Zitat
Original geschrieben von elknipso
Schöner Beitrag mit dem Du vollkommen Recht hast. [...]
PS: In der Liste der unter Umständen existenzbedrohenden (finanziell) Versicherungen fehlt noch eine wichtige -> Rechtsschutz. Aber das nur nebenbei.
Vielen Dank für das Kompliment! (-:=
Daß sowas tatsächlich abgeschlossen wird könnte damit zusammenhängen, daß zuviele meinen unbedingt und ständig wieder das beste, neueste und teuerste Handy besitzen zu müssen, auch wenn sie sich das eigentlich nicht leisten können - siehe auch Finanzierung/Abzahlung mittels blödsinniger Laufzeitverträge, Kleinkredite, Dispo, pipapo. Wenn man sich dann schon finanziell verausgabt hat, dann hat man natürlich Angst um das gute Stück, dessen eventuelle Wiederbeschaffung oder den Status innerhalb der eigenen Clique. Und das nutzen die Kleinkramversicherungen hemmungslos aus.
Rechtsschutz würde ich nicht unbedingt als existenziell ansehen. Unberechtigt verklagt wird man dann ja doch äußerst selten und wenn man selber klagen muß oder will überlegt man ja vorher, ob man tatsächlich und ausschließlich auf der guten Seite steht. Zudem hat man ja auch eventuell Anspruch auf Erstberatung, Prozeßkostenhilfe und ähnliches. Und für große Fälle gibt's ja inzwischen auch hierzulande Prozeßkostenfinanzierer, die nach interner Prüfung Kosten und Risiko übernehmen, und dafür im Erfolgsfall Prozente bekommen.
Existentieller wäre da bei jüngeren Leuten noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Zitat
Original geschrieben von Moodymann
Die Lifeline von The Phone House ist zwar nicht ganz günstig aber dafür sehr gut und schnell in der Abwicklung. Man kann sie in jedem Shop von The Phone House abschliessen oder im Schadenfall abwickeln. Bei Totalschaden, Diebstahl oder Verlust gibts immer ein neues gleiches Austauschgerät, kein Restwert oder solche Geschichten. Mindestlaufzeit ist bei Lastschrift auch nur 3 Monate, bei Nichtkündigung automatische Verlängerung um 3 Monate. Selbstbeteiligung beachten. 
Nach allen schon gebrachten, grundsätzlichen Einwänden gegen sowas sieht dies auch noch nichtmal seriös aus. Es gibt keine Auswahlmöglichkeit des zu versicherten Geräten, nichtmal eine beispielhafte Einstufung bestimmter Geräte, keine Versicherungsbedingungen, die FAQ besteht aus einer leeren Seite, die "Hilfe" ergibt ausschließlich irrelevantes, der Aufbau ist stümperhaft, die teils nur 10 Euro betragenden Selbstbeteilitungsunterschiede sind lächerlich. Und 13 Euro Monatsbeitrag würden selbst bei einem Iphone 3G S ungefähr 20 Prozent (in Worten: ein Fünftel) des Neupreises entsprechen. Das ist so, als bezahlte man für einen 100.000er Porsche 20.000€ Versicherung pro Jahr oder für ein 200.000er Haus 40.000€ Euro. Neben allem schon im vorherigen Beitrag erwähnten fließt in den hohen Preis ganz bestimmt auch ein, daß solcherart versicherten Geräte wundersamerweise deutlich häufiger herunter oder ins Wasser fallen als andere unversicherte Geräte und auch wesentlich öft gestohlen oder verloren werden. Und das liegt sicher nicht nur an Nachlässigkeit des sich versichert wissenden Handybesitzers...
Schon "Risikoklassen" ist für die offensichtliche Geräteeinstufung falsch, denn dann müsste man beim Versicherungsnehmer nach Alter, Geschlecht, Einkommen, Wohnort, Ausbildungsstand, Familienstand und so weiter differenzieren, so wie auch Extremsportler ein höheres Unfallrisiko haben als Sofadurchsitzer.