Beiträge von drueckerdruecker

    Mit einem rosa Führerschein der Klasse 3 darf man nach wie vor 7,5-Tonner fahren. Im Gegensatz zu früher haben LKW ab 3,5to nicht mehr Tachoscheiben, sondern elektronische Fahrtenschreiber. Darin kommt eine sogenannte Fahrerkarte, die je nach Bundesland vom TÜV oder einer Behörde ausgestellt wird. Für gewerbliche Nutzung - ob als Angesteller oder als Selbstständiger - braucht man auf jeden Fall so eine Fahrerkarte. Ausgestellt werden kann die nur auf Grundlage eines Kartenführerscheins, für den man den rosa Führerschein bei der Kommune umtauschen lassen muss. Dort werden dann eine Vielzahl von Führerscheinklassen eingetragen, die dem rosa Führerschein entsprechen. Je nach Gemeinde wird die möglichen Klassen automatisch alle eingetragen oder man muss sie alle auf dem Antrag ankreuzen. Da das nachträglich nicht mehr auf dem Antragswege erweitert werden kann, sollte man sich da vorher erkundigen. Nur eine einzige Klasse kann man nicht automatisch oder per Ankreuzen bekommen, nämlich T für Traktoren mit Höchstgeschwindigkeit zwischen 40 und 60 km/h und Arbeitsmaschinen zwischen 25 und 40 km/h. Für die bräuchte man eine geeignete Arbeitgeber- oder Ortslandwirtbescheinigung. Jedenfalls bekommt man auch die Klassen C1 (7,5to), C1E (Gespann bis 12to) und CE (maximal dreiachsige Züge bis 18,5to). Übrigens darf man mittels Codierungszahl als ehemaliger Inhaber eines rosa Führerscheins im Inland auch leere Busse fahren. <-;<


    Bei rein privater Nutzung - Umzug oder ein gewichtig-voluminöses Hobby - braucht man meines Wissens keine Fahrerkarte und damit auch keinen Kartenführerschein. Dessen sollte man sich aber nochmal vergewissern. Ohne Fahrerkarte kann ja außer auf frischer Tat die Augzeichnung im Gerät keinem Fahrer zugeschrieben werden, sodaß Verstöße gegen die generelle Geschwindigkeitsbegrenzung oder gegen die Fahrzeit- und Pausenregelung nicht rückverfolgbar wären.

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    Original geschrieben von surfmobile
    Wäre es nicht eigentlich an der Zeit, dass der deutsche Staat mehr Druck auf die Telekom ausübt ihre mobile Breitbandstrategie zu überdenken? Die Telekom ist seit Jahren eine Innovatiotionsbremse in Deutschland. Sie bauen zwar ein ziemlich gutes Netz, aber erheben fast schon prohibitive Preise für dessen Nutzung und verhindern damit das Aufkommen eines modernen Lifestyles in Deutschland, der andernorts in der EU schon längst selbstverständlich ist. Statt dessen muss O2 jetzt Deutschland den A*** retten in Sachen moderner mobiler Lifestyle, ausgerechnet O2, die gerade im Migrationschaos versinken und deren Netz eine Großbaustelle ist.

    Keiner der Akteure denkt in Kategorien wie Ermöglichung oder Verhindung, geschweige denn, daß es darum geht, daß Kunden nicht mehr bezahlen oder nicht weniger bekommen als im günstigsten oder besten Land. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen, die weder der Politik, noch der Allgemeinheit, noch internationalen Bestpreisen verpflichtet sind.

    Der letzte Punkt erschließt sich mir garnicht. Was auch immer man sich da konkret und zahlenmäßig vorstellt, würde ja voraussetzen, daß man weiß, was den hiesigen Durchschnittsnutzer ausmacht und was hier so "landesüblich verkauft wird". Das wissen aber nichtmal die Netzbetreiber über die Kunden der Konkurrenznetze. Was anderswo bezahlt wird, kann einem doch reichlich gleichgültig sein. Entweder hält die bezogene Leistung gemäß seinem Vertrag für günstig oder für teuer. Was in Portugal oder Litauen dafür zu bezahlen wäre, juckt doch nicht die Bohne. Es wird ja auch niemand behaupten, daß die günstigsten Ländern durch den Preisvergleich mit anderen Ländern so günstig geblieben oder geworden sind. So oder so können bei einer so weitgefassten Untersuchung ja nur Listenpreise verglichen werden. Hierzulande wird aber in diesem Bereich traditionell mit hoher Provisionierung und damit einhergehend mit starker Provisionierung mitgelieferter Mobilfunkgeräte operiert. Vorstöße der Marktteilnehmer zur nachhaltigen Änderung oder Unterbindung sind auch immer wieder gescheitert. Woanders wird viel näher am tatsächlichen Listenpreis operiert. Hierzulande aber muss niemand einzelnes einen Listenpreis bezahlen, auch Selbstständige und Kleinbetriebe nicht. Wer's trotzdem macht, der ist entweder unfähig oder unwillig.


    Wie die Untersuchung auf den angebenen GB-Deutschlandschnitt für 13,27$/GB bei Vertragsdatenkarten gekommen ist, muss doch eigentlich jedem Datenkartenbesitzer rätselhaft sein. Ist da eingeflossen, wieviele Nutzer jeder Tarif hat oder haben sie einfach nur alle existenten Tarife zusammengezählt und durch die Tarifzahl geteilt?

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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Hab es jetzt auch gebucht, es steht was von einem Monat zur Nutzung da. Nur endet mein Abrechnungszeitraum am 12. des Monats. Das heißt, ich hätte warten sollen?

    Erfahrungsgemäß meint Vodafone mit "Monat" immer "Rechnungsmonat" - war auch so beim 24/48-stündigen 90GB-Bonus durch die App bei Unzufriedenheit mit dem Netz, Stichwort GigaGarantie. Auch da gab es schon diese 10-fach Klausel. Aber mehr als ein vorzeitiges Ende des Testzeitraums oder Drosselung können sie sowieso nicht machen und tatsächlich lief das auch bei Datenverzigfachung immer regulär bis zum Ende durch.

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    Original geschrieben von Babyblau
    Das ist so nicht ganz richtig. Ich habe auch ein Mi-Band und das läuft nur über die dazugehörige App.... Ansonsten kaufe dir einen einfachen Schrittzähler

    Das Mi Band 2 kam hier teilgeladen und lauffähig an und es läuft seit nun über einer Woche ungekoppelt und ohne App gleichermaßen weiter.

    Das ungekoppelte Mi Band 2 hat nach einer Woche noch 90% Akkukapazität. Es war durchgehend in Betrieb, die Uhrzeit wurde oft abgerufen und ein paarmal täglich auch Schrittzahl, Puls und Akkukapazität. Der Akku wird ungekoppelt also zumindest zwei Monate halten.

    Der Warenkorb sagt ja aus gutem Grund nicht, daß die Milch vom Hersteller X sein muss und die Butter von der Kuh Elsa. Es gibt weder ein MD-Telekom, noch ein MD-T E L E K O M und auch weder Wahnsinn, noch Rechtfertigungspflicht, noch Sittenverstoss, noch einen Widerspruch zum Wirtschafts- oder Sozialsystem. Der Markt ist breit, die Informationslage gut, die Freiheit groß, die Preise allgemeinverträglich.


    Daß sich die persönliche Enttäuschung ihre Bahn bricht und in Wut, Empörung, Beschimpfung und Beschuldigung öffentlich mündet, lässt sich ja noch halbwegs nachvollziehen. Stunden später weiterhin vom Leder zu ziehen, jedoch nicht.

    Re: von HDMI oder Mini RCA auf SCART?


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    Original geschrieben von hrgajek Ein HDMI - SCART Digital-Wandler bekomme ich für knapp 30 Euro bei Amazon, aber das ist ja irgendwie nicht das wahre, weil verlustbehaftet. Es müsste doch ein Mini-RCA (4-5fach Klinke?) Kabel auf Scart gegeben?

    Klinkenstecker für Video gab's von jeher selten bis nirgends, aber wahrscheinlich meinst du Cinch/RCA, also wie die üblichen Analogverbinder am Verstärler. Scart auf 2- bis 6-fach Cinch gab's früher in jeder Kabelecke, genutzt zum Beispiel zwischen Videorekorder/Fernseher/Verstärker. 2 oder 3 Cinch für Video Composite plus Mono/Stereo braucht man für eine Richtung. Oft ist ein Umschalter für die Fließrichtung integriet. 4 oder 6 Cinch bräuchte man für bidrektionale Übertragung ohne Umschaltpflicht. Keine Ahnung, ob's die noch in der Kabelecke um die Ecke gibt, aber über Ebay sind die für'n Appel und'n Ei zu haben, einfach mal "Scart Cinch" eingeben. (-:=

    Re: Wucher ! MD-Telekom Preisanpassung um +50 % !


    Es gibt kein MD-Telekom. Es gibt Mobilcom-Debitel (MD), es gibt Telekom und MD bietet als Provider Tarife in allen drei deutschen Netzen an.


    10€ war ein Sonderpreis und auch 15€ ist immer noch ein Sonderpreis im Vergleich zur regulären MD-Preisliste.


    Je geringer die Preise sind, umso wirken sich absolute Preiserhöhung prozentual aus. Steigt was von 1€ auf 2€, dann ist's nur ein Euro, aber 100%. Von umme auf irgendwas ist's sogar jenseits alles ausdrückbaren.


    Als freier Mensch und im Rahmen der TT-Bedingungen darf man natürlich alles irgendwie nennen. Es gibt aber drei Netze, zig Anbieter, hunderte Tarife und tausende Händler. Es ist natürlich möglich, daß ausgerechnet das Objekt der eigenen, zukünftigen Begierde seinen bisherigen Bestpreis einbüßt und nichts vergleichbares mehr so günstig zu haben ist. Aber zum einen war man dann offensichtlich nicht in der Lage, das Herausragen des Angebots zu erkennen und zu ergreifen. Und zum anderen darf natürlich auch der Anbieter den Preis beliebig oder auf ein für ihn gefahrloses, weil immer noch konkurrenzloses Niveau anzuheben. Wucher jedenfalls ist nirgends auch nur ansatzweise zu erkennen. Inbesondere bei einigen Tarifen des Marktführers könnte man darüber streiten, aber auch da gibt's ja Konkurrenz und keine echten Abhängigkeitsverhältnisse.

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    Original geschrieben von StevenWort
    Oh Anja, rly?
    Also das ist ja jetzt wirklich großer Bullshit.
    Selbst in deinen Bayrischen Nestern gibt es gar nicht mal soooo selten 3G oder 4G ;)


    Es haben nicht 0% der Bevölkerung o2 LTE, sondern >=77% (das war ne Zahl von Anfang 2016).

    Abgelegene Örtchen mit zwei- bis dreistelliger Einwohnerzahl gibt's ja viel mehr als Klein-, Mittel- und Großstädte. Und das sind dann eben die obigen "meisten Orte", die nur O2 2G haben sollen. Aber eigentlich braucht man garnicht weiterzulesen, wenn dermaßen nach Belieben verallgemeinert und vereinzelt wird. <-;<