A hat das Gerät zum Preis X bei Amazon neu erworben. B hat das Gerät nach einiger Zeit von A für den Preis Y (weniger als die Hälfte von X) erworben. Statt einer Reparatur erstattet Amazon nun dem einreichenden A überraschenderweise nicht nur den Zeitwert (150 bis 200€), nicht nur den aktuellen Neupreis (400€), sondern den damaligen Neupreis (600€). Da B ohne A das Defektgerät nicht hätte einsenden können, sodaß er B eigentlich freundlich gesinnt sein sollte.
Ich sehe das so: A hat der Gerät vom Neukauf bis zum Zustand des Weiterverkaufs an B "verbraucht". Daraus errechnete sich ja auch der zwischen A und B vereinbarte Gebrauchtpreis. B hat nach dem Kauf das Gerät bis auf Null verbraucht. Dementsprechend müsste A nur das an B weitergeben, was der selbst bezahlte. Amazon hat den Verbrauch weder durch A, noch durch B abgezogen. Nachher hat kein Beteiligter mehr das Gerät, sollte also auch nichts über seinen Einsatz hinausgehendes vom anderen verlagen, schon weil der andere dann ja zugunsten des anderen im Minus landen würde. Es gemeinsam auf den Kopf zu hauen wäre natürlich eine schöne Möglichkeit. Ansonsten könnten beide im Interesse der Freundschaft auch mit der Halbierung des rechnerischen Überschusses zufrieden sein.