Was irgendein Großkonzern wie Vodafone verbreitet oder unterbunden haben will ist uns Vodafonekunden doch egal. Wenn es Vodafone gelingt uns mithilfe einer geschickten Aktion vor den Karren zu spannen und ihre Produkte weiterzuempfehlen hat Vodafone Glück gehabt. Wenn wir einer nicht auf ganzer Bandbreite publizierter Information habhaft werden, mit der wir etwas anfangen können dann haben wir Glück gehabt. Das Pech liegt jeweils bei der anderen Seite.
Im konkreten Fall darf der eine Mitarbeiter eine Information natürlich haben, möglicherweise aber nicht weitergeben. Daß sich dann aber ein hier ein alteingessener Nichtmitarbeiter öffentlich genervt gibt anlässlich einer Information, die ihn selbst laut mutmaßlicher Firmenpolitik gar nichts angeht, dann beißt sich doch schon an dieser Stelle die Katze in den Schwanz. Wenn er dann zu allem Überfluss noch angibt, daß er diese Informnoation trotzdem sowieso schon gehabt hatte, noch dazu eine glaubwürdige Quelle hinzufügt und seine privates Elitedenken durchschimmern lässt, dann fehlt mir jegliches Verständnis. Wie kann man anderen etwas vorwerfen, was man selbst nur deshalb erfahren hat, weil es jemand einen entgegen der Anweisung mitgeteilt hat?
Wenn man einen privaten, quasi geheimen, tollen Schnäppchenverteiler unterhält soll man das machen. Wenn das nicht öffentlich erwähnt würde wüsste man ja nichtmal etwas davon und das wäre das nicht nur gut, nein, es wäre sogar besser so. Die Welt dreht sich unentwegt weiter und frühere Zeiten kommen höchstens dann zurück, wenn auch diejenigen, die sich das zwischenzeitlich gewünscht hatten gar kein Interesse mehr daran haben. Wenn man etwas geheimes macht, dann sollte man auch tunlichst den Mantel des Schweigens darüber hüllen, schon um nicht mit Anfragen belästigt zu werden.
Daß die Geräte für Bestandskunden mit Defektgeräten gedacht sind ist ja gar nicht nachzuvollziehen. Zum einen haben die Defektkunde alle möglichen Gerätetypen und nicht gerade das Dutzend irgendeiner Liste. Zum weiteren treten Defekte immer auf, nicht nur zu Zeiten neuer Listen.
Wenn die Information über die untersagte Weitergabe stimmt ist das zurückziehende Verhalten des Mitarbeiters ohne weiteres nachzuvollziehen, das ganze Gehabe außen herum jedoch nicht. Mit Kram wie diesem schafft's Vodafone immerhin mal wieder ins Gespräch zu kommen in interessierten Kreisen, was mit Dienstleistungen und deren Preisen offenbar nicht so ohne weiteres klappt. (-:=
P.S.: Eine Sim war das größte, was ich jemals aus einem Laden von Vodafone oder einem anderen Anbieter herausgetragen oder auch nur nachgefragt habe. (-;=