Beiträge von Röbelfröbel

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    Die Annahme des Vertrags erfolgt erst beim Bezahlen (Sofern kein echter Vertrag geschlossen wurde (Schriftlich))


    Nein, nicht zwangsläufig. Das eine ist der Vertragsabschluss (übereinstimmende Willenserklärungen beider Parteien) und das andere ist die Erfüllung des Kaufvertrages, bestehend aus Übergabe der Ware und der Bezahlung. Dein Beispiel trifft am Ehesten auf die Situation im Supermarkt zu, wo die Kassenkraft durchs Scannen der Ware wortlos ihre Willenserklärung abgibt.


    Anderes Beispiel: Im Elektrofachgeschäft äußerst du dem Verkäufer gegenüber den Willen (Antrag), eine bestimmte Waschmaschine zu kaufen. Sobald der Verkäufer ebenfalls eingewilligt hat(Annahme), dir die Maschine zu verkaufen, besteht bereits ein rechtsgültiger mündlich geschlossener Kaufvertrag (die landläufige Meinung, dass Verträge stets der Schriftform bedürfen, ist Unsinn), er ist lediglich noch nicht erfüllt, da weder Ware noch Geld übergeben wurden. Würdest du dich spontan umentscheiden, könnte der Verkäufer angesichts des geschlossenen Kaufvertrags theoretisch auf die Abnahme der Waschmaschine bestehen. Das ist die rechtliche Seite, auch wenn in der Praxis jeder Verkäufer deine spätere Entscheidung gegen den Kauf akzeptieren würde. ;)

    Nennt sich auch Vertragsfreiheit.


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    Genau aus diesem Grund könnte ich nie in einem solchen arbeiten da man am Tag mindestens einen Kunden belügen muss um an sein Tagessoll zu kommen und auch am Ende des Monats noch das Geld für Brot und Butter nach Haus zu bringen.


    Ich weiß nicht, wie das speziell bei Vodafone ist, aber es ist definiiv möglich, durch ehrliches Verkaufen sein Soll zu erfüllen. Es ist eben nur nicht so einfach, wie die Mitgabe von "Zweitkarten", die "einfach so dabei" sind.


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    Man fragt nach einem Gerät und wird dann voll belabert mit ach so vielen guten Tarifen. Am Besten einfach fragen, und falls nix anständiges rauskommt, einfach gehen ohne sich umzudrehen.


    Dafür sind es Verkäufer, die ihren Job machen - wie in anderen Branchen auch: Pflegemittel für die Schuhe, Krawatte zum Hemd, "darf's ein - Bisschem mehr sein" beim Schlachter, Tarif zum Telefon... Es ist ja auch nichts dabei, Geld verdienen zu wollen, so lange mit offenen Karten gespielt wird.