Re: FAQ sind keine AGB
Mann, Mann, Mann. Man kann aber auch aus allem ein Drama machen, wenn man nur möchte.
Daß "du kannst" nicht nur zur Bezeichnung einer Fähigkeit genutzt werden kann, sondern alternativ auch eine Erlaubnis meinen kann, das sollte man doch eigentlich niemandem erklären müssen, der die hiesige Sprache sowieso zu beherrschen scheint. Woher sollte O2 auch etwas wissen über die Fähigkeiten deines Handys, deiner selbst und wasauchimmer du in der Lage bist mit dem Kärtchen anzustellen? Und wieso sollte das O2 oder sonstwen interessieren? Ergo geht's von vornherein um Erlaubnisse und Verbote. Wenn es um Fähigkeiten ginge könnten sie ja auch noch erwähnen in welche Öffnungen und Körperöffnungen man das Kärtchen einführen kann und in welche nicht. Man kann solche Äusserungen höchstens mutwillig missverstehen und als nächstes kommen dann gesetzes- und beamtenmäßige Formulierungen, die man kaum lesen, geschweige denn auf Anhieb verstehen kann, die aber eindeutig und wasserdicht sind.
Und sowieso gibt's genügend Datentarife, die du mit beliebigen Endgeräten nutzen darfst. Die kosten dann aber eben nicht 10€ oder 0€ für 250MB UMTS und den Rest gedrosselt, sondern zum Beispiel €20 für 5GB UMTS und Drossel.
Zum einen wollen die Anbieter ja auch ihre größeren Tarife noch verkaufen, zum anderen verbraucht man beim Handysurfen auch unabhängig von handy-optimierten Bandbreite- und Volumensparern wie Opera Mini tendenziell weniger Daten als am "Großrechner". Wohl niemand kommt mit dem Handy in der Hand darauf den gleichen, datenintensiven Schnickschnack anzustellen wie am PC.
Von der praktisch nicht vorhandenen Chance auf Einnahmen aus Telefonie und anderem ganz zu schweigen. Und am Handy fällt die eingehende Netzclubwerbung wesentlich mehr ins Auge, auf dem Rechner läuft sie mehr nebenbei oder geht gleich ganz unter.
Diese anhaltende Scheindiskussion hier ist wie bei den Idioten, die ihre Raserei jenseits der Straßenverkehrsregeln erst meinen aufzeichnen zu müssen und sie dann sogar noch ins Netz zu stellen. Die Regeln sind auch hier klar. Änderungsvorschläge können ja durchaus gemacht werden. Sein eigenes Verhalten den Regeln gegenüber ist jedermanns eigene Sache. Aber öffentlich mit der Übertretung zu prahlen, noch dazu im vom Anbieter selbst gestarteten und betreuten Thema, das ist bestenfalls unproduktiv.
Oder zählt ihr sowas schon als zivilen Ungehorsam, David gegen Goliath, Rebellentum oder gar soziales Engagement?