Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von Spacko007
    Bestes Netz :D Ich finde den Witz immer wieder gut :top:

    Noch lustiger ist "bestes Telekom Netz". Da soll Überlegenheit und Firma gleich untrennbar miteinander verbunden werden. Tatsächlich heißt das ja nur, daß man dem besten aller Telekom-Netze beitritt, aber eben nicht, daß irgendein Telekom-Netz das absolut beste sei. Da läuft das Überlegenheisdenken dann über. Merkt man ja auch etwas daran, daß auch offizielle Telekom-Außendarsteller stolz auf Allgemeinplätze sind, schon ihre eigenen Töchter (Congstar) ignorieren und sich nichtmal ansatzweise für die Konkurrenz interessieren, als ob die Marktführerschaft allein schon ausreiche und konkrete Unterscheidungsmerkmale überflüssig seien.


    Lustig sind dann Redundanzen wie "wer in das beste Datennetz will, der kommt am Rosa Riesen nicht vorbei". Wohl niemand ist in allen Winkeln der Republik gleichmäßig unterwegs. Wenn ich auch die anderen Datennetze kenne, nebenbei oder zeitweise nutze und inzwischen allesamt für tauglich halte, gab's in den letzten Jahren keinen Grund vom besten Datennetz Vodafone abzurücken.

    Verarbeitet der Drucker auch lange, also miteinander verbundene SMS korrekt? Für die vollständige, laufschriftlose Darstellung auf einem LED wäre das ja praktisch nicht sicherstellbar. Die Länge einer Standard-SMS ist ja arg begrenzt, zumal man der Adressatin ja nicht mit unvollständigen, abgehackten Sätzen oder Abkürzungen kommen sollte.

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    Original geschrieben von Nokia6233
    Kostet aber zumindest keinen Aufpreis :D Außer halt wenn man Aral mit ner freien Tanke vergleicht.

    Schon, daß es mitunter aufpreisfrei zu haben ist, zeigt ja, daß der in der Regel verlange Mehrpreis auf Erzeugung von Hoffnung und Furcht hin angelegt ist. Zu Zeiten von Super und Super Plus gab's sowas nicht, soweit ich mich erinnere. In den letzten Jahren ist wiederholt und meines Wissens ausschließlich festgestellt worden, daß die Premiumsorten je nach Fahrzeug höchstens 1 bis 2 Prozent Leistungsverbesserung bringen. Genauso oft wie diese leichte, messtechnisch irrelevante und niemals lohnende Verbesserung trat allerdings auch eine Verschlechterung auf. Sowieso sind nur leistungssstarke Sportwagen und stark leistungsgesteigerte Limousinen auf diese Oktanzahl vorbereitet, aber selbst dort bringt's entweder genausowenig oder nichts.


    http://www.sueddeutsche.de/aut…er-formel-sprit-1.1934780

    Wenn man sich ärgert, daß 4G teurer ist als 3G/2G, dann sollte man 4G nicht als Aufpreis, sondern 3G/2G als Rabatt sehen. Wer auf 4G verzichten kann, der bekommt einen ermässigten Preis. (-;=


    Alle - jahrelang ja für'n Appel und'n Ei oder gar effektiv kostenfrei erhältlichen - Vodafone-Datenverträge seit mindestens 2011/2012 konnten sich LTE kostenlos und automatisch freischalten, falls es nicht schon von vornherein vorgesehen war. Und auch Lowcost-Verträge wie der VF Smart M erlauben ohne weiteres LTE. Wenn Provider für die nun mögliche LTE-Mitbenutzung ihre Verträge mit den Netzbetreibern nicht neu verhandeln wollen und gleichzeitig die Netzbetreiber nicht von sich aus Zugeständnisse machen müssen, dann ist die Auswahl ja immer noch groß genug. LTE ist ja nach wie vor sowohl bei Geräten, als auch bei Tarifen ein Unterscheidungsmerkmal, also hat das auch eine Preisdifferenzierung zur Folge.

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    Original geschrieben von phone-company
    Mich regt auch nicht auf das die die Dinger aus China ordern und hier teurer verkaufen sondern das der Kunde hier mit angeblichen Auszeichnungen usw hinters Licht geführt wird...

    Ja, stimmt, die Erschließung zusätzlicher Interessenten ist ja nicht kritikwürdig. Wer die Hintergründe kennt, der wird sowieso für den halben Preis selbst in China bestellen stünde selbst im Ausfallfall mittels nochmaliger Bestellung mindestens genausogut da. Aber Vortäuschung eigener Entwicklungsleistung und Einkauf von Pseudoauszeichnungen ist natürlich inakzeptabel.

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    Original geschrieben von Roesel
    Lässt sich das zweite überhaupt eindeutig feststellen ? Sprich das der Provider weiß ich könnte LTE mache aber grade 3G? Alles sehr aufwendig von den Servern auseinander zu rechnen oder ?

    Bei den vor ein paar Jahren sehr gängigen Vodafone 5GB-Datentarifen ("Mobile Internet 7,2") konnte man sich LTE freischalten, indem man die Sim in bestimmte Vodafone LTE-Geräte wie dem K5005-Stick eingesetzt hat. Danach kam automatisch eine SMS und binnen Tagesfrist wurde LTE freigeschaltet, dann natürlich unabhängig vom benutzten Gerät. Aus der IMEI eines jeden Geräts kann Hersteller, Marke und Modell abgelesen werden, also auch dessen LTE-Fähigkeit.

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    Original geschrieben von jof
    Ja, das ist mittlerweile bei vielen Dingen so.


    Es gibt irgendwo eine Handvoll (oder weniger) Hersteller von denen viele "Zwischenhändler" beziehen, und ihr eigenes Label draufpacken. Ist auch nichts gegen einzuwenden, dass dann ein Geräteaufschlag von 200 oder 400% erfolgt, schließlich muss die Firma hier, die mit Umsatzsteuer und Sachmängelhaftung verkauft, entsprechenden Support geben und auch von was leben...


    Ich wollte mal einen Kühlschrank kaufen, der beim Pro-Markt beworben wurde, ich meine das war einer "von Siemens" (wenn ich mich recht entsinne). Ich rief an, und er sagte, er hätte noch einen im Lager, aber ohne Etiketten/Schriftzüge. Und er hätte auch keine Siemens-Schriftzüge mehr zum Aufkleben da, aber noch welche von Bosch. Er sagte, das sind völlig gleiche Geräte, unterscheiden sich nur durch die Aufkleber. Als ich da war, hatte er doch noch welche von Siemens gefunden, ich habe aber die Bosch genommen (aber nie aufgeklebt).

    Letzteres ist aber dann doch wohl kein Beispiel für erstgenanntes Labeling. Bosch und Siemens haben seit 1967 gemeinsam Hausgeräte entwickelt und gebaut als BSH, mehrere Dutzend Fabriken weltweit. Auch Marken wie Neff und Gaggenau kamen später zu BSH dazu. Letztes Jahr dann hat Bosch mit Siemens eine vollständige Übernahne der BSH-Anteile vollzogen. (-:=

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    Original geschrieben von JaRule
    Wie gesagt, da lief halt ein Wachstumssparen mit 6/7 % aus. Dass man nichts mehr bekommt, wusste ich. Das ist auch meine Hausbank, da gibt's nichtmal mehr was aufs Tagesgeld. Kenne mich halt mit den anderen Dingen nicht aus

    Wenn man nicht auf einmal seinen Risikobereich erweitern will, dann würd' ich's einfach weiter als Tagesgeld anlegen. Der Mehrzins von Festgeld ist im Angesicht der Bindung und der möglichen Zinsändernungen innerhalb der nächsten Jahren uninteressant. Er könnte sich auch ins Negative umkehren. Falls man nicht gerade wegen 0,2 oder 0,3% möglichen Zinsvorteils häufiger neue Tagesgeldkonten eröffnen möchte, würde ich sowas wie das DKB-Visakonto bevorzugen. Das hat zwar nie den höchsten Zins, befindet sich aber konstant im oberen Mittelfeld. Und man kommt jederzeit, ohne Umbuchung und an praktisch jedem Geldautomaten dran. Ebenfalls schon lange am Markt und mit ähnlichen Zinsen ausgestattet sind NIBC Direkt und Ing Diba. Wobei NIBC aber von weiter oben gekommen ist, also ein Abrutschen vorstellbar ist. Ehemals längerfristige Spitzenzahler wie Bank of Scotland, Noris, Targo und Comdirect sind ja inzwischen bei 0,2% bis 0,01% angekommen.

    Wie kommt ihr denn darauf, daß ein hier tätig werdender MVNO seine Heimatlandtarife nachbilden wollte, abgesehen von Sehnsucht, Hoffnung und Wunschvorstellungen? Man expandiert ja nicht, weil man sein Produkt für so toll hält, daß man damit weitere Länder beglücken möchte, sondern für Umsatz, Gewinn, Auslastung, Abfederung und so weiter. Alle drei hiesigen Netzbetreiber bieten im Ausland ja auch das an, was dort da eben so üblich ist. Auch das, was hier - direkt oder indirekt - sehr günstig ist, wird nicht ins Ausland exportiert. Ganz im Gegenteil expandiert man ja besonders in jene Länder, in denen besonders gut Geld zu verdienen ist.

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    Original geschrieben von jof
    Auf Versteigerungen braucht man nicht hoffen, da gibt es amtliche Schätzwerte die erreicht werden müssen, und viele Profis die wissen wie das Spiel läuft.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    - Das mit den Versteigerungen ist insoweit eine gute Idee aber problematisch weil man IMHO die Häuser vorher nicht begutachten kann. Keine Ahnung wie man dann weiß, was man da überhaupt kauft. Auch muss man bereits vor der Versteigerung (ich glaube) 30% des veranschlagten Preises bei Gericht hinterlegen um überhaupt bei der Versteigerung dabei sein zu können. Wenn man die Summe dann nicht zufällig als Eigenkapital auf dem Konto passend rumliegen hat, dann bleibt man da schon rein von der Abwicklung her aussen vor. Eine Bank dafür zu finden, dürfte schwierig sein...

    Amtlicherseits mittels Gutachtenbeauftragung ermittelt wird der Verkehrswert. Diesen kann man aber wohl eher als defensiv, denn als expansiv bezeichnen. Zudem liegen zwischen Gutachten und Versteigerungstermin zumindest Monate, oft auch über ein halbes Jahr. In diesen Zeiten kann sich da schon einiges nach oben bewegen und selbstverständlich kann eine Bieterschar den amtlichen Verkehrswert und auch den aktuellen Marktwert beliebig überschreiten.


    Erreicht werden muss der Verkehrswert nicht, denn ab 70% wird der Zuschlag erteilt. Zwischen 50% und 70% kann der Gläubiger einen Zuschlag verweigern, unter 50% wird er von Amts wegen nicht erteilt. Beides kann nur jeweils einmal angewandt werden. Es wird dann ein zweiter und gegebenenfalls dritter Versteigerungstermin anberaumt, wobei schließlich auch die 50%-Grenze entfällt.


    Dabei sein im Sinne von Anwesenheit kann man jederzeit. Sollte man auch auf jeden Fall mal, falls sowas eventuell infrage kommen könnte. Als Bieter muss man auch keineswegs 30% des Verkehrswertes als Sicherheit unbar hinterlegen, sondern 10%. Vielleicht wären 30% sogar besser für alle ernsthaften Interessenten, aber wenn man nichtmal 10% aufbringen kann, dann würden die Gerichte wohl eine Vielzahl Objekte in kurzem Zeitabstand wiedersehen.


    Selbst besichtigen kann man die Objekte amtlicherseits nie. Da der bisherige Besitzer auch den Gutachter nicht hereinlassen muss, wird das angesichts der angespannten Situation auch oft verweigert. Dann beschränkt sich das Gutachten auf den Außenzustand, die Baupläne, bekannte Umbauten und Renovierungen, die Lage, das Umfeld und Vergleichsobjekte. Die Ungewissenheit über den inneren Zustand führt dann aber auch zu einer Minderung des Verkehrswertes.


    Durch die relativ geringe Fallzahl ist die Auswahl infrage kommender Objekte natürlich sehr beschränkt. Das Objekt nicht selbst besichtigen zu können tut ein übriges dazu. Also sollte man entweder risikofreudig sein oder von vornherein Renovierungen hinnehmen/leistenwollen oder man muss sich auf vollständig dokumentierte Objekte beschränken. Bei denen gibt's dann natürlich auch eine größere Zahl von Interessenten.