Genau das Ding ist es. Wahnsinn. :eek:
Beiträge von Röbelfröbel
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Das Problem ist, dass teilweise einfachste Dinge, die für unsereins logisch sind, einige ältere Herrschaften nicht erfassen können.
Es geht schon damit los, dass die Zustände "aus" und "Bereitschaftsbetrieb" häufig nicht unterschieden werden können. Dann kommen Softkeys: Dass Tasten ihre Funktion ändern können, abhängig davon, was darüber auf dem Bildschirm steht, ist nicht für jeden greifbar. Die logische Konsequenz ist, dass Kontextmenüs ebenfalls nicht verstanden werden. Klingelton ändern? SMS lesen? Pustekuchen! Abläufe, wie Telefonbuch - Kontextmenü - Neuer Eintrag sind für uns selbstverständlich, für Senioren aber oft eine unüberwindbare Hürde - nicht zuletzt wegen der Angst, etwas kaputt machen zu können.
Dann gibt es noch das Standarddummsprech, dass Prepaidverträge noch immer als "Handy mit Karte" bezeichnet werden. Logisch, dass die Leute denken, dass - analog zu einem öffentlichen Kartentelefon - nach Verbrauch des Guthabens eine neue Karte ins Telefon gesteckt werden muss. Eine Standardfrage, wenn es ein neues Telefon - ob Festnetz oder Mobilfunk - gibt: "Kriege ich dann auch eine neue Nummer?" Seltener: "Kosten die Gespräche mit dem neuen Apparat denn mehr?"
Angesichts dieser Umstände muss man nicht studiert haben, um schlussfolgern zu können, dass selbst einfachste Seniorentelefone ihre Zielgruppe vor unlösbare Aufgaben stellen, die für unsereins lachhaft einfach sind.
Und die Senioren, die in Sachen Technik nur halbwegs bewandert sind, würden sich so eine Krücke nie kaufen. Den Vogel abgeschossen hat eine Dame anfang 70 - die ist technisch hervorragend ausgestattet und man merkt, dass sie weiß wovon sie redet. Zitat: "Damals habe ich an Autos rumgeschraubt und nun haben es mir die Computer angetan." Chapeau!
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Das hatte ein Kunde von mir gekauft und er war so freundlich mir zu erlauben, ein paar Bilder zu machen.
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Moin,
heute ist mir ein sehr schönes Exemplar eines "iPhone 5" in die Hände gefallen, welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Zuerst die Vorderseite:
Scheinbar ein ganz normales iPhone 5. Es sieht so aus und fühlt sich auch so an. Dennoch fällt eine Ungereimtheit auf: Die Frontkamera sitzt beim Original hinter einer runden Öffnung - hier ist es jedoch länglich.
Die Rückseite ist komplett unauffällig: Die Materialien stimmen und auch die Beschriftung ist Korrekt: "Designed by Apple in California, assembled in China. Sogar an das CE-Zeichen hat man gedacht. Das Gehäuse könnte tatsächlich ein originales sein.
Auch die Seitenansicht ist unauffällig.
Unten wird es interessanter: Was auf den ersten Blick wie ein Lightning-Anschluss aussieht, ist in Wirklichkeit ein Mikro-USB. Die Löcher rechts und links davon haben, anders als das schwarze Original, keine Schrauben und hinter den unteren Lautsprecherlöchern ist etwas weißes papierartiges zu erkennen.
Das Betriebssystem sieht aus wie iOS - ob die entsprechenden Apps darauf laufen, weiß ich leider nicht. Insgesamt läuft es ein wenig hakelig, ist ansonsten aber sehr gut nachgebaut. Der Bildschirm kam mir nicht ganz so gestochen scharf vor, allerdings hat das Plagiat eine matte Schutzfolie, weshalb sich der Bildschirm nur schlecht beurteilen lässt. Ich hätte gern noch ein bisschen mit dem Gerät gespielt, doch leider ließ es die Zeit nicht zu. Wer keine Apple-Geräte gewohnt ist, ließe sich mit diesem Gerät leicht ins Bockshorn jagen. Am auffälligsten ist bei diesem Plagiat tatsächlich der Preis. Ich bin erschrocken und beeindruckt zugleich.

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Schwarz auf weiß wird dir keiner etwas sagen können oder dürfen. Momentan musst du dich damit zufrieden geben, dass hier zahlreiche Insider unterwegs sind, die über entsprechende Informationen verfügen. Wenn du keine Zeit beim Lesen verschwenden willst, musst du auf die Pressemittleilung der Telekom warten, die irgendwann kommen wird.

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Zitat
Original geschrieben von tokwa
IIch glaube weniger, dass es ein Flickwerk, also irgendwie zusammengeschustert ist. Es ist flexibel, vielseitig sowie in sich logisch. Jeder kann das auswählen, was am besten zu ihm passt. Neben den zahlreichen Tarifen die massigen Optionen. Will aber nicht den Klugscheißer spielen; was wirklich stört: man braucht viel viel Zeit und Nerven, um sich den ganzen Tarifkrempel klar zu machen. Dazu kommt eine, wenn auch kostenneutrale, aber dennoch falsche Programmierung/Inkonsistenz bei der Abrechnung/Kundencenter: SMS-Flats werden mit Platzhalter 40 bezeichnet, wie nooblucker schon zutreffend geschrieben hat:
Es war mal vielseitig und in sich logisch: Damals gab es lediglich die drei Linien Call, Call & Surf sowie Complete. Dann kamen die Spezialtarife dazu, der Special Call 100 verschwand wieder, vom Special Complete Mobil gibt es mittlerweile auch mehrere Varianten. Dann kam die SMS-Flat bei den Complete-Tarifen dazu, der Call L wurde zur Allnet-Flat, der Call & Surf hingegen nicht, der Call XS o. H. bekam als einziger Tarif einen Mindestumsatz, wie seinerzeit auch mehrfach an dem BAsix herumgeschraubt wurde, der Complete Mobil XL bekam 2 GB SSD, etc. Aus dieser klaren Linie wurde mit der Zeit eine ziemliche Flickschusterei und es ist an der Zeit, mal wieder einen großen Strich unter die Konstrukte zu ziehen und alles nochmal komplett neu aufzubauen.
:top: -
Zitat
Oder bezog sich die Verfügung evtl. doch nur darauf, dass die Telekom die Nummern freigeben muss? Und der Anschluss durch den Techniker war dann nur die kulante Folge der Telekom?
Definitiv nicht. Habe es in der Lokalzeitung verfolgt. Es ging um die Schaltung eines VFD-Anschlusses durch die Telekom.
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Ist doch schön, wenn es so flexibel ist, dass Fehler nicht in Stein gemeißelt, sondern behebbar sind. :top:
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Zitat
Original geschrieben von nooblucker
Trotzdem würden neue Tarife auch hinsichtlich dessen Transparents schaffen, da viele nicht verstehen damit sie z. B. im erwähnten Complete Mobil L neben der SMS Flat noch 40 Frei SMS in den Unterlagen stehen haben was sehr viele verwirrt...Eben. Die aktuelle Tariflandschaft ist teilweise ein ziemliches Flickwerk.




