Beiträge von mavolta

    Vorsicht, nicht daß noch schlafende Hunde geweckt werden...


    Natürlich wären dauerhafte Gebühren echt Käse. Unter diesen Umständen würde ich mir auch sehr genau überlegen, ob die Portierung wirklich sinnvoll ist.

    Falls der Termin 1.11. nicht wieder mal verschoben wird, müßte es klappen, sofern das notwendige Procedere von den Netzbetreibern vorher kommuniziert wurde, so daß Du genau weißt, was Du zu tun hast und gleich am 1.11. loslegen kannst.

    Mal allgemein zum Thema Rufnummernportierung:


    Mal allgemein zum Thema Rufnummernportierung:
    Im Festnetz würde vermutlich niemand bestreiten, daß eine fehlende Portierungsmöglichkeit den Wettbewerb behindert und für den Kunden hinderlich ist.


    Ich könnte mir insofern nicht vorstellen, daß wir hinsichtlich des Festnetzes ernsthafte Meinungen gegen die Portierung hätten. Schon erstaunlich, daß wir hinsichtlich der Mobilfunknetze darüber diskutieren...

    Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Hi,



    Die Lösung ist ganz einfach, es wird eine zentrale Masterroutingdatenbank bei der T-Systems im Rechenzentrum München geben. In diese Datenbank werden alle portierten Rufnummern alles Netz eingetragen.
    Eine Live-Abfrage der Datenbank bei jeden Gespräch währe zu unsinng, da zu langsam und kostenintensiv, daher wird diese DB jede Nacht auf eine lokale Routingdatenbank bei den einzelnen Netzbetreibern kopiert. Die Abfrage darauf erfolgt dann ähnlich wie beim HLR. Dadurch können Rufnummernportierung auch nur nachts gemacht werden, damit danach die lokalen DB der Netze upgedatet werden können.


    Thomas


    Thomas, Du kennst Dich ja richtig gut aus! Vielleicht kannst Du deshalb auch eine (vielleicht etwas naive) Frage beantworten: Weist eine portierte Rufnummer irgendwelche Nachteile auf, z.B. langsamerer Verbindungsaufbau wegen DB-Abfrage , schlechtere Gesprächsqualität?


    Und wie ist die vorgesehene Portierung der Mobilboxen in praxi zu denken? Wird die Mobilboxkennzahl (z.B. 13 für D1) dann in das Fremdnetz mitgenommen?


    Ich vermute auch, daß eine saftige "Servicegebühr" für die Portierung fällig wird. Aber es ist doch schön, daß es überhaupt mal geht. Man kann sich doch dann relativ leicht ausrechnen, ob sich ein Wechsel (trotz Strafgebühr) lohnt, oder ob man im alten Netz verbleibt, oder ob man unter Inkaufnahme einer neuen Nummer wechselt.


    Wenn ich einerseits meine liebgewonnene alte D1-Nummer behalten möchte und andererseits bei O2 ca. 50-100 Mark im Monat sparen würde, weil die dortige Kostenstruktur besser auf mein Telefonierverhalten paßt, bin ich durchaus bereit, eine moderate Gebühr zu akzeptieren.


    Wer nach zwei Jahren nur ein neues Gerät so billig wie möglich abstauben möchte, wird die Sache aber sicher völlig anders sehen.


    Doch, ich sehe da schon einen Unterschied: Ich persönlich sehe für mich durchaus einen Nutzen in der RNP, weil ich nämlich meine uralte (1993) D1-Nummer zu O2-Genion portieren will, aber ich sehe absolut keinen Nutzen darin, zwangsweise dafür bezahlen zu müssen, vom Staat abgehört werden zu können!


    Michael

    Hallo!


    Weiß jemand auf die Schnelle, ob es bei O2 eine Twincard gibt?


    Momentan nutze ich hauptsächlich D1, da hab ich mir eine grundgebührenfrei Twincard selbstgebastelt (Vertragskarte im Handy, Xtra im Autotelefon, RU bei Nichterreichbarkeit vom Handy auf die Xtra, RU bei Nichterreichbarkeit von der Xtra auf die Box des Handys). Funktioniert dank kostenfreier netzinterner RU bei D1 tadellos.


    Wäre (falls es keine Twincard gibt) eine solche Lösung auch bei O2-Genion möglich?


    Michael

    @Jones:


    Okay, dann war es eben kein Vorschlag, sondern ein Gedanke. Allerdings finde ich auch den Gedanken ziemlich abwegig, was aber bitte nicht als persönlicher Angriff auf Dich zu verstehen ist!


    Die einschlägigen Regelungen zur Preis- und Abrechnungstransparenz, die für den TK-Bereich in entsprechenden speziellen Gesetzen/Vorschriften niedergelegt sind, sind doch letztlich nur präzisierte Fälle der allgemeinen Regeln, wie sie im BGB seit 01.01.1900 rechtsverbindlich drinstehen. Ich bin einfach davon ausgegangen, daß jedem das deutsche Rechtssystem soweit in Fleisch und Blut übergegangen ist, daß man quasi "rein gefühlsmäßig" nicht auf Gedanken kommt, die in so krassem Widerspruch zu den hiesigen Rechtsnormen stehen.


    Aber wie gesagt, mein Beitrag war absolut nicht als Spott oder Angriff gegen Dich gedacht, also keep cool.


    Michael


    Ich denke, daß die Kosten für die in die Netze zu implementierende Technik nicht der ausschlaggebende Punkt sind. Viel entscheidender dürfte sein, daß die (v.a. D-) Netzbetreiber höllischen Schiß davor haben, daß die Wechselwilligkeit enorm zunimmt und der Wettbewerb deshalb extrem viel härter werden wird.


    Denk doch einfach mal dran, wieviele Geschäftsleute und Handwerker noch eine D-Netznummer aus den Anfangsjahren haben, die wegen des damit verbundenen Aufwands nicht verändert werden soll. Solche Leute würden doch wegen der günstigeren Kostenstruktur liebend gern wechseln.


    Und hinsichtlich der Kosten hat dr zuzelbach auf einen interessanten Punkt hingewiesen: Niemand regt sich über die vom Staat verlangte Implementierung der enorm teuren Abhörtechnik auf! Diese Technik muß nämlich von den UNternehmen selbst bezahlt werden, und damit letztlich mal wieder von uns, den Kunden.


    Da ist mir die Rufnummernportabilität, von der ich persönlich ziemlich viele positive Impulse erwarte, sehr viel lieber.


    Michael


    Falls die sich -wie zu erwarten- nicht auf eine Kulanzlösung einlassen, hast Du schlechte Karten. Bei 24-Monats-Verträgen steht meist, daß sich der Vertrag bei nicht fristgemäßer Kündigung automatisch um 12 Monate verlängert. D.h. wenn Dir Deine Nummer wichtig ist, müßtest Du halt 9 Monate bezahlen ohne dafür ein Upgrade bekommen zu haben. Ich bin gerade in einer ähnlichen Lage, was solls.


    Michael