Re: Re: Unterstützung (anonymer Fragebogen) zu einer Studienarbeit zu Banken/Nachhaltigkeit
ZitatOriginal geschrieben von Eldschi
Bei sämtlichen Umfragen, bei denen meine Teilnahme erfragt wird (was meist per Tel. oder EMail ist) stelle ich grundsätzlich zunächst die Frage nach Aufwandsentschädigung für die Zeit, die die Befragung in Anspruch nimmt. Da empfinde ich es immer als besonders befremdlich, wenn die Befrager konsterniert reagieren. Also ob meine Zeit (wobei ich Zeit als das kostbarste aller "Güter" betrachte) zum Nulltarif zu haben ist...
Wenn du eine finanzielle Aufwandsentschädigung meinst dann hättest du dir die Formulierung des obigen erst recht sparen können, denn dafür gibt's auch nichts und der Fragebogen wäre in der Zeit schon längst ausgefüllt gewesen. Wenn eine auch nichtmaterielle Entschädigung gemeint gewesen sein sollte stimme ich aber durchaus zu, denn der eigene Erkenntnisgewinn ist ja auch nicht von schlechten Eltern. Wenn zum Beispiel in Aussicht gestellt würde, daß nach Ausfüllen des Fragebogen ein Link erscheinen wird, an dem zu einem Datum das Umfrageergebnis und die Studienarbeit nachzulesen sein wird dann wäre das zumindest etwas. Man darf auch nicht vergessen, daß mit finanzieller oder auch nur materieller Belohnung so ein Fragebogen schnell in den einschlägigen Schnäppchenforen auftauchen würde mitsamt gleichgültiger, mehrfacher oder manipulativer Ausfülltaktik. <-;<
ZitatOriginal geschrieben von chrnk
Soviel empirischer Anspruch sollte selbst in der Wirtschaftswissenschaft vorhanden sein
Gut, es geht ja noch um keine tatsächlich ocwissensschaffend sollende Doktorarbeit, aber über den erwähnten Punkt hinaus scheinen die jungen Leute Relativität und Absolutheit schlecht voneinander trennen zu können, sodaß zumindest bei der Auswertung Logiglöcher entsehen werden.
Im zweiten Bereich wird ja gefragt, wie wichtig einem verschiedene Arten von Nachhaltigkeit bei der eigenen Bank sind. Im dritten Bereich dann wird dann zuerst nach dem aktuellen Vertrauen in die Bank gefragt und dann nach der Vertrauensverändung, wenn sich die Nachhaltigskeitsarten erhöhen. Zum einen hätte man dann vorher erstmal erfragen müssen, für wie nachhaltig man die eigene Bank derzeit hält. Eine sogar qua Satzung schon der Nachhaltigkeit verpflichtete Bank hat da viel weniger Spielraum nach oben als eine gewissenlose Zockerbank. Im Umkehrschluss könen sich letztere fast nur verbessern, während erstere den erfragten Zustand mehr oder minder schon erreicht haben. Dazu kommt, daß das Vertrauensmerkmal "sehr groß" innerhalb der Skala nicht steigerungsfähig ist, während Bewegung von der Ebene "sehr gering" aus nur die Skala emporsteigen kann.
Wenn man nicht geade nur eine Pflicht mit geringstmöglichem Aufwand hinter sich bringen möchte müsste einem sowas schon bei der Erstellung auffallen, vom unbrauchbaren Auswertungsergebnis ganz zu schweigen.