgelegte Garantiezins ist so gesehen nur eine Absicherung nach unten hin, schränkt nach oben aber nichts ein.


    Wenn ein Unternehmen nicht nur vorübergehend mal den Garantiezins anwenden muss, tatsächlich also noch weniger erwirtschaftet wäre das ein so schlechtes Unternehmen, daß sich die Kunden auf Kommunikation mit dem betreffenden Einlagensicherungsfonds einstellen sollten.

    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Genau. Es geht darum, dass der Zinssatz, der mindestens gewährt wird um ein halbes Prozent sinkt. Du glaubst doch nicht im Ernst daran, dass im Gegenzug die Überschussanteile um 0,5% steigen, oder doch?


    Also sinkt deine Effektivverzinsung um eben jene 0,5%.

    Der Überschussanteil wird sicher nicht umgekehrt proportional zur Garantiezinssenkung steigen. Solange aber überhaupt Überschüsse oberhalb jener Größenordnung erwirtschaftet werden müsste er das jedoch; zumindest aber tendenziell. Daß das nicht der Fall ist zeigt eigentlich schon den nicht kundenorientierten Aufbau solcher Versicherungslösungen.


    Ich denke aber, daß es sowieso nicht darum ging, daß eine Garantiezinssenkung egal sei. Vielmehr wird gemeint gewesen sein, daß man auch bei anstehender Garantiezinssenkung nicht lieber Hals über Kopf das nächstbeste unterschreiben sollte. Garantiezins ist nicht der Stein der Weisen, auch wenn einem die Versicherungskonzerne und ihre Vertreter einem das kurz vorm "Wüstenrottag" weißmachen wollen, um fast mühelos auf die schnelle Unterschriften und Provisionen einzusacken. Wenn einem das Thema bisher unwichtig war sollte man sich diese Gelassenheit nicht auf einmal in Panik ummünzen (lassen).


    Eine schlechte Entscheidung kann leicht weit teurer werden als eine verzögerte.

    Zumindest ohne eine solche, vorherige, grundsätzliche Erklärung gegenüber der Testperson halte ich ich derartige Tests für zumindest fragwürdig. Wenn jemand auf die Lösungen kommt kann man von mir aus sogar davon ausgehen, daß er ein wenig draufhat. Andererseits hat er den Nichtlösern möglicherweise nur voraus, daß er um die grundsätzliche Strukturierung solcher Ergänzungstests wusste, aber schon nicht die persönliche Lösungsfähigkeit.


    Wenn jemand von sich aus eher nicht in Zeilen und Spalten denkt, sondern beispielsweise in Diagonalen oder Entfernungen oder Kreisen wird er erklärungslos an diesem Test scheinbar scheitern, ohne jedoch tatsächlich schlechter zu sein.


    Für Spalten und Zeilen gibt's Tabellenkalkulationen. Die brauchen keine eigene Intelligenz, funktionieren trotzdem und die Intelligenz braucht umgekehrt keine Tabellenkalkulation.

    Der ADAC-Sicherheitsgurt ist auf Dauer angelegt.


    Die auf maximal 3 Monate beschränkte 3für2-Aktion (3 Optionen buchen, die davon günstigste nicht berechnet bekommen) hat mit dem ADAC-Sicherheitsgurt nichts zu tun.


    Kombinieren lässt sich beides sicherlich. Wie sinnvoll das ist muss man individuell abwägen. Wenn man durch einzelne Optionsbuchungen ingesamt unterhalb der 50 Euro bleibt lohnen sich die Optionen. Oder auch, falls eine große Internetoption eine frühzeitige Drosselung verhindern sollte und man sowieso und man sowieso den Sicherheitsgurt in Anspruch nehmen sollte. Die 3für2-Aktion kann man sich in einem solchen Fall eigentlich auch sparen.

    Zitat

    Original geschrieben von cassn
    [...]Ist dieses Angebot ok? Habt ihr ähnliches angeboten bekommen?

    Sind Leistung und Preis nicht einfach der ADAC-Sicherheitsgurt?


    Wobei mir beim ADAC-Sicherheitsgurt nicht klar ist, unter welchen Bedingungen Datenverkehr berechnet und gedrosselt werden kann:


    a) Drosselung bei 50€, was bei Nichtbuchung irgendeiner Option bei 2€/MB ja spätestens nach lächerlichen 25MB erreicht wäre, bei Telefonie und SMS entsprechend noch früher?
    b) Gar keine Drosselung, weil einfach alle Minuten, SMS und MB aufaddiert werden und erst zur Abrechnung der ADAC-Sicherheitsgurt wirksam wird?
    c) Drosselung bei 5GB, wenn die XL-Internetflat zu 20€ gebucht würde, entsprechend bei Buchung der anderen Internetflats?
    d) Andere Möglichkeiten?

    Zitat

    Original geschrieben von elchris
    Du wirst nie im Leben deinen Telefonanschluss abbezahlen, nie deinen Wasseranschluss, warum muss der Internetanschluss jetzt plötzlich vom Endkunden getragen werden?

    Mir ist das so schon rätselhaft, wie sich das bei 15€ pro Monat für einen DSL6000-Vertrag mitsamt DSL-Geräten - und teils sogar zusätzlich gigabyteweise UMTS-Volumen, ebenfalls mitsamt der nötigen Geräte - für den Anbieter noch lohnen kann.


    Wasser, Gas, Strom, Abwasser und Fernwärme kommen quasi für immer, zumindest aber für Jahrzehnte aus der gleichen Leitung, analoges Telefon und teils ISDN auch. Beim Internetzugang ist aber im Nu, spätestens aber nach einigen, wenigen Jahren technisch alles hinfällig, sodaß sich jegliche Investion auch innerhalb weniger Jahre amortisieren muss.

    Gab's denn die obige VF-SMS wegen des halben Jahres verdoppelten Volumens bei niemand anderem? Ich hab' gerade mal mit der VF-Hotline telefoniert, die das weder im konkreten Vertrag sehen konnten, noch überhaupt davon wussten.


    Bei gleicher Gelegenheit habe ich nach dem Abrechnungszeitraum gefragt, weil in der Zugangssoftware "Vodafone Mobile Broadband" meines VF-UMTS-Sticks der Verbrauch ab 1.12. behauptet wird. Tatsächlich geht der Rechnungsmonat aber ähnlich bei mir ähnlich wie im Sprachvertrag bis zum 9. eines jeden Monats.