Beiträge von drueckerdruecker

    Gar nicht mal uninteressant - wenn ein Gesprächsteilnehmer legal aufnimmt, darf dann nicht auch der andere legal und sogar ohne Ankündigung oder Nachfrage ebenfalls aufnehmen? Das Gespräch ist ja sowieso auf beiden Seite das gleiche und so könnte man zum einen sowohl im Nachhinein auch selbst anhören, was beide Gesprächsteilnehmer gesagt haben, denn der andere wird mit einiger Sicherheit seinen Mitschnitt weder heraussuchen, noch zur Verfügung stellen. Zudem könnte man denkbaren Aufzeichnungsmanipulationen entgegentreten. Ich wäre überrascht, falls man das durch eine "gegnerische" Aufzeichnung entstehende Machtgefälle nicht eigenhändig ausgleichen dürfte.

    Tschonalißt


    Bastian Pastewka hat sich in seiner Rolle - in "Pastewka" oder einer anderen - mal bemüht seinen Vertrag auf einen Journalistentarif umstellen zu lassen. Als er ihn dann endlich hatte musste er feststellen, daß es tatsächlich nicht günstiger war als sein vorheriger Normaltarif, sondern teurer. Ich hab' selbst keinen, will auch keinen und kenne auch keinen im Detail, aber es wird nicht aus den Fingern gesogen sein. Vermutlich sind die im hiesigen Werbeforum erhältlichen Angebote sowieso günstiger als alle Normal- und Journalistentarife. (-:=

    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    Nö, der Grund ist, dass Samstag und Sonntag schlichtweg keine Bankarbeitstage sind. Beklagst du dich auch, dass sonntags keine Post zugestellt wird? ;)

    Seltsam, sowohl deine zitierte Nachricht als auch alle andere Elektropost ist mir an diesem, wie auch an jedem anderen Wochenende zugestellt worden, als ob es keine Feiertage gäbe. (-:=


    Eine bargeldlose Überweisung ist keine Sache, die irgendjemand in die Hand nehmen muss. Eine elektronische Überweisung ist zudem gleich in weiterverarbeitbarem Zustand vorhanden, muss also nichtmal manuell oder halbmanuell erfasst oder noch auf Stimmigkeit überprüft werden. Daß samstags und sonntags nicht gebucht wird hängt ja nur historische mit den an diesen Tagen nicht vorhandenen Öffnungszeiten zusammen. Ironischerweise sind Samstagsöffnungen ja auch durchaus möglich. Die Postbank macht's flächendeckend, Deutsche Bank und Commerzbank sind nachgewiesenermaßen dazu auch in der Lage und einzelne Sparkassen machen's auch.

    Zitat

    Das ist ja nicht der Fall. Sowohl Soll- als auch Habenzinsen werden auch samstags und sonntags berechnet. Sprich: Du bist auf dem Holzweg. :)

    Auf dem Holzweg mag ich durchaus sein, aber wohl nicht auf dem angesprochenen. Ich meinte ja nicht die Zinszuschreibungen schon erfolgter Buchungen, also des Bestandes, sondern den Zinsverlust durch zum Beispiel freitags zwar kundenseitig belastete Buchungen, die aber auf Empfängerseite aber frühestens montags gutgeschrieben werden. Dank heutzutage oft mehrfach vorhandenen Giros, Dispos und Tagesgeldern ist man ja oft sowohl Absender, als auch Adressat, wodurch diese Handhabung ja auch erst richtig in Gewicht fällt. Solange man nur entweder Absender oder Adressat ist bekommt ja sowieso in der Regel gar nicht mit, wann es ankommen wird oder, wann es abgeschickt worden war. Bei den an einer Überweisung beteiligten Banken wird es sicher nichts zinslos bis zum Wochenanfang vergammeln. Zudem: Falls die Anpassung der bei der Zentralbank hinterlegten Mindestreserve so zeitnah zu erfolgen haben sollte, dann müsste angesichts der auch wochenends möglichen Automaten-, EC- und Kreditkartenverfügungen ja auch dann jemand in der Zentrale sitzen, um das zu veranlassen.


    Mein Fazit: Da nichts materielles bewegt wird ist die historische Begründung der auf die Bankarbeitstage beschränkten Buchungen obsolet. Da dabei auf Kundenseite alle Nachteile versammelt werden, auf Bankenseite aber alle Vorteile, durch die Verzögerung keinerlei Dienstleistung vollbracht wird und gleichzeitig eine Änderung ohne personellen Aufwand möglich wäre könnte das auch etwas sein, womit sich ein höchstes Gericht oder die Europäische Union ruhig mal befassen sollte.

    Ist eigentlich der wochenendliche Zinsertrag zugunsten der Banken der einzige oder zumindest derhauptsächliche Grund, daß trotz Online-Banking und Bankenvernetzung wochenends nach wie vor nichts gebucht oder auch nur bewegt wird? Die von den Banken gemäß ihrer Einlagenhöhe bei der Zentralbank zu hinterlegende Mindestreserve dürfte von den regelmäßig starken Schwankungen zum Monatswechsel (Lohn-, Mietbuchungen u.ä.) doch auch nur mäßig schwanken und falls nicht sowieso schon geschehen sollte sich das ja auch automatisieren lassen. Die sowieso von vornherein weiterverarbeitbaren Online- und Terminalbuchungen wird doch auch wohl kein Angestellter manuell in Augenschein nehmen. Und die Rechenzentren werden auch am Wochenende sicherlich nicht abgeschaltet werden.


    Einschub: Gleichwohl ist das ein lustiger Gedanke, daß freitags ein Bankangestellter etwas länger bleibt, um alle Geräte im Rechenzentrum herunterzufahren, das Licht ausschaltet, den Hauptschalter umlegt, sodaß das Wochenende nicht nur buchungs- und bewegungslos bleibt, sondern zumindest für noch nicht ausgehändigtes Geld Wochenendruhe herrscht. Am Montag kommt einer etwas früher vom Wochenende zurück, setzt die ganze Maschinerie wieder in Betrieb und die internen und externen Netze synchronisieren sich allmählich wieder. Analog der damaligen Gewerkschaftsforderung des arbeitsfreien Wochenendes: "Am Wochenende gehören meine Stromkreise ausschließlich dem Erdmagnetfeld!". (-:=


    Mindestens zwei kundenseitig komplett haben-, aber nicht sollzinsfreie Tage pro Woche machen allein für die am Freitag nicht mehr gutgeschriebenen Buchungen sicher so viel aus, daß es sich zum einen für die Banken lohnt und zum anderen vielleicht sogar zu Verzögerungstaktiken seitens der Banken führt. Oder gibt's sonstnoch "gute" Gründe dafür?

    Zitat

    Original geschrieben von happyhypo
    Wo steht denn das selbst bei google.de unter base Kündigung ist davon nichts zu lesen, das wär ja echt genial nen mein base Vertrag loszuwerden...

    Das steht zum Beispiel in der Mein Base Preisliste: "EPS behält sich vor, den Mobilfunkvertrag „Mein BASE“ außerordentlich zu kündigen und die Mobilfunkkarte zu deaktivieren, wenn der Kunde während der Mindestvertragslaufzeit in einem Zeitraum von mindestens drei aufeinander folgenden Monaten passiv ist. Aktiv ist ein Kunde, wenn er telefoniert oder SMS versendet bzw. Telefonate oder SMS empfängt (nicht relevant ist die Kontaktaufnahme durch den BASE Kundenservice) oder eine Mein BASE Option gebucht hat. Ansonsten ist der Kunde passiv". Durch die auslösende Inaktivität würde natürlich auch der bis dahin aufgesparte Anschlusspreis in Höhe von 25 Euro, sodaß man angesichts des Vorbehaltes, der ja eine Kann-Bestimmung darstellt das doppelt abwägen sollte. Falls man's darauf anlegen sollte könnte es also durchaus passieren, daß man wegen der Inaktivität nur den Anschlusspreis zu zahlen hätte, der Vertrag aber weiterliefe.

    Zitat

    Original geschrieben von JHV
    :confused:

    Bist du immer so einsilbig? Ein Wort zu dem, was man da zitiert und warum einem das seltsam vorkommt würde weder schaden, noch stellt es nennenswerten Aufwand dar.


    Aber gut. Beim offenbar aus dem Angebots-Link zitierte Zitat ist offensichtlich irgendetwas verrutscht. Aber hier oben in der TT-Beschreibung steht ja korrekt - und wohl sowieso hinreichend bekannt - je 30 Minuten und SMS ins Eplusnetz.

    Zitat

    Original geschrieben von VF89073
    irgendwie nicht so der hit, vorallem nachdem das e1080i bei otello gerade mal rechnerisch 5€ gekostet hat..

    Andere Angebote gehören nicht in ein Händlerangebot. Ganz anders gestaltete Angebote sind zudem ganz etwas anderes. Kurzzeitig erhältliche Angebote sind eben nur kurze Zeit erhältlich. Und auch außerhalb eines Händlerangebots ist der Vergleich mit nicht mehr erhältlichen Angeboten müßig. "Dann und dann gab's dieses oder jenes für wenig, weniger, nichts, nullkommagarnichts oder mit noch 'nem Sahnehäubchen obendrauf." Na und? Zudem ist's ja gerade hier noch billiger und mit noch mehr oben drauf. (-:=

    Wenn man sich offenkundig für etwas interessiert und sich fragt bezüglich eines Details, spräche doch nichts dagegen sich zu informieren, bevor man Mutmaßungen anstellt. Obwohl sich das nicht gerade im Zentrum meiner Aufmerksamkeit befindet steht schon in der Schnittzeichnung auf der Titelseite unseres örtlichen Käseblattes "Sockel ist entfernbar und somit ein Notausstieg nach unten möglich". Daß man eine Dahlbuschbombe nach oben verlässt ist ja schon wegen der nach oben zulaufenden Form und dem wegversperrenden Aufhängungsgestänge schlecht vorstellbar. Warum die Fahrt wegen Ausstattung der Kapsel mit Geräten zu Kommunikation und Beobachtung "schon geht" leuchtet mir auch nicht gerade ein, denn Angst, Gefahrt oder Platzangst würden auch dadurch nicht aufgehoben werden. Da würde Ablenkung durch einen Youporn 3D-Beamer rund um den Kopf oder eine bewusstseinserweiternde Benebelung schon eher helfen. Und Sternenhimmel? Klar doch! Probier doch mal aus wieviel Sternenhimme man durch eine sieben Meter lange Röhre mit einem Durchmesser von einem halben Meter sieht. Und dann überleg mal, wieviel davon bei einer Länge von 70 Meter noch zu sehen wäre. Von den tatsächlichen 700 Metern wollen wir gar nicht erst reden. Und Sonne? Selbst, wenn die über einem engen Siebenhundertmeterloch im Zenith stehen sollte dürfte wenig davon ankommen, von der sowieso vergitterten bis versperrten Sicht nach oben in der Dahlbuschbombe und dem mittigen Seil und dem Förderturm nach oben ganz zu schweigen. Der Ort dürfte aber sowieso südlich des südlichen Wendekreises liegen, sodaß der Zenith nie im Leben vorkommt und alle indirekte Beleuchtung dürfte nicht weit nach unten reichen.


    Nichts gegen Anteilnahme, Trauer, Freude, Angst, Glück und so weiter. Seiner Gefühlsduseligkeit bis zur Besinnungslosigkeit ergeben und selbst einfachste Tatsachen verkennen und stattdessen hanebüchene Behauptungen aufstellen sollte man aber nicht. Sind wir denn hier beim volksverdummenden Unterschichtenfernsehen oder bei dem Durckerzeugnis mit den großen Buchstaben?

    Base hat in letzter Zeit rechtzeitig Briefe verschickt, daß sie von ihrem laut AGB vereinbarten Recht Gebrauch machen werden Karten nach drei Monaten Inaktivität abzuschalten und den Vertrag vorzeitig zu kündigen. Ob sie das in einem Jahr auch so handhaben werden ist natürlich nicht in Stein gemeißelt.

    "Unglaublich" dies, "unglaublich" das. Alles was existiert und passiert ist keine Glaubenfrage und generell oder speziell unvorstellbares hat sich hier auch nicht ereignet. Ist man eigentlich gefühlskalt, wenn man nicht mitschwingt im dramatischen Auf und Ab zwischen "zu Tode betrübt" und "himmelhoch jauchzend"?


    Das war weder das erste, noch das letzte Bergwerksunglück, und das katastrophalste schon gleich gar nicht. Die TT-Suchfunktion scheint auch nicht zu funktionieren. Jedenfalls sind keine Beiträge zu den allein diesjährigen Bergwerksunglücken mit jeweils dutzenden von Toten in Russland, Türkei und USA zu finden - ganz zu schweigen von den hunderten und tausenden Toten pro Jahr im ukrainischen und chinesichen Bergbau.



    Selbstredend ist es dramatisch, zuerst die Katastrophe, dann die Suchbohrungen, die Lebenszeichen, das Bangen um Rettungsmöglichkeiten, die örtliche, nationale und weltweite Aufmerksamkeit, die ewig lang vorkommende Wartezeit, die augenscheinliche Machbarkeit, der Durchbruch und nun die Auffahrt ans Tageslicht. Es ist aber nicht die Mondlandung oder ein vergleichbares, wohl für immer in den Geschichtsbüchern zu verzeichnendes Ereignis. In Chile wird es sicher haften bleiben. Im Rest der Welt passieren ununterbrochen noch weit größere Schäden, die nach ihren 15 Sekunden Weltruhm auch wieder vergessen werden oder gar nicht erst auf breiter Front wahrgenommen werden.


    Ohne die Konzentrationsmöglichkeit der Medien auf diesen in jeder Hinsicht eng begrenzten Schicksalsraum (nicht nur geographisch genau, ausdehnungsmäßig für Normalbürger beklemmend, überschaubare Gruppengröße, abzählbare Endszenarien, leichter Medienzugang,..) hätte man sich vielleicht nichtmal die Mühe einer so aufwendigen Rettungsversuches gemacht. Bezeichnenderweise ist dieses Thema ja auch weder nach dem Unglück entstanden, sondern erst mehrere Tage nach der erfolgreichen Suchbohrung.


    Wieviele Bergleute mögen wohl in den letzten Jahrzehnten das initiale Bergwerksunglück überlebt haben, ohne daß überhaupt oder aufwendig und ausdauernd nach ihnen gesucht worden wäre. Dazu kommt, daß zumindest die Bergwerksgesellschaften nicht unbedingt von sich aus solchen Such- und Rettungsaufwand treiben würden. Abgesehen von der heutzutage in vielen Ländern erdrückenden, medialen Ausschlachtung spielt dabei sicher auch keine unbedeutende Rolle, daß sie die aktuelle und zukünftige Bergarbeiterschaft bei Laune gehalten werden muss. Die konkreten Leute da unten werden die Bergwerksbesitzer und Politiker nicht unbedingt interessieren. Es kommen ja auch tagtäglich ein Vielfaches von Leuten aus viel unaufwendiger und zuverlässiger zu verhindernden Gründen um's Leben.


    Vielleicht hängt's ja auch damit zusammen, daß ich generell keine Fernsehnachrichten ansehe, sondern lese, weil sich die bewegten Nachrichten eben auf bewegliche Themen konzentrieren, gleichzeitig aber weder fundierte Einsichten und Wissen vermitteln wollen, sondern sich mit nichtssagenden Phrasen immerzu wiederholen, weil eben Politikern und sonstige Prominente dauernd abgefilmt werden und man dieses Material dann ja auch zu verwerten hat. Weil die Glotze versehentlich angeblieben war und zufällig auf einem berichtenden Sender stand fiel das Ausschalten heute morgen gerade mit der Echtzeitübertragung des ersten "Aussteigers" zusammen. Natürlich hab' ich mich gefreut, aber das hat meinen Tag genausowenig beschwingt, wie der Bergsturz oder das ungewisse Schicksal bezüglich der Rettung meine Tage heruntergezogen hatte. Vielleicht bin ich in der Hinsicht ja der einzige, dann entschuldigt bitte die Unterbrechung. (-:=