Beiträge von drueckerdruecker

    Empörung über Alltäglichkeiten und eben auch gemeinsam vereinbarte Vertragsbestandteile ist ja schon ein Massenphänomen geworden. Man hat ja im Angesicht der Kosten auch die Freiheit, auf Ersatz oder Sperrung zu verzichten und auf andere, günstigere Angebote zu wechseln - vorausgesetzt natürlich, daß die Sim dank Sicherung für den Neubesitzer wertlos ist. Oder man verwendet gleich Prepaid. Daß die Sim selbst ein Cent-Artikel ist, bedeutet garnichts und die Kosten im Hintergrund betragen ein Vielfaches davon.


    Auch wenn man keine Schuld am Verlust tragen sollte, kann man selbstverständlich nicht mit Ermäßigung rechnen, denn zum einen kann das niemand überprüfen und zum anderen ändern sich Kosten und Ertragsanspruch der anderen Vertragsseite dadurch nicht.


    Auch das Handy selbst kostet in der Herstellung nur einen Bruchteil des Verkaufspreises, sodaß der Hersteller ja kundenfreundlich bei Verlust/Diebstahl/Zerstörung ein Ersatzexemplar zum Herstellungspreis herausgeben könnte. Macht keiner? Eben. Die Einnahmen und Kosten für Modelle wie Apple Care rechnen sich für den Hersteller natürlich gerade wegen der riesigen Schere zwischen Herstellungs- und Verkaufspreis. Externe Anbieter könnnen ja nicht mit dieser Schere kalkulieren.


    Wenn man zudem in einem Forum wie diesem unterwegs ist, dann zahlt man ja wahrscheinlich nicht gerade Listenpreise. Es gab ja schon oft genug Vertragsangebote, bei denen man als Kunde mit wenig, nichts oder sogar mit Gewinn davonkam. Im ersten Augenblick erschrecken einen dann Einmalkosten von 30€ um so mehr. Aber spätestens im nächsten Augenblick sollte einem erleichtert klarwerden, daß man die im Vergleich zu Laden- und Listenpreisen längst herausgeholt hat. (-:=

    250 Minuten pro Monat sind aber meilenweit von einer Flat entfernt. Das sind gerade mal 8 Minuten Telefonie pro Tag. Wenn das Telefon die Hauptverbindung zu anderen darstellt oder Oma gern mal'n Schwätzchen hält, dann stellen 8 Minuten schnell nur einen Bruchteil des Bedarfs dar. (-;=

    Gibt's schon längst nicht mehr. Zwischen den Tarifen mit x00 Minuten für teilweise 3 oder 4 Euro und den günstigen Allnetflats ab 6 oder 8 Euro wäre aber auch garkein Raum mehr dafür. Abgesehen davon, daß bei den genannten Varianten Internetflats heutzutage auch immer enthalten sind. Tarife nur mit Netz- und/oder Festnetzflat gab's bis vor einigen Jahren zu ähnlichen Preisen, dank Auszahlung zeitweise von manchen Händlern auch fast oder ganz kostenfrei. Inzwischen gibt's aber weder entsprechende Provisionen/Auszahlungen, noch überhaupt einen aktiven Vertrieb solcher Tarife. Also günstigste Allnetflat nehmen - darf in diesem Fall ja auch ruhig mit nicht abstellbarer Datenautomatik sein - und fertig. (-:=

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    Original geschrieben von polli
    Es wird der Account des Händlers gekapert => der Kriminelle hinterlegt seine eigenen Kontodaten und Amazon bezahlt den Kaufpreis auf das Bankkonto des Betrügers.

    Wenn das einigermaßen zuverlässig geht, warum machen die Kaperer das nicht im allgemeinen, sondern gehen den umständlichen, misstrauenserweckenden und inzwischen hinlänglich bekannten Weg der Aufforderung zur Überweisung auf ein externes Bankkonto?

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Wenn es irgendwo 20 Intressenten gibt waere es aber wohl billiger dem Netzbetreiber den UMTS/LTE Ausbau zu sponsoren, im Gegenzug das er dann 20 SIM Karten mit 250GB Traffic (mit +20% p.A.) for free fuer 10 Jahre und eine Bestandsgarantie fuer den Sender abgibt.


    Waere wohl billiger als 20 Richtfunk-Gegenstellen zu installieren.

    20 Interessenten kommen für die 4400 Euro Einrichtungspreis (220€/Person) und bekommen dafür 10 Jahre lang pro Monat 250GB ohne weitere Kosten, also für nichtmal 2€ pro Monat?! Und der Netzbetreiber bekommt nur die Einrichtungskosten ersetzt und verzichtet auf 10*12*225=27000 Euro aus den eigentlich fälligen Monatseinnahmen der 10 Jahre?! Klingt realistisch bis machbar - du solltest Netzbetreiber oder Philantrop werden. <-;<

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Auch wenn man sich die Angebote anschaut kann man ahnen wie gross die Margen sein muessen, wie:


    - Joghurt fuer 0,29€ statt 0,59€
    - Schokolade fuer 0,65€ statt 1,09€
    - Pizza fuer 1,88€ statt 2,59€

    Was genau sagen denn solche Relationen von Sonderangebotspreis zu Regelpreis über Gewinnmargen aus?


    Der Verkauf unterhalb des Einstandspreises (nicht zu verwechseln mit dem Einkaufspreis) ist zwar bei Lebensmitteln derzeit (ab 2007 und 2012 für jeweils 5 Jahre) generell verboten. Aber das hindert Hersteller ja nicht daran, ihre Produkte zeitweise günstiger abzugeben, möglicherweise auch in Absprache zwischen Hersteller und Ladenkette speziell für solche Sonderangebotsaktionen.


    Es ist kein Geheimnis, daß sich internationale Ketten wie Walmart aus Deutschland wieder zurückgezogen haben, weil sie mit der hier extrem niedrigen Umsatzrendite im Lebensmittelhandel nicht zurechtgekommen sind. In den USA liegt die bei 6-8%, in UK bei 4-6%, hierzulande jedoch bei höchstens 1%, teils aber auch nichtmal die Hälfte davon. ( http://www.wissen.de/ein-ueber…ie-marktsegmente/page/0/1 ). Dem Marktführer Aldi traut man ja sicher beste Einstandspreise, bestes Wirtschaften und besten Kosten-Nutzen-Faktor zu. Aber selbst der Primus kommt nur auf eine Umsatzrendite von 3,0% und 3,7%, einschließlich der sicher margenstärkeren Bereiche Nonfood und Aktionsartikel.


    Woher sollte auch wie oben suggeriert eine erkleckliche Marge kommen angesichts der sowohl absolut als auch relativ rekordverdächtig niedrigen Lebensmittelpreise in Deutschland?


    Aber einfach mal wieder private Ansichten zu vermeintlichen Fakten verallgemeinert - großes Kino, Martyn...

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    Original geschrieben von Anbei
    Lt. meinem Führerschein darf ich keinen Bus fahren. Ich bin ein ehemaliger Besitzer eines rosa Führerschein. Im neuen Führschein sind die entsprechenden Felder (D, D1, D1E und DE) mit einem Strich ausgefüllt.

    Die D-Klassen gelten für Busse in ihrem Bestimmungszustand, also mitsamt Passagieren. Bei C1 kann die - auf's Inland beschränkte - Schlüsselzahl 171 stehen: "gültig auch für Kraftfahrzeuge der Klasse D mit einer zul. Gesamtmasse von nicht mehr als 7.500 kg, jedoch ohne Fahrgäste". Nicht als Fahrgast zählt eine einzige Begleitperson.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Hier ging es dem TE eher um die grundsätzliche Frage, ob Antwortsendungen (nicht nur an Banken) noch unfrei versandt werden können. Denn wie derAL richtig angemerkt hatte, hatte sich beim Versand unfrankierter Sendungen in der Vergangenheit einiges geändert.

    Bei Antwortsendungen - also mit entsprechendem Vordruck - hat sich für den Verbraucher überhaupt nichts geändert. Unfrei einwerfen, fertig. Veränderte Handhabung anderer frankaturfreier Sendungen (Kosten, Zustellung/Rücklauf) hat damit nichts zu tun.

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    Original geschrieben von Jannis71
    Die Summe die die Bauern seit Jahrzehnten bekommen ist aber nicht lächerlich. Und die Autoindustrie hält dieses Land am Leben, nicht die Bauern, denn damit kann man Geld verdienen.

    Komisch, aber ich fühle mich noch von der Autoindustrie am Leben gehalten, nichtmal ansatzweise. Und wenn es keine Autos mehr gäbe - plötzlich oder allmählich - dann wäre das zwar eine riesige Umstellung, aber verhungern müssten wir trotzdem nicht. Ohne Ackerbau, Viehzucht und ein bißchen Fischfang hingegen könnten wir mit all unseren Autos höchstens noch gegen das nächste Erzeugnis der Bauindustrie fahren, um nicht verhungern zu müssen.

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    Original geschrieben von cellphones
    nun...
    never give up!


    Man geht nicht, wenn das Spiel noch läuft.
    Liverpool - Mailand; Bayern - Manchester United - nur um paar Beispiele aus der Fußball-Welt zu nennen.
    Peinlicher fand ich es jedoch, dass Mark Wahlberg das Spiel verließ, bevor es zu Ende war. Dabei ist er ja ein bekennender Fan. Loyalität ist was anderes! Leiden wird er dafür nun alleine :D

    Auch der sogenannte Herr Trump hatte die Fernsehübertragung seines Lieblingsclubs im eigenen Golfclub vorzeitig verlassen. Es stand aber auch gerade nebenbei in 'nem Artikel (FAZ, glaube ich), daß amerikanische Fans weniger loyal seien und es nicht unüblich sei, daß nicht nur vereinzelt das Stadion während des Spiels verlassen werden, wenn der eigene Sieg in die Ferne gerückt sei.